Rotorman's Blog

24. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Eine rockende Weihnachtstanne, die
auch nach 15 Jahren noch nicht nadelt

Eine rockende Weihnachtstanne, die
auch nach 15 Jahren noch nicht nadelt

X-Mas-Tree-1-klein

Der Kapellmeister und seine niederländische Nachtigall: Christoph Spengler und Nicole Berendsen sind seit 15 Jahren die treibenden Kräfte hinter dem rockenden Weihnachtsbaum von Remscheid. Die Veranstaltungsreihe hat inzwischen schon so etwas wie Kultstatus. Foto: Detlef Krentscher

Es gibt zwei Ereignisse, die Außenstehende mit dem Namen Remscheid in Verbindung bringen. Ein  traumatisches, negativ belastetes und ein positives. Ersteres war der tragische Absturz eines US-amerikanischen Militärflugzeugs vom Typ A-10 Tunderbolt vor 26 Jahren mit sieben Toten, 50 Verletzten und 20 zerstörten Häusern. Zu den angenehmeren Punkten mit  hohem Wiedererkennungsfaktor zählt hingegen der rockende Weihnachtsbaum, der seit 15 Jahren im hiesigen Teo-Otto-Theater  mit den Zweigen wackelt und immer noch nicht nadelt. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

23. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Rap, Rock, Pop und Haribo mit
groovigen Beats und treibenden Riffs

Rap, Rock, Pop und Haribo mit
groovigen Beats und treibenden Riffs

XMRN-1-Klein

Rhythmus, Rap und Klampfe. V.l.n.r: Michel Sanya, Lil Night und Johannes Klein von “Black Rose Dying”. Fotos: Detlef Krentscher

Haribo-Thomas (Gottschalk) hat ja zu seinen Glanzzeiten bei „Wetten, dass…“ auch regelmäßig überzogen. Einmal, im Dezember 1996, sogar um 73 Minuten! Da fällt eine knappe halbe Stunde, die sich die X-Mas-Rocker in Katzenfurt zu weit aus dem Zeitfenster gelehnt hatten, kaum ins Gewicht. Gut, fünf Bands in fünf Stunden auf die Bühne und pünktlich wieder hinunter zu scheuchen, ist ja auch nicht ganz einfach. Ein Überzieher, und die ganze Timeline gerät ins Trudeln. Aber das darf man alles nicht so eng sehen.

Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

19. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Echtlederprodukte auf die Black-List! China
schlachtet Mio.Hunde für unseren Komfort

Echtlederprodukte auf die Black-List! China
schlachtet Mio.Hunde für unseren Komfort

Klein-Hund-1-2014-Hundeleder-China-Standbild012-c-PETA-Asia

Der Nächste bitte! Nicht Otti’s Schlachthof, sondern einer für Hunde in der chinesischen Provinz Jiangsu. In dieser Tötungsfabrik werden täglich 200 Vierbeiner gemetzelt – um die Nachfrage nach Echtlederprodukten im Westen zu befriedigen. Foto: PETA- Asia

Dass die in China Hunde essen, wissen wir ja nicht erst seit der gleichnamigen Action-Komödie des Regisseurs Lasse Spang Olsen aus dem Jahr 1999. Wau! Sollen sie doch! Wir verspeisen ja auch Schweine. Und Rinder. Und Geflügel. Und anderes mehr was da kreucht und fleucht. Die jeweilige Küche eines Landes hängt ja auch immer irgendwie mit den kulturellen Eigenarten und entwicklungs-geschichtlichen Identitäten jenes Volkes zusammen, das in eben diesem Land wohnt. Andere Länder, andere Sitten. Also hüten wir uns davor, Maos Erben und ihren ähnlich tickenden Anverwandten diese uns zivilisierten Mitteleuropäern etwas abartig erscheinenden gourmet-technischen Präferenzen aufs Brot zu schmieren. Aber, um auf die Waldis zurück zu kommen. Denen nur deshalb das Fell (teils noch bei lebendigem Leibe) über die Ohren ziehen, damit wir uns im christlichen Abendland zu Spottpreisen mit modischem Chic eindecken können, geht zu weit. Und genau das passiert. Wer Produkte aus Echtleder kauft, macht sich mitschuldig am millionenfachen Leid wehrloser Kreaturen.

Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

13. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Verzweifeltes Pfeifen im dunklen Blätterwald
Lokaljournalismus: Ideenlos, gleichgeschaltet

Verzweifeltes Pfeifen im dunklen Blätterwald
Lokaljournalismus: Ideenlos, gleichgeschaltet

Klein-Neu-66985_original_R_K_B_by_Verena N._pixelio.de

Von Vielfalt kann keine Rede sein: Zumindest die sechs im nördlichen Dillkreis erscheinenden Zeitungstitel unterscheiden sich nur vom Namen her. Inhaltlich sind sie völlig gleichgeschaltet und identisch. Vorlage: Verena_N/pixelio.de

Der Niedergang des aus der Zeit gefallenen Mediums Lokalzeitung, siehe auch http://www.rotorman.de/die-lokalzeitung-ist-fast-so-tot-wie-der-fisch-den-man-in-sie-einwickeln-kann/ lässt sich exemplarisch am Beispiel des nördlichen Lahn-Dill-Kreises festmachen. Dort gab es einmal, lang lang ist’s  her, zwei heftig miteinander bzw. gegeneinander konkurrierende Zeitungstitel bzw. Redaktionen. Die (der) Dill-Zeitung und die (der) Dill-Post. Letztere ein Kind von Wetzlar-Druck, heute Zeitungsgruppe Lahn-Dill/Mittelhessen-Presse, deren inhaltlich absolut identische Schwestern sich unter den Namen Herborner Tageblatt und Haigerer Zeitung zu etablieren suchten. Ein Trick und eine Form von Augenwischerei, der lokale Nähe, örtliche Einbindung und Basis-Kompetenz suggerieren sollte. Das hatte dem freundlichen Mitbewerber aus dem inzwischen 175 Jahre alten Dillenburger Verlagshaus so gefallen,  dass er das Modell kopierte, was dann den Mogelpackungen Herborner Echo und Haigerer Kurier auf die Welt verhalf. Mittlerweile sind alle sechs Titel gleichgeschaltet. Von Zeitungsvielfalt kann keine Rede sein. Eine Bestandsaufnahme und Analyse. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

10. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Die Lokalzeitung ist (fast) so tot
wie der Fisch, den man in sie einwickeln kann

Die Lokalzeitung ist (fast) so tot
wie der Fisch, den man in sie einwickeln kann

Klein-newspaper-183785_1920

Die ältere Generation hält der gedruckten Zeitung aus Gewohnheit noch die Treue, während die Jüngeren längst wwittern, liken, mailen und sich die News, die sie wirklich interessieren, aus dem Web ziehen. Foto: Stux/Pixabay

Die Frage stellt sich jeden Morgen aufs Neue: Brauchen wir eigentlich noch eine (gedruckte) Lokalzeitung? Da steckt selbige, mit etwas Glück, in aller Frühe im Briefkastenschlitz. Wenn man Pech hat, halt  etwas später. Da kann man sich die neuesten, inzwischen längst überholten Nachrichten halt erst nach Feierabend reinziehen. Ein aufgeblasener Packen Papier, der, seines künstlichen, aus Prospekten und Beilagen bestehenden Umfangs beraubt, auf millimeterdünnes Normalmaß zusammen schrumpft. Äußerlich wie inhaltlich. Es ist ein sterbendes Medium. Ein Auslaufmodell. Ein sinkendes Schiff, an dessen Mast sich die Überlebenden eines einst angesehenen Berufsstandes trotzig-verzweifelt klammern: die Redakteure. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

9. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Gefrorene Poesie: Kalte Kunstwerke
und visuelle Streicheleinheiten für die Seele

Gefrorene Poesie: Kalte Kunstwerke
und visuelle Streicheleinheiten für die Seele

3-H-Buchenblätter_Rauhreif2_9857

Kontrast: Welke Buchenblätter im Würgegriff der Dendriten. Die Eiskristalle wachsen noch, die Blätter kaum. Foto: Helmut Weller

Die schönsten Kunstwerke schafft die Natur. Auch wenn deren Halbzeitwert etwas geringer ist als der jener Exponate in unseren Museen. Dafür ist der wiederkehrende schöpferische Gestaltungspielraum aber ungleich höher, um nicht zu sagen unermesslich.  Das gilt auch für die verwendeten „Materialien“. Und was die anbelangt, ist Raureif in diesen Tagen als „Werkstoff“  unschlagbar und in seiner finalen, wenn auch temporären Umsetzung einzigartig. Die bizarren in ihrer auch optischen Vollkommenheit durch Menschenhand nicht reproduzierbaren Gebilde an Blättern, Ästen  oder Halmen sind von traumhafter Schönheit und Brillanz – gefrorene Poesie. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

8. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für 10. X-Mas-Rock-Night in Katzenfurt
mit fünf Bands und „MUT“ zum Risiko

10. X-Mas-Rock-Night in Katzenfurt
mit fünf Bands und „MUT“ zum Risiko

MUT-2-klein

Vor acht Jahren standen „MUT“ aus Wiesbaden das letzte Mal gemeinsam auf der Bühne. 20 Jahre nach Veröffentlichung ihrer ersten CD „Ganz und gar“ startet die Band jetzt in Katzenfurt ein Comeback.

Da gibt’s was auf die Ohren: Eine volle Packung Rock (‘n’ Roll) beispielsweise. Fünf Bands für vier Euro (Eintritt), da kann man nicht meckern. Und das Ganze hat Tradition. Die evangelische Jugend Katzenfurt bittet, alle Jahre wieder, zur “X-Mas-Rock-Night”. Und es ist die zehnte in Folge. Ton (kleines) Jubiläum also. Termin: Freitag, der 19. Dezember. Schauplatz: Das evangelische Gemeindehaus in der Sonnenstraße. “Bühne frei” heißt es hier ab 19 Uhr. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

6. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Kotzen nach dem Weihnachtsbraten: Gans
ganz üble Albträume unter der Daunendecke

Kotzen nach dem Weihnachtsbraten: Gans
ganz üble Albträume unter der Daunendecke

Lebendrupf auf einen Dauenfarm in Luan, China.

Und so sehen die Tiere aus, wenn die „Federbrigaden“ ihre Arbeit getan haben. Immerhin können sie sich glücklich schätzen, die Tortur überlebt zu haben. Foto: PETA-Asia

Wer sein müdes Haupt in ein Daunenkissen gräbt, sollte auf schlimmste Albträume gefasst sein. Solche, die dem Schlaf suchenden selbigen rauben, die ihm den Angstschweiß auf die Stirn treiben und in denen das Grauen riesengroß Gestalt annimmt. In diesen Horrorszenarien spielen Gänse eine entscheidende Rolle. Gänse, die jämmerlich schreien, denen die Federn bei lebendigem Leib ausgerissen werden, deren nackte Körper mit blutigen Striemen und Wunden übersäht sind. Gänse, denen die Flügel gebrochen und herausgerissene Fleischfetzen eben mal ohne Betäubung wieder angenäht werden, damit sie noch ein paar Wochen durch halten. Und dann beginnt die Tortur von vorne. Das Schreckliche daran: Das ist gar kein (Alb-)Traum, sondern bittere Wirklichkeit. Eine angenehme Nachtruhe allerseits! Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

5. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Mel Gibson, Hugh Hefner, John Travolta und
ein Keller voller aero-tischer Devotionalien

Mel Gibson, Hugh Hefner, John Travolta und
ein Keller voller aero-tischer Devotionalien

Hector-1-klein

Hier sind Sie richtig! Hector Cabezas öffnet die Tür zu seiner Schatzkammer. Dahinter lagern über 300.000 Luftfahrt-Exponate. Foto: Privat

Er stammt aus Argentinien, flog Fracht für eine verschiedene niederländische Cargo-Linien und hat tief in den Katakomben des Frankfurter Flughafens unter Terminal 2 seinen ganz persönlichen Hangar bezogen. Persönlich deshalb, weil fast alle der knapp 300 000 Teile, die der Mann hier gebunkert hat, irgendwie auch einen Teil seines ereignisreichen Lebens repräsentieren und reflektieren. Es sind Ausstellungs- und Sammlerstücke. Und sie haben alle einen unmittelbaren Bezug zur großen Leidenschaft des 79-jährigen: der Luftfahrt. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

5. Dezember 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Halali in Wetzlar: Vernichtungskrieg
gegen die Reinekes wird abgeblasen

Halali in Wetzlar: Vernichtungskrieg
gegen die Reinekes wird abgeblasen

Fuchs-1-klein

Haben ihr Leben noch vor sich und in Wetzlar wieder bessere Zukunftsperspektiven: Zwei junge Füchse auf Futtersuche.

Können die Wetzlarer Reinekes aufatmen? Es sieht ganz danach aus. Die Rathaus-Koalition aus SPD, Grünen und Freien Wählern will den umstrittenen, im Ordnungsamt ausgeheckten Plan, Füchse in Lebendfallen fest zu setzen und anschließend zu erschießen, kippen. Ein entsprechender Antrag steht in der nächsten Stadtverordnetenversammlung zur Debatte. Mit dem Thema wird sich am kommenden Dienstag auch der Finanz- und Wirtschaftsausschuss auseinandersetzen. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email