
Der Siegerlandflughafen von oben. Auf der 1620 Meter langen asphaltierten Hauptpiste können selbst „dicke Brummer“ problemlos landen und starten. Foto: Skydive Westerwald
Die Debatte folgt fast schon den Gesetzmäßigkeiten eines (politischen) Rituals. Der Siegerlandflughafen kommt mit (un)schöner Regel- bzw. Unregelmäßigkeit ins öffentliche Gerede. Waren es 2010 beispielsweise die Grünen, sind es aktuell die Liberalen, die sich unter dem Postulat, sorgsam mit des Steuerzahlers Groschen umgehen zu müssen, über den jährlichen Zuschussbedarf des Lufthafens echauffieren. Das führte in der jüngsten Kreistagssitzung wieder einmal zu einer (freilich hinter verschlossenen Türen geführten) Grundsatzdiskussion. Über eine Million Euronen muss der Kreis Siegen-Wittgenstein jährlich für den Betrieb zuschießen.Und das ist, zugegeben, kein Pappenstiel. Aber vergleichbare Flughäfen in Deutschland hängen ebenso am öffentlichen Subventionstropf. Und die Philharmonie Südwestfalen tut es in beträchtlichem Maße auch. Darüber hinaus sollte man sich hüten, das betriebswirtschaftliche Defizit gegen den deutlich größeren volkswirtschaftlichen Nutzen, den der Airport der Region beschert, auszuspielen. Weiterlesen →
