Rotorman's Blog

5. April 2014
von Juergen
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Poppmeier, leckerer Kebab von „Yigit“

Fröhlich bestattet, Matratzen von
Poppmeier, leckerer Kebab von „Yigit“

KLein-Schilder

Wer zählt die Völker, nennt die Namen? Letztere sind bei diesen Servicedienstleistern Programm! Grafik: Christine Jung

Was kreative Namensgebungen und mehr oder weniger ab- und eingedrehte Begriffsschöpfungen anbelangt, kann unseren Friseuren niemand das Wasser oder den Kamm reichen. Siehe auch (http://www.rotorman.de/?p=393) Die Palette ist unendlich und reicht von der „Haltestelle Mittelscheitel“ bis zum „FairSchnitt“. Dazwischen der „Haarspalter“, der „Haarlight Express“, das „PlanetHaarium“ oder der „Lok-Schuppen“. Selbst in „Rudis Locken-Puff“ sind die Tarife deutlich gemäßigter als in den übrigen Etablissements unseres Rotlichtviertels. Wer im harten Wettbewerb bestehen will, muss auffallen, und sei es durch eine einprägsame Hausnummer. Das gilt für alle Lebens- und Dienstleistungsbereiche. Nicht nur Coiffeure sind (Wort)Jongleure. Auf anderen Feldern steckt die Kreativität dahingehend zwar noch in den Kinderschuhen, aber man holt auf – oder macht sich zumindest ernsthafte(?) Gedanken. Auch wenn jene bei manchem mit zunehmendem Alter etwas durcheinander geraten. Aber selbst davon können sich ja die Jüngeren längst nicht mehr frei sprechen. Weiterlesen →

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3. April 2014
von Juergen
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Rabenvögel sind die Schlaumeier der Lüfte

Bewundert, gehasst, geliebt, verkannt:
Rabenvögel sind die Schlaumeier der Lüfte

8-Schwarzer Geselle-klein

Dieser Rabe hat den Schnabel mächtig vollgenommen. Nix wie weg! Foto: Siegbert Werner

Mit  Karl Rabe, ihrem Namensvetter aus Österreich, dem Porsche-Konstrukteur, haben sie nix bzw. wenig gemein. Auch nicht mit Schlag-mich-TV-Stefan, bei dem das „E“ am Namensende  einem doppelten „A“  in der Mitte gewichen ist. Raben (und ihre Artverwandten) zählen zu den faszinierendsten Vögeln der Welt und gelten als Intelligenzbestien der globalen Fauna. Mag sein, dass es unter Primaten oder Meeressäugern Ebenbürtiges gibt, aber im IQ-Ranking der Gefiederten rangiert die Gattung „Corvus“, so der lateinische Name, unangefochten auf dem ersten Rang. „Corvus“ bedeutet übrigens Waffe. Und es bleibt sich geflogen wie gekrächzt, ob sich der Name vom mächtigen Schnabel ableitet, den die Corviden (auch)  zur Attacke, aber auch zur Körperpflege nutzen, oder von ihrem Verstand. Letzteren setzen sie in allen Lebenslagen gezielt ein. Weiterlesen →

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1. April 2014
von Juergen
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Harry Potter, Mao und dem Cavaliere

Bunga-Bunga: Lesezeichen zwischen
Harry Potter, Mao und dem Cavaliere

Lesezeichen-klein

Lesezeichen: Verblühtes Interesse am Stoff, aus dem die Muggels sind. Foto: Tom Skotarczyk

Irgendwie scheint die Geschichte an dieser Stelle ins Stocken geraten zu sein. Zumindest legt der Zustand des, zugegeben, außergewöhnlichen Lesezeichens diesen Schluss nahe. Die schrumpelige Rose, offensichtlich nicht mehr die frischeste, signalisiert, dass das Interesse des Lesers/der Leserin am Fortgang der Story verblüht ist. Möglicherweise entspricht der Plot auch nicht seinen/ihren literarischen Präferenzen. Das sehen bzw. sahen 300 Millionen Menschen weltweit anders. Weiterlesen →

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31. März 2014
von Juergen
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Spürhunde springen mit dem Fallschirm ab

Unterstützung aus der Luft: Such- und
Spürhunde springen mit dem Fallschirm ab

Paradogs Breitscheid-klein

Ready for Take-off! „Rufus“ ist bereit. Dirk Rewald, der Ausbildungsleiter von Skydive Westerwald, mit einem seiner drei bellenden Schützlinge, aus denen sich die neue „Para-Dog-Abteilung“ in Breitscheid rekrutiert. Auch seine Kollegen haben die neuen vierbeinigen Kameraden inzwischen ins Herz geschlossen.

Die Rettungshundestaffel Lahn-Dill und die in Breitscheid beheimateten Skydiver machen gemeinsame Sache. Eine (derzeit noch kleines) Bereitschaftsteam Fallschirm springender Vierbeiner soll künftig das operative Einsatzspektrum der Helfer ergänzen und ausweiten. „Anja“, „Paul“ und „Rufus“, eine Golden Retriever-Hündin, ein Pudel-Cocker-Mischling und ein Bello mit undurchsichtiger Erbmasse,  waren in den vergangenen eineinhalb Jahren intensiv auf ihre neue, luftige Aufgabe vorbereitet worden.  Jetzt sind sie und ihre Herrchen/Frauchen “Fit for Jumping“.  Weiterlesen →

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29. März 2014
von Juergen
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Witzboldin das Ampelfrauchen knutscht

Groteske Geschlechterdebatte: Wo die
Witzboldin das Ampelfrauchen knutscht

Versuch

Die aktuelle Diskussion um geschlechtergerechte Begriffe nimmt immer groteskere Formen an.

Der Zug oder die Zügin? Der Cognac oder die Cognäcin? Die Debatte ist so überflüssig wie ein Kropf. Und doch schwelt und brodelt sie seit Jahren an der Oberfläche und gewinnt neuerdings wieder mächtig an Fahrt. Das „Generische (geschlechterübergreifende) Maskulinum“, das sprachliche Unterdrückungsinstrument einer Macho-dominierten Welt schlechthin, steht mal wieder zur Disposition und auf dem Prüfstand. Also all jene „vermännlichten“ Nomen oder Pronomen, die sich auf Personen Gruppen und Dinge mit unbekanntem Geschlecht beziehen, bei dem selbiges der Personen nicht relevant ist oder mit dem sowohl männliche als auch weibliche Personen gemeint sein sollen/können. Das ist beim Lehrkörper der Fall, ebenso beim Mieterbund oder dem Kundenstamm. Da denkt man(n) sich doch zunächst einmal nichts (Schlechtes) bei. Nur jemand, der/die sich möglicherweise zu lange in der radikal-feministischen Stratosphäre aufgehalten hat, in der der Sauerstoffgehalt nachweislich gering ist, kann Anstoß daran nehmen. Reden wir erst gar nicht davon, dass es auch das zahlenmäßig unterlegene „Generische Femininum“ gibt: die Geisel, die Person, die Leute. Hat sich da jemals ein Kerl dran gestört?  Weiterlesen →

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23. März 2014
von Juergen
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„Speedy Gonzales“ gibt’s die rote Karte

Vorsicht Falle: Aus die Maus! Für
„Speedy Gonzales“ gibt’s die rote Karte

Mause-Figur-klein

Upps! Dumm gelaufen. Und da hat es „schnapp“ gemacht. Foto: Jürgen Acker/pixelio.de

Gottes Tierpark ist schon ziemlich groß – im tatsächlichen wie im übertragenen Sinne des Wortes. Und darin stellen die Jäger und Sammler eine nicht ganz unbedeutende Fraktion. Selbigen geht es, anders als ihren als solchen bezeichneten Steinzeit-Ahnen, bei allem Bemühen ja weniger darum, den  Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie haben eine Mission zu erfüllen. Selbst gestellter Auftrag und erklärtes Ziel ist es,  möglichst viele unterschiedliche Exemplare (aus) einer bestimmten Objekt- bzw. Produktfamilie anzuhäufen. Das können profane Briefmarken sein, aber auch Kotztüten aus dem „Fliescher“, Teebeutelanhänger, Eis-Stile oder Bananenaufkleber. Gesammelt wird alles, das bei Drei nicht auf dem Baum ist. Und dazu zählen, nota bene, auch Mausefallen. Hallo? Weiterlesen →

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22. März 2014
von Juergen
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bleibt sich doch gehüpft wie geschluckt

Ob das Glas halbvoll oder halbleer ist,
bleibt sich doch gehüpft wie geschluckt

Halbvolles Glas-klein

Halb voll oder halb leer? Auf diese Frage geben Pessimisten, Optimisten, Mathematiker, Physiker und Ingenieure ganz unterschiedliche Antworten. Foto: Tom Skotarczyk

Nein, es kommt eben nicht immer nur und ausschließlich auf die Perspektive an. Das gilt samt und sonders für die existentielle Gretchenfrage, ob ein Glas halbvoll oder halb leer ist. Das ist (nicht nur) Ansichtssache, sondern ein Streitfall, der Philosophen und Psychologen seit Beginn der Zeit beschäftigt. Bereits der olle Diogenes soll sich darüber in seiner Tonne den Kopf zerbrochen haben. Das Ganze reduziert sich auf eine Auseinandersetzung unterschiedlicher Weltanschauungen und /oder Lebenseinstellungen im mentalen Spannungsfeld zwischen Optimismus und Pessimismus. Nichts kann die gegensätzlichen Pole besser veranschaulichen. Weiterlesen →

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21. März 2014
von Juergen
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Der Froschkönig wandelt auf Freiersfüßen

Was guggst Du??? Viel Laich im Teich
Der Froschkönig wandelt auf Freiersfüßen

Grasfrosch

Was guggst Du? Nein, das ist nicht der König von Mallorca, der inzwischen ja fast genauso dreinblickt, sondern der Froschkönig von Medenbach. Er wartet auf die Dame seines Herzens. Wie beim Menschen, kommen auch bei den Grasfröschen die Ladies meist immer etwas später. Foto: Siegbert Werner

Die ausgeklügelte anatomische Funktionalität eines Frosches hat sich einem Schiller zeitlebens nicht richtig erschlossen. „Doch find ich die hintern Füße um vieles zu lang und die vorderen zu kurz“ schrieb der Dichterfürst in einem seiner Xenien. Kermit aus der Muppet-Show hingegen, neben dem Kollegen von Erdal und dem Silvester-Knallfrosch der berühmteste seiner Art, hatte schon frühzeitig erkannt: „Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner grüner Haufen“. Grün sind jene, die sich in diesen Tagen an vielen Tümpeln und versumpften Seen zum Gruppensex eingefunden haben, nicht, sich selbst allerdings schon. Und sie brauchen auch nicht zwingend Humor, dafür aber Ausdauer. Weiterlesen →

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18. März 2014
von Juergen
1 Kommentar

Enjoy the Koi! Reiher müssen vor Betreten
ihres eigenen Nestes tatsächlich Eintritt zahlen

Reiher-Abendsonne

Abendromantik: Schaulaufen im Glanz der untergehenden Sonne.
Foto: Siegbert Werner

Was reimt sich auf Geier? Reiher! Trotzdem ist „man“ nicht miteinander verwandt. Letztere mit Kranichen aber schon. Beide gehören zur Familie der Schreitvögel. Und im Vergleich zu den Wappenvögeln der Lufthansa sind Graureiher auch ein klein wenig burschikoser, um nicht zu sagen aggressiver. Vor allem dann, wenn es um’s leibliche Wohl geht. Da ist mitunter heftiges Hauen und Stechen angesagt. Das fängt bereits im zarten Kindesalter vor dem Erstflug an. Kaum Flaum an den Backen, aber mächtig austeilen! Beim Zoff um den besten Happen bleibt schon mal ein Geschwisterteil auf der Strecke. Da wird bereits im Nest mit harten Bandagen gekämpft. „Man“ zankt sich wie die Kesselflicker. Und sanftmütiger und altersgelassener werden die imposanten Fiederlinge auch als Erwachsene nicht. Geht’s ums Futter oder  das besten Material zum Nestbau, hört die Freundschaft auf. Sie fürchten weder Tod noch Teufel, hierzulande allenfalls den Fuchs, den Habicht und den Menschen, andernorts auch den Seeadler. Aber wenn es gilt, sich gegen artfremde Eindringlinge zur Wehr zu setzen, beispielsweise gegen Krähen, die es auf die Gelege abgesehen haben, dann halten diese Tiere plötzlich zusammen wie Pech und Schwefel. Weiterlesen →

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15. März 2014
von Juergen
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prosecco! Plädoyer für eine neue Trinkkultur

Äbbelwoi oder Abbelwoi: In dubio
prosecco! Plädoyer für eine neue Trinkkultur

Wein

Bis zum letzten Tropfen: „Wein, der nicht getrunken wird, hat seinen Beruf verfehlt“. Foto: Tom Skotarczyk

Bis zu letzten Tropfen, und dann die Flasche am besten noch auswringen! Bloß nix von dem (edlen?) Gesöff umkommen lassen. Ob vinologische Kostbarkeit oder „Pennerglück“ aus dem Discounter – es bleibt sich gehüpft wie geschluckt. Dennoch: Die Party dürfte an dieser Stelle (fast) zu Ende (gewesen) sein. Salute! Finito! Der Vorrat geht zur Neige. Oder vielleicht handelt es sich bei dem verbliebenen Rest ja schon um selbige, also die Neige. „Neigele“ pflegt der Schwoabele  dazu zu sagen. Aber der stand ja nicht nur phonetisch mit der deutschen Sprache schon immer auf Kriegsfuß. Reden wir nicht darüber, ob es hier noch zu einem Viertel-vollen oder Vierte-leeren Glas gereicht hat. Das ist Ansichtssache, wie ja auch (wahre) Schönheit angeblich im Auge des Betrachters liegt. Aber das ist wieder eine ganz andere Nummer. Weiterlesen →

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