
Ganz normale und gängige Vor- erhalten erst durch den Familiennamen ihren besonderen Drive. Deshalb sollten Eltern vor der Taufe noch einmal entsprechend in sich gehen.
Von Jürgen Heimann
Die Frage ist weniger „wie sag‘ ich’s meinem Kind“, sondern „wie nenne ich es“? Und die stellt sich ja normalerweise schon vor dem Stapellauf. Irgendeinen Namen muss der Balg ja kriegen. Das ist so üblich. Hat auch ganz praktische Gründe. Tulpen-Heini geht gar nicht. Da haben die auf dem Standesamt bei uns in Eschenburg auf stur geschaltet. Rose-Marie andererseits aber durchgehen lassen. Wo, bitte, liegt da jetzt der Unterschied? Zumal es hier ja nicht um Geschlechtsspezifisches geht, sondern ums Prinzip. Und wenn Kevin ausführt, dass alle seine Brüder Fritz hießen, außer Otto, der auf den Namen Karl getauft sei, aber Paul gerufen werde, weil er nicht Hugo genannt werden wolle, muss ja irgendwie ziemlich etwas aus dem Ruder gelaufen sein. Nicht nur bei ihm selbst…. Weiterlesen →









