Rotorman's Blog

17. Februar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Kuscheln im Geäst: Kein Zimmer frei –
oder wie man sich bettet, so fliegt man!

Kuscheln im Geäst: Kein Zimmer frei –
oder wie man sich bettet, so fliegt man!

01-Bergfinken dicht an dicht JI5A6246-Bearbeitet15. Februar 2015

Ausgebucht! Im Hotel „Zum Bergfink“ ist kein Platz mehr frei. Man sieht vor lauter Vögeln den Baum nicht. Foto: Siegbert Werner

Wie lange sie uns noch beglücken,  kann niemand sagen. Aber auch Bergfinken sind gegen Heimweh nicht immun. Derzeit logiert ein Millionenheer von ihnen noch im Wald bei Haiger-Steinbach im Lahn-Dill-Kreis. Aber sobald es Witterung und Nahrungsangebot in ihren angestammten Brutgebieten in Nordskandinavien und Russland zulassen, lösen die quirligen Piepmätze das Rückflugticket. Und sie sind schlau genug, dafür einen strammen  Südwind bzw. gen Norden führende Luftströmungen abzupassen. Davon getragen und beflügelt,  ist die lange Heimreise für sie weniger anstrengend und kräftezehrend. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

11. Februar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Die einen berichten, die anderen fahren
Lastwagen – und beide bewegen sie etwas

Die einen berichten, die anderen fahren
Lastwagen – und beide bewegen sie etwas

Medien, insbesondere jene aus dem Printbereich, neigen ja dazu, bestimmte Ereignisse für sich zu vereinnahmen, um daraus Reputationspunkte und Honig zu ziehen. Der SPIEGEL, die Süddeutsche oder die FAZ machen da keine Ausnahme. Und mein innovatives Hausblatt, die von der Zeitungsgruppe Lahn-Dill herausgegebenen DILL-POST, auch nicht. Das ist durchaus legitim. Und es tut ja auch niemanden weh. Aber auffällig erscheint es mitunter schon. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

10. Februar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Klimmzüge: Turnender Bienenfresser, Mio.
Finken und die Marburger Sperlingskäuze

Klimmzüge: Turnender Bienenfresser, Mio.
Finken und die Marburger Sperlingskäuze

Freiübungen-klein

Sportlich, sportlich: Der Bienenfresser trainiert für Olympia. Seine bessere Hälfte scheint von der athletischen Kraftanstrengung aber völlig unbeeindruckt. Eine von zahlreichen Meisterfotos aus Helmut Wellers neuer Multivisionsschau. Foto: Helmut Weller

Ganz keck am Reck: Die Übung hat sich der kleine Kerl bei Ex-Weltmeister Fabian Hambüchen abgeschaut. Doch Frauchen scheint völlig unbeeindruckt von den athletischen Kraftanstrengungen ihres Herrn Gemahls.  Eine solche Szene einzufangen gelingt selbst erfahrenen Tierfotografen nicht alle Tage. Helmut Weller aus Ehringshausen-Daubhausen hat dieses Bienenfresser-Paar im vergangenen Jahr  in Bulgarien am Fuße der Rhodopen abgelichtet. Hierzulande kommen diese auffällig bunten Vogel  in kleinen Beständen  nur am Kaiserstuhl und in einem Teil Sachen-Anhalts vor. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

8. Februar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Angora-Chic: Millionen Kaninchen müssen
für unsere Eitelkeit durch die Hölle gehen

Angora-Chic: Millionen Kaninchen müssen
für unsere Eitelkeit durch die Hölle gehen

Klein-Angora-1

Alltag in chinesischen Angora-Farmen: Arbeiter reißen den Kaninchen das Fell ohne Betäubung und bei lebendigem Leib von selbigem. Eine an Grausamkeit und Perversität kaum zu toppende Praxis Foto: PETA Asia

Es geht doch nix über einen schmucken Pulli aus Angora. Fast nix. Ist flauschig, ist weich, ist warm und sieht edel aus. Und soo teuer ist der Plunder auch nicht. Trotzdem gehört das Zeug auf den Index. Es ist bähh! Und das gilt natürlich auch für Bettwäsche, Mützen, Schals, Unterwäsche und andere Accessoires aus diesem Material. Denn: Unsere Bequemlichkeit und unser Chic ist erkauft mit millionenfachen, unvorstellbarem Tierleid. In diesem Fall dem von eigens für die Wollherstellung gezüchteter und gequälter Kaninchen. Und (auch) auf diesem Gebiet sind die Chinesen Weltspitze. Ein Land, in dem es keine Strafen für Tierquälerei gibt und in dem auch keine Gesetze den Umgang mit Tieren regeln. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

5. Februar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Den (Fuchs-)Schwanz eingeklemmt: Jäger
blasen Massaker nach wütenden Protesten ab

Den (Fuchs-)Schwanz eingeklemmt: Jäger
blasen Massaker nach wütenden Protesten ab

Fadenkreuz-klein

Der Fuchs im Fadenkreuz: Er steht bei der Jägerschaft hoch im Kurs – als Opfer. In der Jagdsaison 2010/2011 wurden bundesweit 519.368 Exemplare durch die Waidmannszunft exekutiert. Foto: Artemtation

Da hatten die wackeren Nimrods die Rechnung  ganz offensichtlich ohne den Wirt gemacht. Die Reinekes können aufatmen, zumindest die im südwestlichsten Zipfel von Nordrhein-Westfalen. Daselbst, im Kreis Euskirchen, ist nach massiven bundesweiten Protesten der von Jägern für das kommende Wochenende geplante Massenabschuss von Füchsen abgesagt worden. Ein Erfolg für die Tierschützer vor Ort, aber auch für ihre vielen, nach Tausenden zählenden Unterstützer aus allen Teilen der deutschen Michel-Republik.  Womit sich zeigt, dass Widerstand lohnt, zumal dann, wenn er sich gegen völlig unsinnige Vorhaben richtet. Er muss aber gebündelt und entsprechend kanalisiert werden. Und das ist in diesem Fall beispielhaft geschehen.   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

4. Februar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Erotiles Geknete zwischen Aroma-Therapie,
Klebreis-Fantasien und gegrilltem Wasserspinat

Erotiles Geknete zwischen Aroma-Therapie,
Klebreis-Fantasien und gegrilltem Wasserspinat

Erotil-Massage

Kein Vertrag mit „Erotil“: Andere Baustelle!

Senil oder infantil – das kenne ich ja aus meiner eigenen täglichen Erlebenswelt. Diffizil und instabil auch. Frankophil? Na, ja, mit unserem ehemaligen Erbfeind habe ich jetzt nicht so den umfassenden Vertrag. Und hydrophil erinnert mich irgendwie an Aqua, wo ich, ein ausgewiesener Hydrophobiker,  Apfelwein doch viel lieber trinke als profanes Wasser. Und da gibt es zwischen Krokodil und Glockenspiel, merkantil und Projektil auch nicht mehr sooo viele Optionen. Gut, thermophil, Utensil, Domizil und Playmobil würden sich da auch anbieten. Fragil, skurril, halophil und steril auch, aber ich will ja nicht reimen. Sondern mich massakrieren/massagieren/massieren lassen, oder wie das heißt. Und wenn ich schon zum Durchkneten auf der Liege liege, wäre es schön zu wissen, was mich erwartet – und was eben nicht. Reden wir also mal über erotile Massagen. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

1. Februar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Ruhe in Rost! Frevel oder Kunst? Die
morbide Faszination verrottenden Blechs

Ruhe in Rost! Frevel oder Kunst? Die
morbide Faszination verrottenden Blechs

Klein-12-Oldie_DSC7984-R+ed+teilTC

Da mag sich dem “normal” gepolten und empfindenden Liebhaber klassischer alter Automobile der Magen umdrehen. Die Beweislage ist erdrückend: ein klarer Fall von frevelhafter Häresie. Für den ehrfurchtsvollen Oldie-Versteher und Seinesgleichen ist es die Hölle. Doch Fröhlich bleibt fröhlich und zieht sein Ding unbeirrt durch. Mit Vornamen heißt er Michael. Wie der Erzengel, der Satan einst aus dem Himmel gescheucht haben soll. Nicht wenige Leute in diversen Behördenstuben würden auch diesem exzentrischen und kreativen Lebemann einen solchen nachhaltigen Platzverweis gönnen, doch bislang hat der fidele Lebenskünstler alle diesbezüglichen Intrigen und Vorstöße parliert. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

30. Januar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für “Neues von draußen”: Naturfotograf Helmut
Weller mit neuer Multivisonsschau auf Tour

“Neues von draußen”: Naturfotograf Helmut
Weller mit neuer Multivisonsschau auf Tour

Krauskopfpelikane-klein

Kommen in unseren Breiten eher seltener vor: Krauskopfpelikane. Sie zählen mit bis zu 3,45 Meter Flügelspannweite zu den größten ihrer Gattung. Helmut Weller ist ihnen in Griechenland begegnet. Foto Helmut Weller

Das Gute (und Interessante) liegt oft so nahe, aber es dürfen durchaus auch schon mal ein paar hundert Kilometer entfernt sein. Motive gibt es für den Naturfotografen Helmut Weller überall en masse. Mit “Neues von draußen – Bilder und Geschichten 2014” hat der Daubhausener seine neue Vortragsreihe betitelt, die ihn in den nächsten Wochen und Monaten. wieder durch zahlreiche Ortschaften im nördlichen und südlichen Kreisgebiet führen wird. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

27. Januar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Geheimnisvolle Arztvilla in Nordhessen
ist die Top-Adresse der Ruinen-Freaks

Geheimnisvolle Arztvilla in Nordhessen
ist die Top-Adresse der Ruinen-Freaks

Klein-01-Villa-DSC_1438-mont1435+entz+TC

Behandlungsraum in der Bald Wildungener Urologen-Villa. Der Doktor ist bestimmt gleich zurück. Foto: Markus/Ingrid Novak

Von Jürgen Heimann

Was sollen die Geheimniskrämerei und das verschwörerische Flüstern in den einschlägigen Foren, in denen die genauen Koordinaten unter dem Deckmantel absoluter Verschwiegenheit nur in kryptischen Verfremdungen gehandelt werden? Machen wir uns nichts vor: Die verlassene Ärztevilla im Bad Wildungen ist inzwischen mindestens ebenso bekannt wie daselbst das Schloss Friedrichstein oder der Fürstenhof. Und das nicht nur unter ausgewiesenen “Urbexern”. Urbexer? Hat jetzt nix mit Urban Priol zu tun. Ist die Verkürzung von “Urban Exploration”. Damit ist die (private) Erforschung von Ruinen, sogenannter “Lost Places”, gemeint. Das sind häusliche, oder auch industrielle Anwesen, stillgelegt, verlassen und dem Verfall preisgegeben. Geheimnisvoll, verwunschen, rätselhaft. Mystisch und mitunter unerklärlich. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

26. Januar 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Peinlicher Ergebenheits-“Journalismus”: Die
CeBIT, Rittal u. die Zeitungsgruppe Lahn-Dill

Peinlicher Ergebenheits-“Journalismus”: Die
CeBIT, Rittal u. die Zeitungsgruppe Lahn-Dill

Die CeBIT 2015 ist gerettet! Die Herborner Firma Rittal ist wieder dabei. Gott und Loh sei Dank. Mir freue sich! Großes Aufatmen in Hannover. Sah es erst so als, als wolle der weltweit größte Hersteller von Schaltschanksystemen die weltweit größte Messe für Informationstechnik erneut boykottieren, kommt jetzt Entwarnung vom Stützelberg. “Wir sind wieder dabei!”. Das vermeldet die Lahn-Dill-Presse. Und das, wie immer, wenn es um Rittal geht, in (unverhältnismäßig) großer Aufmachung. Diese wichtige Nachricht, die sich, was Relevanz und Bedeutungsschwere für die hiesige Leserschaft angeht, ein verbissenes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem jüngst in China umgefallen Sack Reis liefert, war der investigativen Mittelhessen-Journaille einen satten 5-spalter wert. In 106 Druckzeilen wird ausgewalzt, was das Herborner Unternehmen letztendlich dazu bewogen hat, nun doch wieder an der Leine Flagge zu zeigen, um seine Produktneuheiten dort zu präsentieren. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email