Rotorman's Blog

7. Mai 2017
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Schnupperkurs in Breitscheid: Hineinriechen
in die faszinierende Welt des Flugsports

Schnupperkurs in Breitscheid: Hineinriechen
in die faszinierende Welt des Flugsports

klein-Schnupperkurs-1

Hineinriechen in die faszinierende Welt des Luftsports: Die LSG Breitscheid-Haiger lädt auch in diesem Jahr zu einem entsprechenden „Schnupperkurs“ ein. Die Teilnehmer können erste praxisnahe Erfahrungen im Cockpit eines Segelflugzeugs oder einer Motormaschine sammeln. Foto: LSG

Den Traum vom Fliegen verwirklichen – und sei es nur für einen Tag. Die LSG Breitscheid-Haiger bietet Interessenten auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, einmal unverbindlich in die Welt des Luftsports hinein zu riechen. Entsprechende „Schnupperkurse“ sind seit Jahren fester Bestandteil des Vereinsprogramms. Der nächste Durchgang ist auf Sonntag, den 14. Mai, terminiert.   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

5. Mai 2017
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Bock’n’Roll im Revier: Der Mai ist
gekommen, die Böcke gehen drauf

Bock’n’Roll im Revier: Der Mai ist
gekommen, die Böcke gehen drauf

Visier

Die Bockjagd ist wieder auf“, wie sich die bewaffneten Naturfreunde auszudrücken pflegen. Deshalb heißt es ja auch „Auf auf zum fröhlichen Jagen“. Seit 1. Mai heißt es in den Revieren wieder „Feuer frei“.

Von Jürgen Heimann

Über Geschmack (und Anstand) lässt sich streiten. Auch über die dem Foto eines toten Tiers innewohnende ästhetische Komponente. Zumal dann, wenn das wehrlose Geschöpf ganz gezielt über den Jordan gehetzt wurde, aus Lust und Freude am Meucheln. Wenn es tödlich getroffen zusammenbricht und nach einigen Zuckungen verendet, während sich die Blutlache unter dem geschundenen und jetzt Kadaver genannten Körper langsam ausbreitet und im taufeuchten Erdreich versickert. Ein Anblick, der eigentlich nur Perverse froh stimmen kann, und den sie als erregend und vielleicht auch als stimulierend empfinden.   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

4. Mai 2017
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Gruß aus „Back dat“: Wenn der Wurstdealer
im „Begattungsinstitut“ die Sau rauslässt

Gruß aus „Back dat“: Wenn der Wurstdealer
im „Begattungsinstitut“ die Sau rauslässt

Rotlichtviertel

Auch im horizontal-rotlichternen Gewerbe gilt: Namen sind nicht nur Knall und Schmauch.

Von Jürgen Heimann

Unsere Figaros sind ja, was griffige Slogans oder pointierte Namen für ihr haariges Geschäft angeht, schon ziemlich creHaar-tiv. Da gibt es Salons, die heißen “Scheren-Point”, “RyanHair”, „Die Schnittstelle“, “Fönen & Klönen” “Director’s Cut”, “Kurz oder lang” oder “Headonist”. Die Coiffeure versprechen, dass bei ihnen jede Löwenmähne ihren Dompteur findet, stellen den Kundinnen in Aussicht, deren Kopfdschungel aufzuforsten oder fragen provokativ: “Warum trinken Sie sich ihre Freundin schön? Schicken Sie sie doch zu uns!” Andere Dienstleister bemühen sich ebenfalls um griffige Slogans und Namen für ihre Start-Ups, um sich damit aus der Menge abzuheben. Nicht immer gelingt das auf der ganzen Linie.   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

3. Mai 2017
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Airport-Erlebnisse: Führungen, Rundflüge
und Luftaufklärung mit dem Hubschrauber

Airport-Erlebnisse: Führungen, Rundflüge
und Luftaufklärung mit dem Hubschrauber

klein-Erlebnistage Siegerlandflughafen

Südwestfalens Tor zur Welt steht wieder ganz weit offen. An fünf Terminen laden die Airport-Verantwortlichen wieder zu Erlebnistagen auf den Siegerlandflughafen ein.

Von Jürgen Heimann

Die traditionellen Erlebnistage auf dem Siegerlandflughafen sollen ihrem Namen auch in diesem Jahr wieder alle Ehre machen. Südwestfalens Tor zur Welt zeigt sich von seiner besten Seite. An fünf ausgesuchten Sonntags-Terminen bieten Geschäftsführer Henning Schneider und sein Team der interessierte Öffentlichkeit wieder die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des prosperierenden Regionalairports zu werfen, um, falls gewünscht, bei dieser Gelegenheit auch selbst einmal um Starterlaubnis nach zu suchen. Diese Veranstaltungsserie war in der Vergangenheit auf große Publikumsresonanz gestoßen und soll, unabhängig von der Diskussion um die Zukunft dieses bedeutenden Luftverkehrskreuzes, fortgesetzt werden.   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

1. Mai 2017
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Preiswerte No-Name-Produkte haben oft den
gleichen Stammbaum wie teure Markenware

Preiswerte No-Name-Produkte haben oft den
gleichen Stammbaum wie teure Markenware

Discounter

Egal wo man kauft: Discounter und Handelsketten schöpfen oft aus den gleichen Quellen und bieten ihre Hausmarken und No-Name-Artikel bis zu 55 Prozent preiswerter an als die Markenprodukte gleichen Ursprungs.

Von Jürgen Heimann

Eigentlich bleibt es sich gehüpft wie gerülpst, ob wir zu Tante Friedas 80. mit einem Gläschen Freixenet (Premium Cava) anstoßen oder uns mit dem etwas schnöderen “Metodo Delmora” aus dem Aldi begnügen. Schmeckt auffallend ähnlich. Was aber auch kein Wunder ist. Das prickelnde Zeugs kommt nämlich aus dem gleichen (Hersteller-)Stall. Einziger Unterschied: Der im und vom blau-weißen Discounter vertickte Cava ist fast 40 Prozent günstiger als das Original. Ob beide Produkte von ihrer Zusammensetzung her (absolut) identisch sind, müsste ein Lebensmittelchemiker testen. Beim „Stöffchen“ aus dem Lidl verhält es sich ähnlich. Da steht zwar “Hessen Schöppchen” drauf, aber drin ist Possmann.   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

29. April 2017
von Juergen
2 Kommentare

Deutschlands bekanntester Fuchs ist
eine „Sie“ – und everybody‘s Darling!

klein-Foxy-1

Ein Herz und eine Seele: Foxy hat das Leben von Rolf Niggemeyer und seiner Frau komplett auf den Kopf gestellt. Die vierjährige Füchsin und ihr Adoptiv-Vater sind unzertrennlich. Foto: Rosemarie Kalscheuer

Von Jürgen Heimann

Jimi Hendrix hatte ihr in weiser Voraussicht bereits 1970 ein pränatales musikalisches Denkmal gesetzt. Als „Foxy Lady“ veröffentlicht wurde, war die Dame noch nicht einmal ein vager Schöpfungsgedanke und dümpelte noch irgendwo in Abrahams Ideenbeutel herum. Heuer aber zählt sie zu den bekanntesten Erscheinungen ihrer Spezies, im aktuellen Popularitäts-Ranking irgendwo zwischen dem Wappentier der Bausparkasse Schwäbisch Hall und dem Firefox-Browser von Mozilla angesiedelt. Aber immerhin noch deutlich vor dem Maskottchen des Handballbundesligisten aus Spree-Athen, den Berliner Füchsen. Gibt man bei Google die Kombination „Rolf Niggemeyer und Fuchs“ ein, liefert die Suchmaschine  in 0,61 Sekunden 12.600 Ergebnisse. Gut, die liegen jetzt nicht alle auf dem Punkt. Aber immerhin. Was geht hier eigentlich ab?   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

28. April 2017
von Juergen
1 Kommentar

Billiges Fleisch hat seinen Preis: Was
die bunten „Gütesiegel“ verschweigen

Rüssel

Die Deutschen können in Punkto Schweinefleisch den Rüssel nicht vollkriegen: 59 Millionen Schweine sind im vergangenen Jahr in den Schlachtfabriken unters Messer gekommen und in Folge verwurstelt worden.

Von Jürgen Heimann

Eigentlich wollen wir ja gar nicht wissen, woher die Currywurst, das Schnitzel oder der Schinkenbelag auf dem Frühstücksbrötchen kommt. Und wenn doch, interessieren uns die Umstände, unter denen diese fleischlichen Lebensmittel erzeugt worden sind, kaum. Zumal das Siegel auf der Verpackung ja offenbart: Der Sau, die den Rohstoff geliefert hat, ging es zu Lebzeiten saugut. Der “Tierwohl”-Papperl verheißt dahingehend jedenfalls Genuss ohne Reue und Gewissensbisse. Eine klassische Win-Win-Situation für Mensch und (Schlacht-)Vieh. Alles ist (oder wird) gut. Oder vielleicht doch nicht? Wenn’s denn so einfach wäre.   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

26. April 2017
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Ein Pils von Ute, saufen in Unterhosen und
Mädchen, die nur von hinten gut aussehen

Ein Pils von Ute, saufen in Unterhosen und
Mädchen, die nur von hinten gut aussehen

Beispiel-Bikini

Hinten hui, vorne pfui: Für Frauen, die nur von hinten schön aussehen, haben die Japaner, und nur die, einen festen Begriff: “Bakku-shan”.

Von Jürgen Heimann

Schnapsidee und Kummerspeck, Torschlusspanik und Fremdschämen sind Begriffe, die es nur im Deutschen gibt. Gilt auch für Geschmacksver(w)irrung, den Warmduscher, den inneren Schweinehund, das Stehaufmännchen, den Brückentag und das Verschlimmbessern. Da muss selbst das versierteste Multilingual-Genie passen, sollte es das ins Farsische, Darische, Karbadinische oder Tadschikische übertragen wollen. Diese Worte lassen sich nicht 1:1 in andere Sprachen übersetzen, sondern allenfalls mehr oder weniger umständlich erklären und/oder umschreiben. Was uns germanischen Muttersprachlern aber egal sein kann. Allerdings: Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der deutschen Sprache. Das können die anderen auch längst – und vielleicht sogar noch besser.   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

21. April 2017
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Synthetik ist „alternativlos“: Wenn das
Lieblings-T-Shirt auf dem Teller landet

Synthetik ist „alternativlos“: Wenn das
Lieblings-T-Shirt auf dem Teller landet

Kombi

Die Vermüllung der Meere schreitet unaufhaltsam voran. Die Ozeane gleichen heute schon einer Plastiksuppe. Jährlich landen sieben Milliarden Tonnen an Kunststoffen darin. Weitaus gefährlicher und tückischer sind jedoch die Kunststofffasern, die man mit bloßem Auge nicht sieht.

Von Jürgen Heimann

Für welche Klamotten wir uns beim Griff in den (meist hoffnungslos überfüllten) Kleiderschrank morgens auch entscheiden, Plastik bzw. Chemie ist immer dabei. Ein Blick aufs Etikett, und es wird deutlich: Ohne Synthetikstoffe läuft heute so gut nix mehr. Wobei Polyester mit einem Anteil von 60 Prozent unangefochten die textilen Charts anführt. Man kennt das Zeugs unter Markennamen wie Trevira, Diolen oder Polartec. Es ist, wie unsere Volkskanzlerin sagen würde, “alternativlos” – und bei der Herstellung von Bekleidung längst unverzichtbar, was in gleichem Maße für Fleece und Acryl gilt. Das Material hat unbestreitbare Vorzüge. Aber auch gravierende Nachteile. Es ist preiswert, ebenso wie die daraus hergestellte Garderobe, die leicht, langlebig, formstabil und meist knitterfrei daher kommt und außerdem angenehm zu tragen ist. Daran haben in Folge jedoch unsere Meere, unser Planet und letztlich wieder wir zu tragen, das dann aber schwer…. Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email

18. April 2017
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Der Fall Kempten: Pelzverwertung und
Tierschutz sind nicht miteinander vereinbar!

Der Fall Kempten: Pelzverwertung und
Tierschutz sind nicht miteinander vereinbar!

Fuchspelz

Es ist schon schlimm genug, dass es Pelztierfarmen gibt Aber jetzt sollen auch noch die Felle von freilebenden Füchsen zu textilem Chic verarbeitet werden. Nur damit die Jäger einen Grund für das Blutbad haben, das sie Jahr für Jahr unter den Buschschwänzigen anrichten.

Von Jürgen Heimann

Beim Tierschutzverein im Kempten ist man/frau immer noch um Schadensbegrenzung bemüht. Auch nachdem die erste Shitstorm-Welle erst einmal verebbt scheint. Ausgelöst durch eine (unbedachte?)Äußerung der Vorsitzenden Maria Anna Peter-Sigg, der zufolge es legitim sowie ethisch und moralisch durchaus vertretbar ist, Wildtiere zu erlegen, um ihre Felle zu Pelzen zu verarbeiten. In diesem Falle solche von Füchsen. Eine Steilvorlage nicht nur für die hiesige Jägerschaft, formuliert während eines gemeinsamen Pressetermins. Veröffentlicht in der Allgäuer Zeitung, deren hiesige Lokalausgabe, das Kempter Tageblatt, es auf eine Auflage von 22.000 Exemplaren bringt. In diesem speziellen Fall war die Reichweite jedoch ungleich größer und ging weit über die Region hinaus. Dank Online-Publishing.  Auf dem Web-Portal der Allgäuer ist das Ganze hier für jeden nachzulesen. Ein faustischer Pakt? Der Beginn einer unheiligen Allianz? Schulterschluss zwischen Tierfreunden und Tiertötern?   Weiterlesen →

Print Friendly, PDF & Email