Rotorman's Blog

30. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Aero-tischer Schnupperkurs: Start frei! Auf
direktem Weg an den Westerwälder Himmel

Aero-tischer Schnupperkurs: Start frei! Auf
direktem Weg an den Westerwälder Himmel

SONY DSC

Die Einstiegsluke des Flugzeugs ist so schmal nicht. Egal, ob es sich um eine Motormaschine, oder um ein durch die Kraft des Windes betriebenes Luftgefährt handelt: Der Weg ins Cockpit ist weniger beschwerlich und kostspielig, als gemeinhin hin angenommen. Pilot werden (und sein) muss kein unerfüllbarer Traum bleiben. Die Luftsportgruppe Breitscheid weist all jenen, die schon immer einmal mit dieser Überlegung gespielt haben, den richtigen Kurs. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

29. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Guppy-Hengste, Heino-Autogramme und
die Quarz-Wolken von Schmidt-Schnauze

Guppy-Hengste, Heino-Autogramme und
die Quarz-Wolken von Schmidt-Schnauze

Ja, ja, diese Westerwälder. Die haben es ja nicht nur faustdick hinter den Ohren, sondern, wenn ihre lediglich dem eigenen Gewissen und dem Fraktionszwang unterworfenen Abgeordneten die Köpfe zusammenstecken, auch knüppeldick auf den Tischen. Deren Agenda ist mitunter so gigantisch dimensioniert, dass sogar eine Kneipe draufpasst, und noch mehr. Das zumindest wollte der Mittelgebirgs-Korrespondent meiner Heimatzeitung seinen geneigten Lesern weismachen. Und so lasen wir mit einigem Erstaunen, dass die Gaststätte am Heisterberger Weiher unlängst auf der Tagesordnung der wackeren Driedorfer Gemeindevertreter stand. Aber nicht nur die (wir reden von der Kneipe, nicht von den Mitgliedern des kommunalen Volkskongresses), sondern auch noch andere Wirtschaftsgebäude des dortigen Campingplatzes lasteten darauf. Ich stelle mir das gerade bildlich vor. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

26. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für In der „Hall of Fame“ der Breitscheider
Luftsportler wird es zunehmend enger

In der „Hall of Fame“ der Breitscheider
Luftsportler wird es zunehmend enger

Hessischer Luftsportbund-klein

HLB-Präsident Gerd Hollstein (zweiter von rechts) und sein Vize Bernd Heine (links) zeichneten (v.l.n.r.) Oskar Deppe, Robert Deppe und Carla Moses mit silbernen Ehrentellern der Organisation aus. Dritter von rechts Ehrenmitglied Arnold Klapp aus Kassel, ganz rechts Vizepräses Hans Kordubel. Foto: HLB

In der augenzwinkernd „Hall of Fame“ genannten Trophäenecke des LSG-Vereinsheims auf der Breitscheider „Hub“ wird der Platz knapp. Daselbst zeugt viel Edelmetall von den fliegerischen Erfolgen der Westerwaldpiloten. Die stattliche Sammlung ist auch in der vergangenen Saison durch zahlreiche neue Exponate aufgestockt worden. Durch Pokale und Plaketten, die die Luftikusse bei großen nationalen und internationalen Meisterschaften eingefahren, pardon, eingeflogen hatten. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

24. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Leidenschaft, die Leiden schafft: Die
kruden Methoden der Geflügel-Industrie

Leidenschaft, die Leiden schafft: Die
kruden Methoden der Geflügel-Industrie

Bilder aus einer Farm in Twistringen, in der "BIO"-Eier produziert werden.

So sehen vermeintliche Bio-Hühner“ aus. Deses Foto entstand auf einer Legefarm im niedersächsischen Twistringen. Foto: PETA Deutschland

Der Osterhase pocht mit seinen vom Eierfärben und –schleppen schwieligen Pfoten bereits an unsere Türen. Aber wissen wir genau, woher die bunten Gagas, die Meister Lampe und seine Mümmelmann-Gehilfen uns dann wieder ins Nest legen, stammen, unter welchen Bedingungen sie „produziert“ wurden? Die Gütesiegel, Klassifizierungen, Kürzel und Codes auf den Verpackungen im Supermarkt und die seit 2004 zwingende Kennzeichnung auf den Eiern selbst sollen dahingehend zwar Transparenz herstellen und Orientierung geben, aber hundertprozentige Gewissheit vermitteln sie nicht. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

22. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Man(n) ist, was man isst: Beleidigte
Leberwürste und zähe Spinatwachteln

Man(n) ist, was man isst: Beleidigte
Leberwürste und zähe Spinatwachteln

Treulose-Tomate-klein

Mundgetöpfert, handgeblasen und aus freilaufender Bodenhaltung: Die (untreue) Tomate geht fremd. Foto: Artemtation

Der gemeine europäische Mittelgebirgs-Teutone hat ja ein eher ambivalent-zwiespältiges Verhältnis zu seiner Ernährung. Da machen die knorrig kantigen Ureinwohner des mittelhessischen Outbacks keine Ausnahme. Auch für sie gilt: Du bist, was Du isst! Und das ist entweder eine fette Schweinshaxe  oder ein mariniertes, kross gedünstetes Dinkel-Gratin aus ökologisch korrektem  Anbau – handgeblasen, mundgetöpfert und aus freilaufender Bodenhaltung. Dazwischen gibt es nix – oder nur wenig. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

19. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Habicht und Co. auf der Abschussliste
Naturfreunde für konsequenteren Schutz

Habicht und Co. auf der Abschussliste
Naturfreunde für konsequenteren Schutz

Lasst die Pfosten von den Vögeln-klein

Trügerische Sicherheit: Selbst in ausgewiesenen Naturschutzgebieten ist der Habicht vor Nachstellungen nicht gefeit. Foto: Siegbert Werner

Von Jürgen Heimann

Es sind schnelle, geschickte Jäger, deren Strategie und Taktik von unglaublicher Effizienz geprägt ist. Raub- oder Greifvögel. Und weil das so ist, haben sie auch (viele) Feinde. Unter Tauben- und Geflügelzüchtern beispielsweise, aber auch unter den Nimrods. Die sehen in Habicht und Co. unliebsame Konkurrenten, die ihnen die Beute oder Federviehbestände streitig machen bzw. diese dezimieren. Und sind deshalb nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen. Aber dabei, beim Sprechen (und Lamentieren), bleibt es oft nicht. Jenseits der Dunkelziffer, die um ein Vielfaches höher sein dürfte, sind Tausende von Fällen dokumentiert, in denen – Alltag in Wald und Feld – diese stolzen Tiere vorsätzlich eliminiert wurden. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

16. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Der „Horscht“ ist tot: Die Herborner
trauern um ihren genialen “Macher”

Der „Horscht“ ist tot: Die Herborner
trauern um ihren genialen “Macher”

Horst Freimülle-Ausschnitt

Der „Horscht“, so wie ihn seine Freunde, Bewunderer und Wegefährten in Erinnerung haben und behalten werden. Er starb vergangene Woche. Am 24. April wäre er 76 Jahre alt geworden. Foto: Archiv:

Man hat ihm viele Namen und Titel angehängt, beispielsweise den des „städtischen Ministers für Jux und D(T)ollerei“.Aber das war nicht abwertend gemeint, sondern da schwang Respekt mit. Gebräuchlich war aber „Horscht“. Und da wusste gleich jeder, wer gemeint war. Es konnte nur einen geben. Und jetzt ist der Mann, der Mitte der 70er Jahre erfolgreich und vehement damit begonnen hatte, aus dem verschlafenen Herborn ein pulsierendes, aufregendes Städtchen zu schmieden, das in punkto Veranstaltungsangebot, kultureller und gesellschaftlicher Vielfalt nicht nur die Nachbarn, sondern auch deutlich größere Orte in der Region weit in den Schatten stellte, tot. Trauer um Horst Freimüller. In der Stadt und ringsum hat diese Nachricht immense Betroffenheit ausgelöst.

Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

15. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Heimweh setzte grandiosem Naturschauspiel
ein Ende: Die Bergfinken sind verschwunden

Heimweh setzte grandiosem Naturschauspiel
ein Ende: Die Bergfinken sind verschwunden

Abschluss-1

Wunderschön anzusehen: Da wird klar, warum diese Piepmätze zu den Edelfinken zählen. Foto: Helmut Weller

So, Ruhe ist! Und die Stille über dem Steinbacher Sportgelände mutet nachgerade gepenstisch an. Die gefiederte Invasion ist Vergangenheit. Die Millionen Bergfinken, die hier seit Anfang Dezember vergangenen Jahres genächtigt hatten, sind in ihre angestammten Brutgebiete nach Nordskandinavien und Russland zurückgekehrt. Getrieben vom Heimweh, wie es einst auch „E.T.“ beflügelt hatte. Und in der Erwartung, in der Heimat inzwischen wieder ausreichend Futter vorzufinden. Das Hauptkontingent hatte bereits am Montag vergangener Woche die Koffer gepackt. Ein paar wenige Nachzügler wurden noch am Donnerstag darauf gesichtet, aber die sind mittlerweile auch „up, up and away“. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

13. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Als es Persilscheine regnete und Hanna
Reitsch in Hirzenhain ein Baby bekam

Als es Persilscheine regnete und Hanna
Reitsch in Hirzenhain ein Baby bekam

Hubi-1-klein

Die Landung des „Weißen Riesen“ in Hirzenhain war 1953 eine kleine Sensation. Bis dato hatten viele Persil nur mit Wäschewaschen assoziiert, nicht mit Hubschraubern. Foto: SFC-Archiv

Das Teil würde auch heute noch auffallen – oder schon wieder. Erinnert von der Silhouette her ein klein wenig an eine Mosaikjungfer oder Gefleckte Heidelibelle. Daher auch der Name: „Dragonfly“, der englische Begriff für Libelle. Und eine solche, wenn auch etwas stattlicher dimensioniert und stärker motorisiert als ihre schillernden Entsprechungen aus dem Naturreich, war, in Folge staunend umringt, in Hirzenhain gelandet. Ein ebenso imposanter wie aus heutiger Sicht skurriler Hubschrauber des britischen Herstellers Westland. In Foren oder sozialen Netzwerken poppen ja immer mal wieder alte Fotos auf, die irgendwem beim Kramen im Archiv zufällig in die Hände gefallen sind. Meist lässt sich deren Urheber nicht mehr zweifelsfrei feststellen. Das gilt mitunter auch für das dem Motiv zu Grunde liegende Ereignis. Aber im Fall des „fliegenden Drachens“ ist es offenkundig. Und hier  ist die Geschichte dazu. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

11. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Phobie-Phoba! Angst vor Entenblicken,
Geistern und Gemüse – Leben mit Neurosen

Phobie-Phoba! Angst vor Entenblicken,
Geistern und Gemüse – Leben mit Neurosen

klein-geralt-silhouette-114436_1920

Nicht fortlaufen: Stellen wir uns einfach unseren Neurosen und Ängsten. Foto: Geralt/Pixabay

Nur keine Panik! Wenn sich die Synapsen in der Cortex-Lappung als partout inkompatibel und porös erweisen, kann es, wenn der Umgebungsluftdruck sinkt und der Anteil der Sauerstoffmoleküle in der Luft unter die kritische Marke von 129 Dezibel fällt, zu Zwangsstörungen (OCD = obsessive-compulsive disorder) kommen. Solche werden zu den Neurosen gezählt. Und sie können sich in Zwangsgedanken oder stereotypen, ritualisierten Zwangshandlungen manifestieren. Am häufigsten leiden Zwangsgestörte an Wasch- oder Reinigungszwängen, wie man sie in zivilisierten, dörflichen Neubaugebieten oft unter besonders peniblen Hausfrauen vorfindet. Zur großen Familie dieser Krankheitsbilder gehören auch Hysterien, Hypochondrien und Phobien, wobei letztere ein besonders interessantes Feld darstellen. Bis dato glaubte ich beispielsweise immer, ein Neurotiker sei jemand, der sich Luftschlösser baue, während der Psychotiker darin wohnen würde. Und der Psychotherapeut wäre dann derjenige, der die Miete kassiert. Aber da hat der Po-Frostmann unseres Vertrauens, der mir das so erklärt hat, wohl etwas durcheinander geworfen…..

Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email