Rotorman's Blog

15. April 2017
von Juergen
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tieferen Bedeutung unserer Vornamen

Gebrandmarkt fürs Leben: Von der
tieferen Bedeutung unserer Vornamen

Namen-Nachnamen

Ganz normale und gängige Vor- erhalten erst durch den Familiennamen ihren besonderen Drive. Deshalb sollten Eltern vor der Taufe noch einmal entsprechend in sich gehen.

Von Jürgen Heimann

Die Frage ist weniger „wie sag‘ ich’s meinem Kind“, sondern „wie nenne ich es“? Und die stellt sich ja normalerweise schon vor dem Stapellauf. Irgendeinen Namen muss der Balg ja kriegen. Das ist so üblich. Hat auch ganz praktische Gründe. Tulpen-Heini geht gar nicht. Da haben die auf dem Standesamt bei uns in Eschenburg  auf stur geschaltet. Rose-Marie andererseits aber durchgehen lassen. Wo, bitte, liegt da jetzt der Unterschied? Zumal es hier ja nicht um Geschlechtsspezifisches geht, sondern ums Prinzip. Und wenn Kevin ausführt, dass alle seine Brüder Fritz hießen, außer Otto, der auf den Namen Karl getauft sei, aber Paul gerufen werde, weil er nicht Hugo genannt werden wolle, muss ja irgendwie ziemlich etwas aus dem Ruder gelaufen sein. Nicht nur bei ihm selbst…. Weiterlesen →

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13. April 2017
von Juergen
4 Kommentare

Messen des Grauens: Der Ruf nach einem
Verbot von Reptilienbörsen wird lauter

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Wunderschön, faszinierend, exotisch. Eine grüne Wasseragame, auch „Grüner Wasserdrachen“ genannt. Die Tiere stammen aus Südostasien und leben dort im feuchtwarmen, tropischen Tieflandregenwald. Dort gehören sie auch hin- und nicht ein Terrarium in Wanne-Eickel. Foto: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Ob in Leipzig oder in Rendsburg, in Altenburg, Ulm, Hannover, Troisdorf, Köln, Recklinghausen, Chemnitz, Hamm, Dortmund  – und am kommenden Wochenende wieder Gießen: Für „Tierfreunde“ mit einem Faible für Exotisches und Ausgefallenes gibt es nichts, was es nicht gibt. Reptilienbörsen haben immer Saison. Das wird am Ostersonntag auch der Publikumsandrang  in der mittelhessischen Universitätsstadt wieder zeigen. Folgeveranstaltungen stehen dann in den hiesigen Hessenhallen im August und Dezember auf dem Programm. Tausende Besucher und Käufer werden die faszinierenden Kreaturen, die in ihrer überwiegenden Zahl so wenig in die hiesige Landschaft und unsere  Wohnzimmer passen wie ein Yeti auf Bora-Bora, bestaunen, sich vielleicht auch ein bisschen ekeln, aber vor allem kaufen. Oft genug ohne genau zu wissen, was der Händler ihnen da gerade in die Wundertüte, die meist nicht größer als eine Brotbox ist, gepackt und gequetscht hat.   Weiterlesen →

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9. April 2017
von Juergen
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in der Hand orakelnder Gummibärchen

Feng-Shui oder Chop-Suey: Unser Schicksal
in der Hand orakelnder Gummibärchen

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Clevere Kerlchen aus Zucker, Glukosesirup und Gelatine: Gummibärchen haben prophetische Fähigkeiten und können uns verraten, wo der Hammer hängt. Foto: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Das Orakel von Delphi hat ja leider schon geschlossen. Und die verschlagen dreinblickende runzelige Alte im runden, dämmerigen Zelt hinter dem Autoscooter-Parcours auf dem Eibelshäuser  Rummeplatz macht trotz der dicken Warze auf der Nase auch keinenn kompetenten Eindruck. Runen sind gerade aus, bei den Tarot-Karten fehlt bezeichnender Weise der Narr. Auch Nostradamus scheint nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Außerdem gefällt mir der Zottelbart des alten Durch- und Weitblickers nicht besonders. In dem Kinngestrüpp nisten garantiert Legionen von Milben. Da aber auch der Chirologe unseres Vertrauens gerade am Ballermann eine persönliche Auszeit nimmt – er ist sowieso Analphabet und wäre schon allein deshalb nicht in der Lage, aus der Hand zu lesen – ist guter Rat teuer. Wer sagt mir, wo’s lang geht?   Weiterlesen →

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7. April 2017
von Juergen
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in einem Verkehrsminister zu arbeiten?

Herr Odenwald, wie fühlt es sich an,
in einem Verkehrsminister zu arbeiten?

Staatssekretär

Meine Zeitung hat enthüllt: Der Maut-Alex verfügt über innere Werte!

Von Jürgen Heimann

Der Arbeitsplatz ist außergewöhnlich. Als der aufstrebende  Knabe 1979 in Heidelberg das Theologiestudium aufnahm, um aber dann wenig später ins Jura-Fach zu wechseln, hatte er wohl in seinen kühnsten Träumen nicht damit gerechnet, einmal dort zu landen, wo er heute ist. Der Mann heißt Michael Odenwald. Und die Mittelgebirgsregion gleichen Namens wirbt ja mit dem Slogan „Einfach sagenhaft“. Das ist Mikes Chefe jetzt nicht unbedingt. Aber der Arbeitsplatz, den Maut-Alex seinem exponiertesten, verbeamteten  Mitarbeiter bietet, kann zumindest als recht unorthodox durchgehen.    Weiterlesen →

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6. April 2017
von Juergen
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Fallschirmsportler mit viel Nachholbedarf

Aus der Winterstarre erwacht: Piloten und
Fallschirmsportler mit viel Nachholbedarf

klein-Start

Neuen (oder auch alten) Horizonten entgegen. Geht die Sonne auf im Westen, musst Du Deinen Kompass testen. Gut, hier geht sie gerade unter. Start in den Abendhimmel. So herrliches Flugwetter wird in Breitscheid bis zum letzten Büchsenlicht ausgenutzt. Foto: Sven Vollert

Von Jürgen Heimann

Die  Winterruhe  ist beendet. Siebenschläfer, das täglich grüßende Murmeltier und Igel pennen zwar länger, aber für ambitionierte Luftsportler können vier bzw. fünf  Monate im Schlaflabor auch ziemlich ätzend sein. Ist aber jetzt Vergangenheit. Die Breitscheider „Hub“ ist zu neuem Leben  erwacht,  seit dem 1. April (kein Scherz) herrscht wieder Leben in der Bude – und über ihr. Die Saison 2017 hat begonnen. Der Semesterstart war vielversprechend, vor allem auch wettermäßig. Wenn das kein gutes Omen ist. Doch mag man sich hier keinen Illusionen hingeben. Die Launen der Meteo-Frösche sind unberechenbar.   Weiterlesen →

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5. April 2017
von Juergen
3 Kommentare

Wählerstimmenfang auf Kosten der Tiere
Die Hessen-Sozis werden zu Jagd-Genossen

Titel - Kopie

SPD und FDP laden in Hessen durch. Beide Parteien haben eine neue Wählerklientel entdeckt: die Weidleute. So werden dann aus Genossen eben „Jagd-Genossen“.

Von Jürgen Heimann

Politiker sind (weit) vorausschauende Leute. Weil sie ja nicht nur das aktuelle Geschehen, sondern auch immer den nächsten Wahltermin im Auge haben müssen. Und der steht in Hessen Ende des nächsten Jahres an. Da muss man frühzeitig  versuchen, sich eine gute Ausgangsbasis zu verschaffen, egal wie, auf welche Weise und mit welchem Thema. Die beiden Oppositionsparteien SPD und FDP haben das natürlich auch erkannt und sind seit Wochen dabei, sich bei einer Klientel einzuschmeicheln, die traditionell eher der größeren Regierungspartei CDU zugetan ist: den Jägern und Jagdbefürwortern. Nachdem sich deren (normalerweise) recht einflussreiche Interessenvertreter und Lobbyisten beim Zustandekommen der neuen Jagdverordnung als stumpfe Waffe erwiesen hatten, sind die um ihre Pfründe fürchtenden Pirscher natürlich auch für Avancen der politischen Konkurrenz empfänglich. Sie sehen das ganz pragmatisch und zielorientiert.   Weiterlesen →

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3. April 2017
von Juergen
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Runde im Krieg gegen die sanften Riesen

Der Völkermord an den Walen: Neue
Runde im Krieg gegen die sanften Riesen

Norwegian whaler

Pervers und abstoßend: Walfang ist ein ziemlich unappetitliches Handwerk – und völlig überflüssig. Kein Mensch braucht das Fleisch dieser sanften Meeresriesen. Und um als Tierfutter zu enden, sind diese intelligenten und bestandsgefährdeten Wesen doch weiß Gott viel zu schade. Foto: Greenpeace

Von Jürgen Heimann

Die wenigsten von uns dürften einem dieser zumeist sanften und anmutigen Riesen jemals in Natura begegnet sein. Die machen sich in der Lahn, am Bodensee oder im Heisterberger Weiher ja auch  ziemlich rar. Ansonsten findet man die intelligenten Maxi-Säuger aber so gut wie in allen Ozeanen. Im nördlichen Polarmeer ebenso wie  im nährstoffreichen Wasser der Straße von Gibraltar, bei Teneriffa, im Nordatlantik , im Pazifischen und Indischen Ozean. Allerdings mit abnehmender Tendenz. Viele der 90 verschiedenen Arten sind akut bestandsbedroht. Weshalb sich die internationale Gemeinschaft Anfang der 80er Jahre auch zu einem Walfang-Moratorium durchgerungen hatte, das die kommerzielle Jagd auf die Meeresgiganten verbot und 1986 in Kraft trat. Durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) wurde in Folge auch weltweit jeglicher Handel mit Walprodukten verboten.   Weiterlesen →

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1. April 2017
von Juergen
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von der spektakulärsten Landung aller Zeiten

Scheiße! Tragfläche verloren: Das Märchen
von der spektakulärsten Landung aller Zeiten

Kombi

Die D-ELOP, eine Extra EA-200, lieferte die Blaupause für den spektakulären Stunt. Doch dieses für den Kunstflug optimierte Hochleistungs-Flugzeug brauchte gar nicht zu starten. Die Flugszenen lieferte ein maßstabsgerechtes Groß-Modell. Der Flächenabriss wurde später am Computer generiert, während die Lackierung des Originals ebenfalls im Nachhinein noch am PC angepasst wurde. „Computer Generated Imagery“ macht’s möglich. Oben rechts Viral-Marketing-Künstler Martin Dräger, der das ambitionierte Projekt geleitet hatte.

Von Jürgen Heimann

Weiß der Himmel, aus welcher Versenkung dieses Uralt-Video jetzt wieder aufgetaucht ist. Das vom tollkühnen, nervenstarken Kunstflug-Piloten, der während einer Vorführung die komplette rechte Tragfläche seiner Maschine verloren hatte und sie trotzdem sicher, wenn auch etwas holprig, landen konnte – also das Flugzeug, nicht den Flügel. James Andersson ist seitdem ein (Aero-)Held – obwohl es diesen Teufelskerl als solchen gar nicht gibt – trotz einer eigenen Webseite. Die gibt es aber auch nicht mehr. Inzwischen durchlebt der fliegerische, am 29. Oktober 2008  bei Youtube erstmals online gegangene Geniestreich seinen zweiten (oder dritten) Frühling. Die spektakulären Aufnahmen verbreiten sich in den sozialen Netzwerken erneut wie ein Virus und sorgen daselbst wieder für ungläubiges, fassungsloses Staunen.   Weiterlesen →

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31. März 2017
von Juergen
1 Kommentar

Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn: Wo
das liebe Federvieh in der Hölle schmort

Der Wiesenhof Skandal

Vorher – nachher: Lebendes und totes Kapital aus dem besten Geflügelland der Welt. Guten Appetit!

Von Jürgen Heimann

Hühner stehen in der Achtungsskala der menschlichen Nahrungskette auf der untersten Stufe. Das Leben keiner anderen Tierart ist so wenig wert. Wie viele davon jährlich massakriert werden, um auf unseren Tellern zu landen, wird statistisch gar nicht erfasst. Ausgewiesen wird nur das Gesamtschlachtgewicht. Das stieg 2016 gegenüber dem Vorjahr noch mal leicht um 0,3 Prozent an, was einem Plus von 4.300 Tonnen entsprach – auf 1,53 Millionen Tonnen.  In dieser Zahl sind aber auch die eliminierten Enten, Puten und Truthühner enthalten, wenngleich der Löwenanteil der Geflügelfleischproduktion auf Jungmasthühner (957.000 Tonnen) entfiel.   Weiterlesen →

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28. März 2017
von Juergen
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goldener Kinderwagen für 55.000 Euro

Internetfähige Smart-Schnuller und ein
goldener Kinderwagen für 55.000 Euro

baby-erstausstattung

Was man so in den ersten Lebensmonaten zum Überleben braucht.

Von Jürgen Heimann

Ich teile die in einer entsprechenden Geburtsanzeige meiner Bekannten Marc und Lisa zum Ausdruck gebrachte Euphorie: „Wir freuen uns, die Geburt unserer Tochter Janina-Libella-Dolores-Kathrin bekannt geben zu können. Es ist ein Mädchen“. 2252 Gramm schwer, 52 cm groß. Gut, lassen wir mal die Gardemaße außen vor. Diese dürften sich in den folgenden Wochen auf der wachsenden und nach oben hin offenen Richterskala sowieso noch verschieben. Und „Schantalle“ haben sie das kleine unschuldige Wesen ja Gott sei Dank auch nicht genannt. Wäre der Wonneproppen ein Junge, müsste bei der Namensgebung einiges schief gelaufen sein.   Weiterlesen →

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