
Obamas Ohr in Hirzenhain: Ein Bergdorf saugt Kraft aus den Strahlen der Sonne und reist auf den Flügeln des Windes. Foto: Detlef Krentscher
Die Kraft der Sonne hatten die von selbiger ja nicht gerade verwöhnten Hirzenhainer schon vor 91 Jahren für sich entdeckt und sich zunutze gemacht. Damals, anno 1923, wurden in dem eigenwilligen, heute zu Eschenburg gehörenden Bergdorf im Hessischen Lahn-Dill-Kreis die ersten Segelflugzeuge „made in (einer) Scheune“ gezimmert, für deren An- und Auftrieb ja nicht zuletzt das Helios-Gestirn sorgt, wenn es sich denn mal blicken lässt. Durch Sonneneinstrahlung erwärmt sich die Luft in Bodennähe und steigt nach oben. Man spricht von Thermik, oder, wissenschaftlich, von Konvektion. Aufwind, der den „Glidern“ und auch den Drachen- und Gleitschirmfliegern im übertragenen Sinne Flügel verleiht. Das ist der Sprit, den sie brauchen.









