
Nicht fortlaufen: Stellen wir uns einfach unseren Neurosen und Ängsten. Foto: Geralt/Pixabay
Nur keine Panik! Wenn sich die Synapsen in der Cortex-Lappung als partout inkompatibel und porös erweisen, kann es, wenn der Umgebungsluftdruck sinkt und der Anteil der Sauerstoffmoleküle in der Luft unter die kritische Marke von 129 Dezibel fällt, zu Zwangsstörungen (OCD = obsessive-compulsive disorder) kommen. Solche werden zu den Neurosen gezählt. Und sie können sich in Zwangsgedanken oder stereotypen, ritualisierten Zwangshandlungen manifestieren. Am häufigsten leiden Zwangsgestörte an Wasch- oder Reinigungszwängen, wie man sie in zivilisierten, dörflichen Neubaugebieten oft unter besonders peniblen Hausfrauen vorfindet. Zur großen Familie dieser Krankheitsbilder gehören auch Hysterien, Hypochondrien und Phobien, wobei letztere ein besonders interessantes Feld darstellen. Bis dato glaubte ich beispielsweise immer, ein Neurotiker sei jemand, der sich Luftschlösser baue, während der Psychotiker darin wohnen würde. Und der Psychotherapeut wäre dann derjenige, der die Miete kassiert. Aber da hat der Po-Frostmann unseres Vertrauens, der mir das so erklärt hat, wohl etwas durcheinander geworfen…..
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