Rotorman's Blog

5. Mai 2019
von Juergen
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Touchdown in Haiger: Songs mit
Tiefgang und klangvoller Raffinesse

Platz ist in der kleinsten Hütte: Timothy James Meaney (Mitte) gab sich am vergangenen Samstag im Haigerer Franziskaner mit seiner Band die Ehre. Neben Tieftöner Alex Lauer (links) und Drummer Ecki Jung gehörten Svenja Kämpfer und Keyboarder Bastian Kämpfer (nicht im Bild) zur aktuellen Besetzung.

Der Mann hat  gefühlte 30 Kilogramm abgespeckt. Rank und schlank kommt er inzwischen daher. Aber ein musikalisches Schwergewicht ist er geblieben. Wir reden von Timothy James Meaney. Jenem US-amerikanischen Songwriter aus Seattle, den es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen immer mal wieder in die Gegend verschlägt. Für eine Handvoll Konzerte. Und dann ist er wieder verschwunden. Bis zum nächsten Mal. Weiterlesen →

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28. April 2019
von Juergen
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Bettgeschichten aus Hirzenhain
Erich und der Kaiser von Österreich

Erich Schertler auf der Bettkante von Kaiser Karl (kleines Bild). An der Decke seines Museumszimmers wäre auch noch Platz für das ein oder andere Flugzeugmodell.

Von Jürgen Heimann

Nicht jeder kann von sich behaupten, ein leibhaftiger Kaiser hätte schon mal in seinem Bett geschlafen. Erich Schertler kann es. Und wir reden jetzt nicht von unserem korrupten Fußball-Kaiser. Der heißt außerdem Franz und nicht Karl. Ist aber auch nicht gemeint. Dem hätte der pensionierte Oberstudienrat sowieso auch nie die Türe geöffnet. Karl I. war der letzte Kaiser von Österreich. Und, wenn wir in Geschichte richtig aufgepasst haben, nebenbei wohl auch König von Ungarn, Kroatien und Böhmen. Wurde 2004 von Papst Johannes II posthum sogar seliggesprochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dem Fußball-Franz ähnliches passiert, ist eher gering. Aber man kann ja nie wissen…. Weiterlesen →

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24. April 2019
von Juergen
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Rotes Licht im Landhaus Hornberg
Skandal im Hirzenhainer “Sperrbezirk”

Auch die Bild-Zeitung berichtete in großer Aufmachung über den Hirzenhainer „Sündenpfuhl“. Doch die inhaltliche Darstellung ist mit Vorsicht zu genießen.

Von Jürgen Heimann

Auch Hirzenhain hatte mal ein Rotlichtviertel. Gut, nur ein ganz kleines. Und selbiges und seine freizügigen Bewohnerinnen sollten dem beschaulichen Dorf kurzzeitig bundesweite Schlagzeilen bescheren. Das war vor 37 Jahren. Im Herbst 1982. Verdammt lang her. Zumindest gemessen an der Zeit, die dem schlüpfrigen Etablissement damals existentiell blieb und vergönnt war. Nach wenigen Wochen war hier nämlich wieder Schicht im Schacht. Aus die Maus. Tilt, game over! Der sündige Pfuhl mit dem unverfänglichen Namen wurde trocken gelegt. Das „Landhaus Hornberg“ war Geschichte. Hat aber auch Geschichte geschrieben, solche mit Lokalkolorit. Weiterlesen →

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22. April 2019
von Juergen
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Gesellschaft für bedrohte Sprachen
erforscht den Hirzenhainer Dialekt

Die Gesellschaft für bedrohte Sprachen (GBS) hat Hirzenhain entdeckt und vor Ort versucht, die Geheimnisse des hiesigen Dialektes zu erkunden. Dabeistand den im Auftrag der UNESCO recherchierenden Sprachforschern unter anderem auch Wolfgang Hermann Rede und Antwort.

Von Jürgen Heimann

„Wais mer mol doi Schlerrerfass, ob do noch moin Wettstoa passt!“ Für ungeübte Ohren hört es sich an wie eine krude Mischung aus Sanskrit, Suaheli, Dari und Döner-Germanisch. Wobei jeder zweite Vokal durch einen Konsonanten ersetzt wird, während die Betonung der einzelnen Silben, soweit vorhanden, je nach Wetterlage und Tagesform variiert. Mit anderen Worten: Der Außenstehende versteht nur Bahnhof. Wir reden hier von keiner Geheimsprache, sondern von Hirzenhainer Platt. Das immerhin den Vorteil bietet, dass man sich damit noch in den entferntesten Winkeln dieses Planeten etwas zu Trinken bestellen kann: „Veier Beijer“. Die Order checkt sogar der begriffsstutzigste Strandkaschemmen-Wirt im Westen Neu-Guineas oder dessen Kellner-Kollege im australischen Outback. Weiterlesen →

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14. April 2019
von Juergen
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Die Hirzenhainer lassen
ihre Weltmeisterin hochleben

Empfang

Skeleton-Weltmeisterin Tina Hermann (zweite von links) ist ein Hirzenhainer Gewächs, lebt aber heute im Berchtesgadener Land. Damit die Ausnahme-Sportlerin ihren Heimatort nicht vergisst, überreichten Ortsvorsteher Heiner Baum (links) und SC-Vorstandsmitglied Susanne Hartel ihr m Rahmen eines Empfangs in der Skihütte ein Exemplar der Ortschronik und einen Kalender mit historischen Fotos. Rechts Horst Hermann, der stolze Papa und Ski-Club-Vorsitzende in Personalunion.

Das große Schild am Ortseingang  signalisiert schon seit Wochen, worauf  bzw. auf wen die Hirzenhainer so stolz sind:  auf „ihre“ Tina. Die Ausnahmeathletin ist ein Gewächs des Dorfes, auch wenn die junge Frau inzwischen nicht mehr hier lebt, sondern  in Bischofswiesen im Berchtesgadener Land.  Aber die enge Bindung  in den Ort bleibt.  Die Eltern, die Geschwister, die Freunde  wohnen hier –   und haben sich, wie die komplette Einwohnerschaft auch, über den jüngsten Coup der Erfolgssportlerin gefreut:  den vierten WM-Titel im Skeleton. Errungen bei den jüngsten  Weltmeisterschaften im kanadischen Whistler. Weiterlesen →

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4. April 2019
von Juergen
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Das „Forsthaus Falkenau“ steht
in der Hirzenhainer Hofstraße

Das alte Forsthaus in der Hofstraße. Hier haben im 18. und 19. Jahrhundert Generationen von Förstern und Jäger gelebt. Damals stand es noch allein auf weiter Flur. Heute ist es Heimstatt von Hans-Joachim und Christa Müller. Das Foto zeigt Ewald Hermann, den Vater von “Hannerts Christa“ und deren Großeltern Moritz und Auguste. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1949.

Es war nicht der Förster vom Silberwald, der da einst, lang, lang ist’s her, in der Hirzenhainer Hofstraße Nr. 8 residierte. Der erste seiner Art hieß Hans. Mit Nachnamen Schumacher. Er war  der Gründer einer ganzen Dynastie von Waldschraten, Feldschützen und Grenzjägern, die im Laufe der Jahrhunderte in fürstlichem Auftrag die Waldungen in und um Hirzenhain durchstreiften.

Auf diesen Hans als ihren direkten Ur-Ur-Ur-Ahnen kann sich auch „Hannerts Christa“ berufen,  die das alte, von der Hofstraße aus etwas zurückgesetzte Gebäude heute mit ihrem Mann Hans-Joachim Müller bewohnt. Beide wissen um die Geschichtsträchtigkeit der Stätte.

IMG-20180822-WA0001Wer es nicht weiß, erkennt kaum, dass das Bauwerk 267 Jahre auf dem Gebälk hat. Mindestens. Es ist damit  sogar 23 Jahre älter als das 1775 erbaute und inzwischen leider abgerissene alte Pfarrhaus. Ein solches Schicksal blieb dem Jägerheim jedenfalls erspart. Auch deshalb, weil die Nachfahren des seinerzeitigen Bauherrn es in den Jahren danach immer mal wieder instandgesetzt, erweitert und renoviert haben.

Von außen ist sieht man dem betagten Gemäuer die Last der Jahrhunderte nicht an. Von innen auch nicht. Die Fassade ist in modernem Stil gestaltet, während hinsichtlich der Innenarchitektur nichts mehr an das niedrige, und verwinkelte Damals erinnert.  Aber Achim Müller weiß schon genau, wo die alten Linien,  Bauelemente und Balken aus der Gründerzeit noch versteckt sind. Verborgen unter Putz, begradigten Wänden und Decken. Apropos Balken:  Die Inschrift auf einem solchen, entdeckt während Renovierungsarbeiten vor ein paar Jahren, lässt zumindest vage Rückschlüsse auf die Entstehungszeit zu. Die Jahreszahl 1752 war dort eingeschnitzt, muss aber nicht zwangsläufig das Baujahr markieren. Die Liegenschaft kann durchaus älter sein. Die zu ihr gehörende, daneben stehende Scheune ist es auf jeden Fall.

Weit und breit kein anderes Haus

Achim Müller entdeckte den fürstlichen Gesellenbrief durch Zufall bei Renovierungsarbeiten auf dem Dachboden des ehemaligen Forsthauses in der Hofstraße Nr. 6. Er bewohnt es heute mit seiner Frau Christa.

Sein wir nicht kleinlich und streiten um ein paar Jahre. Überliefert ist, dass das Anwesen zur Zeit seiner Entstehung allein auf weiter Flur stand. Wie es sich für die Wohnstätte eines Försters halt geziemt. Die damalige Ortsbebauung konzentrierte sich um den Bereich um die Kirche, auf Reh- und Johannesgasse. Heute ist das natürlich ein klein wenig anders.

Zurück zu den Schumachern. Den ersten ihrer Art hatte es Anfang 1655 als Berggeselle auf die Hirzenhainer Höhe verschlagen. Weil er sich in den Gruben des Schelderwaldes ein besseres Auskommen versprach als daheim in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz. Er heiratete die Hirzenhainerin Veronika Keller und legte damit den Grundstein für ein Geschlecht, das sich in den nächsten Jahrhunderten in hochherrschaftlichem Auftrag  der Bewirtschaftung und Bewachung der fürstlichen Waldflächen widmen sollte. Woher freilich der Hausname „Hannerts“ rührt, lässt sich nur vermuten. In der direkten Erbfolge gab es viele Nachkommen mit dem Vor- oder Zweitnamen Johannes. Möglicherweise ist „Hannerts“ eine Verkürzung desselbigen.

Der erste in der langen Reihe der familiären „Eichenbinder, wie die Forstleute früher auch genannt wurden, war Hans, der II. Ein Sohn des Harz-Einwanderers.Er gilt als erster Förster von Hirzenhain. Der  Letzte seiner Art war Wilhelm-Moritz Schumacher, der von 1800 bis 1871 lebte. Unter seinen Vorfahren fanden sich immer wieder auch solche,  die als fürstliche Grenzjäger auf Patrouille gingen und Wacht hielten.

Grenzjäger waren, so definiert es Wikipedia, „bewaffnete Beamte, die mit der Sicherung der staatlichen Außengrenze betraut waren“. Und Hirzenhain war ja Grenzland. Direkt hinter dem Ort begann das „feindliche Hinterland“.

Prinz Wilhelm von Oranien ließ dem Hirzenhainer Jung-Jäger Johann Wilhelm Schumacher ein exzellentes Zeugnis ausstellen.

Unter den Wald- und Pirschgänger befand sich auch ein gewisser Johannes Wilhelm Schumacher, der 1859 verstarb. Der Mann war beruflich trotzdem etwas aus der Art geschlagen, denn: Er amtierte einige Jahre auch als Bürgermeister von Hirzenhain. Aus seinem Nachlass stammt ein in akurater altdeutscher Schrift gehaltenes Diensttagebuch, dessen Inhalt sich der Familie Müller aber nur rudimentär erschließt. Kaum jemand kann diese Feder heute noch lesen. Trotzdem: Der Wälzer  dürfte lokal-historisch von beträchtlichem Wert sein und beinhaltet, so ist zumindest ansatzweise zu erkennen,  viele interessante Informationen über das Zusammenleben, die Streitereien und besonderen Ereignisse der damaligen Zeit. Eine Transkription wäre eine lohnende Aufgabe, der sich Achim Müller in aller Ruhe nach der 750-Jahr-Feier stellen will. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

Gutes Zeugnis vom Oranien-Prinz

Es war übrigens auch ein altes, vergilbtes Dokument, dass die heutigen Bewohner  des Hauses Hofstraße Nr. 8 etwas tiefer in die Erforschung der Ahnenwelt einstiegen ließ. Bei der Renovierung des Speichers  hatten sie vor Jahren auf einem Dachbalken liegend eine zusammengefaltete Urkunde aus Schweinsleder entdeckt. Dabei handelte es sich quasi um einen Gesellenbrief, 1767 ausgestellt von Johannes Hartmann, dem damaligen Amts-Jäger des Amtes Dillenburg. Verfasst im Namen des „Durchlauchtigsten Fürsten“, des Prinzen Wilhelms von Oranien.  Darin bescheinigte der Ober-Nimrod seinem früheren Azubi Johann Georg Schumacher, einem „Sohn des dermahligen Herschafftlichen Kräntz-Jägers Wilhelmus  Abertus Schumacher“ anerkennend, „die Jägerey sowie alle auch alle übrige dazu gehörige Wissenschaften sowohl des großen als auch des kleinen Weydwercks“ zu beherrschen.  In diesen Zeiten gab es noch keine strikte Aufgabentrennung und Abgrenzung zwischen Förstern und Jägern. Heute schon.

„Hannerts Moritz“ zieht mit einer Wagenladung Heu am Gasthaus Bender vorbei. Ihn hätten amerikanische Soldaten bei Kriegsende fast auf seinem Grundstück erschossen.

Die Hofstraßen-Schumacher-Linie endete, als Anna  Maria Schumacher 1857 Wilhelm-Heinrich Busch das Ja-Wort gab. Die Nachkommenn trugen dann die Namen Busch, Holighaus und Hermann. Auch Christa Müller, die heute mit ihrem Mann Hans-Joachim  das ehemalige Forsthaus bewohnt, ist eine geborene Hermann. Ihr Großvater Moritz, den alle in Hirzenhain nur  den „Hannerts-Moritz“ nannten, war übrigens der, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs  um ein Haar von amerikanischen  Besatzungssoldaten erschossen worden wäre. Die GI’s hatten hinter seinem Haus Schießübungen veranstaltet. Als Moritz dem Lärm auf den Grund gehen wollte und den zwischen Wohngebäude und Scheune durchführenden „Earn“ betrat, flogen ihm die Kugeln um die Ohren. Einige der Einschußlöcher waren noch Jahre später zu sehen.

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21. März 2019
von Juergen
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Wie die Stampede einer Bison-Herde
Klappernde Absätze als Terrorwaffe im Büro

Eleganter und in einem angenehmeren Frequenzbereich als dem der Kollegin: Das von einer Bisonherde herrührende Dröhnen ist leichter zu ertragen als das permanente, mit Elementen des “Tennessee Walk Horsing“ angereicherte Stöckeln gewisser Bürodamen. Foto: pixabay

Von Jürgen Heimann

Ablästern, in kleinen Dosen mit Häme angereichert, muss ab und zu drin sein. Auch am Arbeitsplatz. Zumal kaum etwas mehr Spaß macht, als über Kollegen/-innen herzuziehen. Und das geschieht ja nicht grundlos. Während in ausgewiesenen Lärmbereichen des Unternehmens das Tragen eines Gehörschutzes verpflichtend vorgeschrieben ist, sind Mitarbeiter außerhalb davon einer anderen, viel perfideren Spielart von Geräuschterror schutz- und hilflos ausgeliefert. Da gibt es überwiegend im weiblichen Spektrum verortete Belegschaftsangehörige, die stöckeln auf ihren grundsätzlich nagelbewehrten und Hartleder verstärkten Absätzen durch und über die Flure, dass es bis in die entzündeten Zahnwurzeln nachhallt. Besonders in hellhörigen, nach oben und unten hin nicht gedämmten Büro-Containern kann sich dieser Tack-Tack-Terror bis zur chronischen Psychose auswachsen. Seine Schweine erkennt das ausgeschlafene Bäuerchen schließlich an ihrem Gang… Weiterlesen →

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12. März 2019
von Juergen
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Kantig, schlagfertig, streitbar: Der
“Bauernpfarrer” von Hirzenhain

Johann Jakob Fuchs wirkte 41 Jahre lang als Geistlicher in Hirzenhain. Er schrieb als “Bauernpfarrer” Geschichte. Hier eine zeitgenössische Darstellung eines Pfarrers Ende des 18. Jahrhunderts.

von Jürgen Heimann

Reden wir mal über den Fuchs. Also nicht den Reinecke. Sondern über einen Zweibeiner gleichen Namens. Jenen Johann Jakob, der zu den schillerndsten Figuren der Hirzenhainer Kirchengeschichte zählt. Ein halbes Hundert Pfarrer hat die Gemeinde seit Beginn der Aufzeichnungen verschlissen. Der erste seiner Art hieß Iodocus, der vorerst letzte ist Michael Brück. Dazwischen wirkten hier mitunter ziemlich kantige Vertreter dieses Standes. Und besagter Fuchs war der außergewöhnlichste von allen. Weiterlesen →

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12. März 2019
von Juergen
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Zu Gast bei den Zuhältern in Ludendorf,
dann über Mösendorf nach Tittenkofen

Sampler-klein

Also ich würde umziehen und meinen Lebensmittelpunkt in einen anderen Ort verlegen. Tuntenhausen soll sehr reizvoll sein. Grafik: Artemtation

von Jürgen Heimann

Gut, wenn ich Rosa Höschen, Axel Schweiß, André Richtung, Karla Schnikof oder Ann Schaffen hieße, würde ich auch eine Namensänderung in Erwägung ziehen. Kostet, je nachdem, ob der Vor- oder der Nachname korrigiert werden soll, zwischen 2,50 und 1022 Euronen und muss im Standes- bzw. Einwohnermeldeamt des Vertrauens beantragt werden. Liegen (ge-)wichtige Gründe vor, wird dem Wunsch in der Regel auch entsprochen. Ist aber oftmals auch Ermessenssache und von der Tagesform des jeweiligen Sachbearbeiters abhängig. Aber bei Anna Bolika, Paul Ahner, Bernhard Diener, Fanny Knödel, Marion Nette, Ina Möse, Wilma Ruhe, Hans Wurst oder Nina Vagina sollte der Fall eigentlich klar sein. Eigentlich. Aber man weiß ja nie. Weiterlesen →

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9. März 2019
von Juergen
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Hirzenhain: Die “Schöne Hecke”
war früher ein (Vieh-)Friedhof

Das „Schienheckelche“ oder die „Schöne Hecke“ diente den Hirzenhainern früher als Viehfriedhof. Solche Stätten wurden damals als „Schindanger“ bezeichnet. De heutige Name beruht auf einem Übersetzungsfehler

Von Jürgen Heimann

Schönheit, das weiß man, liegt meist im Auge des Betrachters. Und ob die “Schöne Hecke” wirklich so hübsch ist wie ihr offizieller Name glauben machen will, sei deshalb einmal dahingestellt. Also solche taucht sie jedenfalls in allen Flurkarten auf, wobei die  Schreibweise mitunter etwas variiert. “Schönheck” “Am schönen Heck” usw. Die Hirzenhainer sagen “Schienheckeleche” zu diesem dem Ort vorgelagerten Buchenwäldchen. Weiterlesen →

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