Rotorman's Blog

11. März 2014
von Juergen
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der Hütte und 78 Jahre auf den Holmen

Sternenkind mit Sternmotor: Holz vor
der Hütte und 78 Jahre auf den Holmen

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Sternenkind trifft Sternmotor: Zwischen jugendlichem Charme und Luftfahrt-historischer Ästhetik. Foto: Nine Alber-Photography

Eigentlich hat sie sich ja ganz gut gehalten, wenngleich es, um so auszusehen, vor dem Ausgehen schon einiges an (nicht nur kosmetischer) Aufrüstzeit bedarf. Dennoch: Die  scheinbar spurlos vorübergegangenen 78 Jahre sieht man ihr nicht an. Wir reden von der „Dame“ links, einer üppig ausgestatteten und in dezentem Silberton colorierten Brünetten mit mächtig Holz vor der Hütte. Da ist der Lack längst noch nicht ab. Die Lady hat, wen wundert’s, entsprechend viele Verehrer. Aber das macht ihre Lebensabschnittsgefährten und Versorger keineswegs eifersüchtig, im Gegenteil. Derer gibt es übrigens gleich zwei. Insofern handelt es sich bei dieser Beziehungskonstellation um eine Art Ménage-à-trois. Weiterlesen →

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9. März 2014
von Juergen
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die Skydiver von ihrem Winter-Blues

Gehüpft wie gesprungen: “Guido” erlöst
die Skydiver von ihrem Winter-Blues

Letztlich bleibt (sich) das, was die Breitscheider Fallschirmsportler (am liebsten) tun, gehüpft wie gesprungen – im wahrsten Sinne des Wortes. Hauptsache ein paar tausend Meter Nichts zwischen sich selbst und der Landezone ganz tief da unten. Und dort, auf der „Hub“, erwachen nach der subjektiv als viel zu lang empfundenen winterlichen Zwangspause inzwischen wieder Frühlingsgefühle.

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Auch die Vogelmenschen haben ihr Nest verlassen: Die Wingsuiter fallen nicht, sie fliegen. Foto: Sebastian Nossing

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19. Februar 2014
von Juergen
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Skydiver trainieren auf dem „Trockendock“

Fallschirmspringen ohne Fallschirm
Skydiver trainieren auf dem „Trockendock“

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„Headdown“ heißt diese Figur im Idiom der „Freeflyer“. Coach Michael „Plü“ Plünnecke (links) vermittelt Stefan Gessner noch ein paar Tricks. Foto: Matthias Kraft

Klappe, die Zweite! Die Momentaufnahme aus Billy Wilders Film „Das verflixte siebte Jahr“ ist legendär. Die Brise aus dem U-Bahn-Lüftungsschacht, die der hübschen Blondine unter das weiße Kleid rauscht und dabei gar Ansehnliches offenlegt, bescherte der Welt eine der berühmtesten Szenen der Kinogeschichte. Der „Aufwind“ aus dem Metro-Schacht  in Manhattens Lexington Avenue war aber nur ein laues Lüftchen gemessen an dem künstlich erzeugten Gewaltgebläse, das heulend und tosend aus dem Hades des in der Prosperstraße Nr. 297 in Bottrop-Batenbrock gelegenen Sportcenters nach oben pustet. (Dafür verfügen die Nutzer dieser außergewöhnlichen Anlage aber auch nicht über so schöne Fahrgestelle wie weiland die Monroe.) Der Bau dieses laut Eigenwerbung „modernsten Indoor-Freifall-Simulators in Europa“ hat 4,6  Millionen Euro verschlungen, die Versteigerung von Marilyns seinerzeitigem Filmkleid spülte 3,2 Millionen in die temporäre Kriegskasse des Auktionators. Das aber nur nebenbei. Weiterlesen →

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16. Februar 2014
von Juergen
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Die erste große Rückreisewelle „rollt“

Die Kraniche sind auf Retour-Kurs
Die erste große Rückreisewelle „rollt“

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Weil das Heimweh beflügelt, fällt das Frühstück aus. Vorbeiflug in der Morgenröte. Die ersten Kranichschwärme sind auf der Heimreise zu ihren angestammten Brutgebieten. Foto Helmut Weller

Es geht Nachhause!! Die erste Rückreisewelle rollt, ähm, nee, fliegt. Nachdem zigtausende von Kranichen im vergangenen Spätherbst auf dem Weg in ihre französischen und spanischen Winterquartiere auch und gerade am Himmel Hessens für spektakuläre Naturschauspiele gesorgt hatten, geht es jetzt auf den klassischen Routen über Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und vor allem Hessen retour. Kurs: Nord-Ost. Die milde Witterung und die damit verbundene Hoffnung, in ihren angestammten Brutgebieten, beispielsweise in Skandinavien oder auch an der Mecklenburg-Vorpommerischen Ostseeküste, wieder ausreichend Nahrung zu finden, hat die stolzen Schreitvögel veranlasst, die Koffer zu packen und den Heimflug anzutreten. Weiterlesen →

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14. Februar 2014
von Juergen
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Pioniere des modernen Fallschirmsports

“Walters (schräge) Vögel” waren
Pioniere des modernen Fallschirmsports

10er

Anno 1972 eine Sensation: Die „schrägen Piepmätze“ bildeten die erste aus zehn Springern bestehende Formation am europäischen Himmel. Auf diesem Foto hat der „Stern“ aber elf Zacken. Weil’s im Training so gut lief, hatte sich der Ersatzmann mal eben mit eingereiht. Foto: Peter Böttgenbach

Von Jürgen Heimann

Der Mann zählt zu den schillerndsten Figuren am Himmel Europas und zeigt, obwohl er mittlerweile auch schon 77 Jahre auf den Holmen hat, noch keinerlei Neigungen, sich auf ein reines Fußgängerdasein zu reduzieren. Im Cockpit eines Flugzeugs fühlt sich Walter Eichhorn nach wie vor am wohlsten. Erst im vergangenen Jahr haben er und sein gen-erblich entsprechend vorbelasteter Sohn Toni sich zwei neue Hochleistungsmaschinen vom Typ EXTRA-LT 330 zugelegt, mit denen sie in ihrer Post-T6-Ära bei Airshows im In- und Ausland Formationskunstflug vom Feinsten präsentieren. Was viele nicht wissen: Das Piloten-Urgestein aus Bad Camberg gehört(e) hier zu Lande auch zu den Pionieren und Wegbereitern des modernen Fallschirmsports. Anno 1972 hatten er und seine nicht minder (Adrenalin) besessenen Freunde über St. Johann in Tirol die erste 10-er-Formation Europas hingelegt. Und das war damals eine Sensation. Der „verrückte Haufen spaßbesessener Individualisten“, dem die 15 wagemutigsten  Sportspringer Deutschlands angehörten,  nannte sich bezeichnenderweise „Walters Vögel“. Ein Name, der in den Annalen des Skydivings ganz dick unterstrichen ist. Weiterlesen →

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8. Februar 2014
von Juergen
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Quastenflosser, Gandalf und Fred Feuerstein

Ein mystischer Ort: Die Wilhelmsteine
Quastenflosser, Gandalf und Fred Feuerstein

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Etwas Mystisches, Geheimnisvolles liegt über den Wilhelmsteinen im Schelderwald. Fehlt nur noch, dass „Gandalf“ oder einige Hobbits um die Ecke linsen. Foto: Dieter Stegmann

Für die einen sind das nicht mehr als ein paar profane, wenn auch ziemlich beeindruckende Felsklumpen, andere sehen in ihnen einen magischen Ort:  die Wilhelmsteine im Grenzland zwischen Siegbach und Eschenburg (Lahn-Dill-Kreis), inmitten lichter Buchenbestände 750 Meter südöstlich des Fernsehturms Angelburg gelegen.  Annobatsch kreuzten sich unweit davon frühgeschichtliche wie auch spätmittelalterliche Fernhandelswege. Heuer gilt der Punkt als beliebtes Wander- und Ausflugsziel und ist am Himmelfahrtstag seit Generationen Schauplatz von Waldgottesdiensten. Seinen aktuellen Namen verdankt das aus imposanten, bis zu 15 Meter hohen Eisenkieshärtlingen bestehende Ensemble im Schelderwald Herzog Wilhelm von Nassau, der dort Anno Domini 1830 mal eben kurz zu einer Rast aufgeschlagen war. Wilhelm Georg August Heinrich Belgus galt bei der hiesigen Bevölkerung als ziemlich  populäre und angesehene Figur, weshalb die bis dato als „Buschsteine“ firmierende Stätte kurz nach dem frühen Tod des adeligen Regionalchefs 1839 entsprechend und ihm zu Ehren umgetauft wurde. Weiterlesen →

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6. Februar 2014
von Juergen
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verborgenen Seiten der Grube Fortuna

Bizarr und gespenstisch: Die
verborgenen Seiten der Grube Fortuna

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Der älteste und gefährlichste Bereich der Grube Fortuna auf der 150-Meter-Sohle. Hier besteht akute Einsturzgefahr. Ein Teil des Fels ist schon herunter gekracht (rechts). Foto: Markus Novak

Das Hängen im Schacht hat in absehbarer Zeit am Ende: Am 1. April beginnt im vom Verein Geopark betriebenen Besucherbergwerk der Grube Fortuna bei Solms-Oberbiel die neue Saison. Dann haben Interessenten wieder die Möglichkeit, auf Entdeckungsreise ins Erdinnere zu gehen.Die ehemalige Erzförderstätte, in der in früheren Jahren Rot- und Brauneisenstein abgebaut wurde, ist ein einmaliges Industriedenkmal und lockt Besucher aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland an. Was sie nicht wissen und auch nicht sehen können: Die Anlage hat auch ihre „dunklen und geheimen Seiten“. Weiterlesen →

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28. Januar 2014
von Juergen
1 Kommentar

Grusel mit Augenzwinkern: Hamanns Beilchen
und eine Zucchini unter der mobilen Guillotine

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Aus der Zahnarztpraxis direkt auf die Bühne: Erinnerungen an den Werwolf von Hannover. V.l.: Jessica Kessler, Maricel und Rob Fowler. Foto: Stephan Drewianka

Nein, das war nicht  die „Night oft the Living Dead“. Dafür waren die Akteure doch etwas zu quirlig und lebendig. Wenngleich die (schrägen) Gestalten, die sich in der Bochumer Christuskirche versammelt hatten, schon mitunter recht gruselig dreinblickten – zumindest die auf der Bühne. Motto: „Zum Fürchten schön“. Und damit kein falscher Eindruck entsteht: Das war keine schwarze Messe, die dort zelebriert wurde, eher eine bunte. Wäre ja andererseits in einem Sakralbau auch etwas geschmacklos gewesen. Aber es gab eine Hohepriesterin: Maricel. Die hatte das grelle Spektakel ausgeheckt und organisiert. Offizieller Titel des Ganzen: „Scary Musical Night“. Weiterlesen →

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25. Januar 2014
von Juergen
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Anne Welte: Heimspiel in Saarbrücken
Ohne “Friends”, aber mit viel Schmackes

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Blendend aufgelegt beim Heimspiel an der Saar: Anne Welte. Foto: Roger Paulet

Für das „Ännchen“, unlängst noch an Bord der „Columbus 2“ im südlichen Pazifik, war es willkommenes Heimspiel, wenn auch ein kleines. Aber gerade die, solche in einem überschaubaren, intimen Kreis, haben es ja meist in sich. So auch selbiges.  Die ihr in Freundschaft zugetanen Kollegen hatte die saarländische Vokalgranate dabei nicht auf die Bühne bemüht. Die kommen erst Ende dieses Jahres wieder zum Zug, wenn nach einjähriger Pause die 11. Neuauflage ihrer Traditions-Gala „Anne Welte & Friends“ wieder auf dem Programm steht. Weiterlesen →

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22. Januar 2014
von Juergen
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wer kriegt den Schnabel hier nicht voll?

Mahlzeit! Zunder für die Flunder – oder
wer kriegt den Schnabel hier nicht voll?

01-Silbermöve mit Flunder

Ohne Krampf kein Mampf: Diese Silbermöwe hat den Schnabel ganz schön voll genommen. Mahlzeit! Foto: Helmut Weller

Es gibt ja Leute, die können, unstillbare Gier, den Hals einfach nicht voll (genug) kriegen. Aber das ist im Tierreich nicht anders. Dort finden sich ebenfalls Vertreter, die, wenn’s ums Abendbrot oder Mittagsmahl geht, ganz schön rein hauen. Mahlzeit! So wie diese Silbermöwe, die sich einen kapitalen Plattfisch geangelt hat. Da gibt es Zunder für die Flunder. Ob sich der Allesfresser, der mit bis zu 67 Zentimetern in etwa so groß werden kann wie ein Mäusebussard und diesen in Punkto Flügelspannweite sogar noch übertrifft, bei der Menüwahl nicht etwas übernommen hat, diese Frage stellt sich schon. Da ist jetzt, so scheint’s, erst mal Hängen und Würgen angesagt. Damit freilich dürfte der Silberreiher keine Probleme haben, wenngleich auch der nicht gerade zur vornehmen Zurückhaltung neigt. Motto: Nimm‘ Zwei, denn Naschen ist gesund! Gleich zwei Beutefischchen auf einmal hat der Schreitvogel aus den Fluten gezogen, um sie sich genüsslich einzuverleiben. Weiterlesen →

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