Rotorman's Blog

22. Oktober 2017
von Juergen
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Wer spinnt hier eigentlich? Achtbeiner,
die Ekel, Angst und Schrecken verbreiten

Keine Panik-2

Die Angst vor Spinnen ist weit verbreitet – und nimmt mitunter krankhafte Züge an.

Von Jürgen Heimann

Wenn das nicht auch dem letzten für arachnophobische Anwandlungen empfänglichen Zeitgenossen den Angstschweiß auf die Stirn und die Panik ins Gesicht treibt, was dann? Die gefährlichen Hauswinkelspinnen sind (wieder) auf dem Vormarsch und erobern die Wohnstuben. Bis zu zehn Zentimeter groß können diese Monster werden. Ein Albtraum auf acht schnellen Beinen. Giftig, bissig und aggressiv seien sie obendrein. Heißt es zumindest. Das nicht nur in Boulevard-Magazinen, sondern auch schon mal in als seriös geltenden Medien. Entsprechende Schlagzeilen geistern in diesen Tagen wieder durch den gedruckten und elektronischen Blätterwald der Republik. Selbst SPIEGEL und STERN reihen sich da in den Chor der zur Vorsicht Mahnenden ein. Rette sich wer kann! Was ist dran an diesen Klicks und Aufmerksamkeit generierenden Horrormeldungen? Fast nix!   Weiterlesen →

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20. Oktober 2017
von Juergen
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Vogelsterben: Piepmätze müssen Federn
lassen – 12,7 Millionen Brutpaare weniger

Vogel-Kombi

Auf dem absteigenden Ast: Auch Goldammer, Buchfink (oben v.l.n.r.), Wintergoldhähnchen und Haussperling (unten v.l.n.r.) verzeichnen dramatische Bestandseinbußen. Nur eine Frage der Zeit, bis sie endgültig von der Bildfläche verschwunden sind. Fotos: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Um unsere Gefiederten ist es schlecht bestellt. Sie zwitschern auf dem absteigenden Ast. Ihre Population ist in den vergangenen zwölf Jahren um 12,7 Millionen Brutpaare geschrumpft, was einem Rückgang um 15 Prozent entspricht. Diese alarmierenden Zahlen,  die  auf einer aktualisierten Auswertung der bereits 2013 von der Bundesregierung an die EU gemeldeten Bestandsdaten basieren, hat jetzt der Deutsche Naturschutzbund (NABU) veröffentlicht und aufbereitet. Die Organisation spricht von einem Vogelsterben dramatischen Ausmaßes. Hauptursache: die industrielle Agrarwirtschaft. Deren Vertreter sind nicht gut zu Vögeln.   Weiterlesen →

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18. Oktober 2017
von Juergen
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Kalte Dusche für das neue Pferd
im Stall der Breitscheider Luftikusse

1-Neues Flugzeug

Zuhause: Die Neuerwerbung der Breitscheider Luftsportler könnte als Rassepferdchen durchgehen, ist jedoch ein Pony. Sieht aus wie ein „richtiges“ Flugzeug, kommt aber als „Ultraleicht“ daher. Mit dem Kauf der schnittigen Vielzweckwaffe haben sich die Westerwälder Piloten einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Foto: LSG

Die Breitscheider Luftsportler haben aufgerüstet und ihren “Fuhrpark” erweitert. Man gönnt sich ja sonst nix! Die aktuelle Saison ist zwar fast gelaufen und endet zum 1. November, doch das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Und dann kann das neue Pferdchen im Stall der LSG – eigentlich ist es ja eher ein Pony – seine Stärken voll ausspielen. Dabei handelt es sich um eine zweisitzige WT9 “Dynamic” aus dem Hause Aerospool. Interieur und Exterieur lassen, um im hippologischen Idiom zu verbleiben, kaum Wünsche offen. Da wären beispielsweise Rasse, Klasse, Temperament, Ausdauer und Gutmütigkeit zu erwähnen…. Weiterlesen →

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12. Oktober 2017
von Juergen
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Kleine Spießer: Multifunktionelle
Tools so alt wie die Menschheit

Mickey

Eigentlich sollte man sie ja nur hinter vorgehaltener Hand benutzten. Aber manche finden es auch cool, darauf herum zu kauen. Wie Mickey Rourke in „Iron Man 2“. Anderen dienen die Spießer als Zigarettenersatz.

Von Jürgen Heimann

Vergessen wir mal die Geschichte von den beiden durch den Wald spazierenden Zahnstochern, die sich angesichts eines vorbeihastenden Igels wundern, dass hier tatsächlich Busse verkehren. Die Frage stellt sich, wozu sich die kleinen unscheinbaren Rundhölzchen sonst noch so alles verwenden lassen? Abgesehen davon, dass man mit ihnen, auf der Suche nach verbliebenen Essensresten, zwischen den Beißerchen herum pulen kann. Wofür sie ja einst eigentlich auch aufwändig konstruiert worden sind.  Weiterlesen →

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20. September 2017
von Juergen
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Breitscheider Skydiver sammelten Medaillen
Nächstes Jahr geht’s zur WM nach Australien

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Mit fast 300 Sachen händchenhaltend und kopfüber der Erde entgegen. Das “3-Fly”-Team holte sich in der offenen Artistic-Klasse der Freeflying-Disziplin den Deutschen Meistertitel und hat somit das Ticket für die nächstes Jahr in Australien stattfindenden Weltmeisterschaften im Sack. Foto: Chrissi Richter

Die Breitscheider Skydiver haben bei den Deutschen Meisterschaften im Fallschirmspringen auf und über dem Flugplatz im Mecklenburgischen Neustadt-Glewe ihre nationale Spitzenklasse unterstrichen und gleich viermal Edelmetall eingefahren. Die stolze Ausbeute der Westerwälder Himmelssportler: ein  deutscher Meister- und drei Vize-Meistertitel. Damit konnten sie sich gegen  eine äußerst starke Konkurrenz durchsetzen. Über zweihundert der besten und erfahrensten deutschen Freifaller waren in Meck-Pomm ihn acht unterschiedlichen Disziplinen zum Kräftemessen angetreten. Bestens organisiert hatte den anspruchsvollen Challenge der Fallschirmsportclub Mecklenburg.   Weiterlesen →

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18. September 2017
von Juergen
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Fly-in: Modell-Piloten aus dem In-
und Ausland konferieren in Hirzenhain

Seglertreffen Hirzenhain

Seglermodelle aus ganz Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland geben sich am kommenden Wochenende auf dem Hirzenhainer Sonderlandeplatz ein Stelldichein. Über hundert Teilnehmer werden zu diesem Fly-in des hiesigen Segelfliegerclubs erwartet. Foto: SFC HiHai

Mehr als hundert  Segel- und Motorflugzeuge werden am kommenden Wochenende den Sonderlandeplatz in Hirzenhain und den Luftraum darüber bevölkern. Gut, die Maschinen, die dort ihre imposanten Schwingen ausbreiten,  sind alle eine Nummer kleiner als gewohnt – aber teilweise nicht viel. Ab einer bestimmten Höhe erkennt nur das geschulte Auge, dass es sich bei den Luftfahrtgeräten um ferngesteuerte Modelle handelt – und eben nicht um “richtige”, ausgewachsene Flieger. Teils im Maßstab von 1:2 mit einer Spannweite von zehn Metern.    Weiterlesen →

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9. September 2017
von Juergen
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Nach dem Panik-Ritterschlag durch Udo
Lindenberg hat es Alex Melcher „im Bauch“

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In Hamburg gibt der zum Panik-Ritter geschlagene Alex Melcher zur Zeit wieder den Udo, den er bereits in Berlin verkörpert hatte. Man muss schon genau hinschauen, um zwischen Original (links) und „Fälschung“ (rechts) unterscheiden zu können. In der Mitte Josephin Busch, das „Mädchen aus Ost-Berlin“. Lindenberg war es, der den Musical-Künstler dazu gebracht hat, seine Songs künftig auf Deutsch zu schreiben. Foto: Stage Entertainment

Von Jürgen Heimann

Der Mann hat viele Gesichter. Sehr viele. Und er zählt zu den kreativsten und umtriebigsten Köpfen der deutschen Musical-Szene. Alex Melcher hat auf den Bühnen dieser Republik schon unzählige Charaktere verkörpert, Rollen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Große und bedeutende, kleine und unscheinbarere. Aber stets gelang es dem talentierten Künstler, ihnen seinen eigenen, unverwechselbaren Stempel aufzudrücken. Halbe Sachen zu machen ist nicht sein Ding. Hundert Prozent müssen es schon sein. Eher noch etwas mehr.   Weiterlesen →

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6. September 2017
von Juergen
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Musicalsommer Fulda: Warten auf die OP
“Der Medicus” verarztete 60.876 Patienten

Schlussapplaus2017


Kein leeres Versprechen: Im nächsten Jahr packt “Der Medicus” im Fuldaer Schlosstheater erneut sein OP-Besteck aus. Und die Päpstin nimmt wieder auf dem Heiligen Stuhl Platz. 2019 soll dann “Bonifatius” auf dem Domplatz aufgeführt werden. Foto: Spotlight

Davon können andere Anbieter nur träumen. Mit einer Auslastung von 99,9 Prozent haben die Fuldaer Theater-Macher um Produzent Peter Scholz die Spielzeit 2017 abgeschlossen. Der dortige vom 14. Juni bis 27. August währende Musicalsommer war zwar wieder relativ kurz, aber ereignis- und erfolgreich. “Der Medicus” sollte sich auch im zweiten Jahr in Folge als Publikumsmagnet erweisen. Besucher aus allen Teilen Deutschlands strömten in die osthessische Bischofsstadt, um sich vorübergehend in den Orient transferieren zu lassen. Ibn Sina, der große Heiler, kurierte sie alle. Nebenbei auch die Fremdenverkehrsbranche. Die Gäste- und Übernachtungszahlen sind explodiert, seit die Spotlight-Musical GmbH im Schlosstheater für volle Ränge sorgt.   Weiterlesen →

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5. September 2017
von Juergen
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Ja nee, ist klar: Antiserielle Duktilitäten
mit kontraktären Induktanzprämissen

1-Professor

Professor Dr. Stanislauz Kubiztschnwesky vom Institut für theoretische Abstraktion, einer der weltweit führenden Molekular-Demagogen, erläuterte seinen Zuhörern in schlichten, leicht verständlichen Worten die mentale Insuffizienz senosorischer Attitüden im Spannungsfeld zwischen phlegmatischen Debugging-Strategien und der Systematisierung intrinsischer Methodik.

Von Jürgen Heimann

Der Mann ist ein rhetorisches Genie, ebenso impertinent wie impotent, und spricht eine einfache, schlichte, klar strukturierte Sprache. Er kann komplexe Zusammenhänge verständlich erklären und auch für Ungebildete transparent machen. Am Institut für theoretische Abstraktion in Halle an der Quale hat Professor Dr. Stanislauz Kubiztschnwesky unlängst eine hoch interessante Vorlesung zum Thema “Kohärenz und Abstinenz unter Berücksichtigung modularer Parallelitäten” gehalten. “Kubi” ist Molekular-Demagoge und erforscht an der Universität in Dippoldiswalde die mentale Insuffizienz senosorischer Attitüden im Spannungsfeld zwischen metaphorischer und existentieller Reziprok-Vakanzen, und zwar unter Berücksichtigung artifizieller Inkontinenzen. Ein hochaktuelles und kontrovers diskutiertes Thema von immenser gesellschaftspolitischer Sprengkraft. Hier Auszüge aus seinem vielbeachteten Vortrag:   Weiterlesen →

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30. August 2017
von Juergen
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Skurrile Wege ins Jenseits: Die
schrägsten Todesfälle der Geschichte

Sensenmann

Dem Schnitter ein Schnippchen zu schlagen, gelingt in den seltensten Fällen. Der Gevatter hat immer das letzte Wort. In der griechischen Mythologie war die Schicksalsgöttin Atropos dafür zuständig, wann und wie die Menschen vom Diesseits ins Jenseits wechselten. Dahingehend zeigte sich die Dame ziemlich kreativ.

Von Jürgen Heimann

Von passionierten Suizid‘lern mal abgesehen kann es sich der Mensch in der Regel nicht aussuchen, wann und auf welche Weise er diese Erde verlässt. Gevatter Tod ist ein ziemlich launischer und unberechenbarer Geselle und lässt sich sowieso nur in den seltensten Fällen ins Handwerk pfuschen. Falls möglich, geht man dem Sensenmann deshalb am besten aus dem Weg. Gelingt aber nicht immer – und dauerhaft schon gar nicht. Nun gibt es für den finalen Abgang zig Methoden. Plötzliche, schmerzhafte, solche nach Schema X und ja, das auch, ziemlich außergewöhnliche. Richtig Spaß machen sie alle nicht. Was sowohl für die unmittelbar davon Betroffenen wie auch ihre trauernden Angehörigen gilt. Aber der Kreativität sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt. Obwohl die in den meisten Fällen weniger das Ergebnis eines bewusst und selbst gesteuerten Prozesses ist.   Weiterlesen →

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