Rotorman's Blog

31. Juli 2015
von Juergen
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Gäulchen durchgegangen? – Keine Startfreigabe

Wir spielen „Pegasos“: Wem sind da die
Gäulchen durchgegangen? – Keine Startfreigabe

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Auftrieb: Kein Funkkontakt zur Pegasos-Staffel. Foto: Stefan Naß

Was war denn da los? Vergaloppiert?  Da scheinen, wie es aussieht, irgendwem die Gäule durchgegangen sein. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Gesichtet und belichtet am frühen Donnerstagmorgen auf dem Flugplatz in Breitscheid. Roll- oder Startfreigabe vom Tower hatten die Rösser zuvor nicht eingeholt. So viel steht mal fest.

Trotz wiederholter Bemühungen war es dem Dienst habenden Controller auch nicht gelungen, Funkkontakt zum Leader der gemächlich daher trabenden Staffel aufzunehmen. Drum merke: Aus einem Pferd auf einem Flugfeld  wird noch lange kein Pegasos, wie er uns als geflügelte Haferlokomotive in der griechischen Mythologie begegnet.

 

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28. Juli 2015
von Juergen
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Piloten sind auch international Spitze

Präzisionsflug-WM: Die Breitscheider
Piloten sind auch international Spitze

WM-Präzisionsflug-klein

Robert Deppe (links) und Marcus Ciesielski (rechts) haben die Farben der LSG Breitscheid bei der Präzisionsflug-WM in Dänemark würdig vertreten. Mit der Deutschen Equipe (in der Mitte Teammanagerin Astrid Ciesielski) belegten die Westerwald-Piloten Rang 5. Foto: LSG

Dass die Breitscheider Wettbewerbspiloten auch internationale Vergleiche nicht zu scheuen brauchen und mit den Besten der Welt mithalten können, ist für sie eine beruhigende und bestätigende Erfahrung zugleich. Gemacht haben sie diese während der Weltmeisterschaften im Präzisionsfliegen, die vor wenigen Tagen im nord-dänischen  Skive zu Ende gegangenen sind. Am Start: 72 Luftsportler aus 19 Nationen. Mit Marcus Ciesielski und Robert Deppe gehörten gleich zwei Piloten der hiesigen Luftsportgruppe  zum Deutschen Team. Und das platzierte sich ganz knapp hinter der schwedischen Konkurrenz auf Rang 5 der von den Polen, Tschechen und Franzosen dominierten  Skala. Weiterlesen →

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27. Juli 2015
von Juergen
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oder den Mund etwas zu voll genommen

Ringelnatter gegen Erdkröte: Verhoben,
oder den Mund etwas zu voll genommen

Ringelnatter-2-klein

Dramatischer Zweikampf: Über zweieinhalb Stunden versuchte die hungrige Ringelnatter, ihre bereits sicher geglaubte Beute in einen Spalt zu ziehen, um sie dort zu verschlingen. Foto: Hans-Günter Schäfer

Nein, das sind keine Jagdszenen aus den schlangenverseuchten Sümpfen des Amazonasgebiets, sondern solche, die sich direkt vor unserer Haustüre abgespielt haben. Der des Medenbacher Naturfotografen  Hans-Günter Schäfer.  Angesichts dessen, was sich da im Langenaubacher Weg  direkt unter seinen Augen ereignete, mochte der Mann selbigen nicht trauen. Da hatte eine Ringelnatter den Mund im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich voll genommen und sich eine Erdkröte, deren Umfang um ein Vielfaches größer war als der eigene, als Abendessen auserkoren – aber sich damit wohl etwas verhoben. Weiterlesen →

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26. Juli 2015
von Juergen
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und kein Sex in fahrenden Krankenwagen

Korsett-Zwang nach Sonnenuntergang
und kein Sex in fahrenden Krankenwagen

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Im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ gibt es eine Fülle eigentümlicher Gesetze. Insbesondere solche, die das Verhältnis und die Interaktion zwischen Männlein und Weiblein regeln. Grafik: Pixabay

Um noch mal auf unserer lauschenden Freunde aus Amiland und ihre knuffigen Gesetze zurück zu kommen: Mit den Frauen haben es die Yankees ja besonders, oder eben halt auch nicht. Je nachdem, von welcher Warte aus man/frau das betrachtet. Da geistert so mancher Paragraf durch die legislativen Wälzer, dagegen nehmen sich die (f)rigiden Unterdrückungsmethoden der Mullahs ja nachgerade harmlos aus. Und die Damenwelt hat bei den vollbärtigen Turbanträgern ja sonst auch schon wirklich nix zu lachen und zu melden. Aber bei den Amis stellenweise auch nicht. Weiterlesen →

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25. Juli 2015
von Juergen
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Die Goldmedaille bei der Rabulistik-Olympiade

Darauf einen doppelten Jägermeister!
Die Goldmedaille bei der Rabulistik-Olympiade

2009 Hunting -klein

Na, das hat sich doch mal wieder gelohnt! Vor allem in Tschechien erwarten deutsche Nimrods paradiesischen Voraussetzungen und traumhaften Abschussquoten. Kommerzielle Anbieter locken mit Top-Angeboten. Hier hat es gerade die Fasan-Fraktion erwischt. Foto: Screenshot

Der klassische Konflikt zwischen Tierschützern und Jägern ist, sofern beide Seiten sich nicht irgendwie aufeinander zu bewegen (und das tun sie nicht) kaum lösbar. Hier prallen Welten, Philosophien, Ideologien und diametral entgegengesetzte Lebensein- und Wertvorstellungen aufeinander. Und die reduzieren sich in finaler Konsequenz auch auf die Gretchenfrage, ob nicht-humanoide Lebewesen als Ding bzw. Sache anzusehen sind, über die zu richten im Ermessen des Menschen steht, oder ob es eben Mitgeschöpfe sind, die ein natürliches Recht auf Unversehrtheit haben. Weiterlesen →

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23. Juli 2015
von Juergen
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missbraucht und für den Kochtopf gekillt

Armes Meer-Schwein Flipper: Als Clown
missbraucht und für den Kochtopf gekillt

1-Delfin

Sie blicken immer so lustig drein. Doch der Eindruck täuscht. Werden Delfine in Gefangenschaft gehalten, bedeutet das für die klugen und sensiblen Tiere ein lebenslanges Martyrium. Foto: Pixabay

Sie scheinen immer irgendwie zu grinsen und permanent gut drauf zu sein. Doch der von der Physiognomie erweckte Eindruck täuscht. Delfine sind die ärmsten Schweine unter den Meeressäugern. Nicht nur dann, wenn sie in Gefangenschaft geraten. So sie das Schicksal (oder etwas anderes) in die japanische Taij-Bucht an der östlichen Spitze der  Halbinsel Kii verschlägt, haben sie noch schlechtere Karten. Dort richten hiesige „Fischer“ allen internationalen Protesten zum Trotz Jahr für Jahr ein entsetzliches Gemetzel unter den friedlichen Zahnwalen an. Das flache Wasser färbt sich blutrot. Viele Hundert dieser Tiere werden jeweils zwischen September und März abgeschlachtet – mit Eisenstangen totgeknüppelt, mit Messern und Harpunen erstochen. Dies, um später handlich portioniert in diversen Kochtöpfen zu landen – mit dem Segen der Regierung, die dieser Tötungsorgie als „Form des traditionellen japanischen Fischfangs“ verteidigt. Weiterlesen →

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21. Juli 2015
von Juergen
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6075 Euronen für Waisenkinder in Kenia

Durchgestartet: Oldtimerpiloten spenden
6075 Euronen für Waisenkinder in Kenia

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„Touchdown“ auf Siegerland: Fokko Doyen (Mitte), der Präsident von „Cargo Human Care“, freute sich über die 6075-Euro-Spende. Den symbolischen Scheck überreichten im Namen der Organisatoren des Oldtimerfestivals Thomas Holz (rechts) und Torsten Wied (links). Foto: Elfi Jung

Gemessen an der Größe der selbst gestellten Gesamtausgabe entspricht  die Summe dem berühmten Tropfen auf dem heißen Stein. Doch die 6075 Euro sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Ziel. Einen entsprechenden, über diesen Betrag ausgestellten Spendenscheck hat Fokko Doyen auf dem Siegerlandflughafen entgegen nehmen können. Doyen ist Pilot und MD-11-Flottenchef der Lufthansa-Frachttochter. Vor allem aber ist er Menschenfreund und Präsident, Präsident des von ihm initiierten und vornehmlich in Kenia operierenden Hilfswerkes „Cargo Human Care“ (CHC).  Für diese Organisation war der Reinerlös  des 1. Siegerländer Oldtimerfestivals ausgelobt, das Ende Mai viele tausend Besucher auf die Lipper Höhe gelockt hatte und für dessen Zustandekommen und Gelingen sich vor und hinter den Kulissen viele Dutzend ehrenamtliche Helfer ins Zeug legten. Weiterlesen →

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20. Juli 2015
von Juergen
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„früher Vogel“ in den Sonnenaufgang

Sommer-Boogie auf der „Hub“: Als
„früher Vogel“ in den Sonnenaufgang

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„Boogie-Time“ am Breitscheider Himmel. Verabredung zum Ringelpietz. Anfangs müssen sich die Teilnehmer natürlich noch etwas sortieren. Foto: Matthias Kraft

„Boogie“-Time in Breitscheid. Nein, getanzt wird hier nicht, wenigstens nicht im herkömmlichen Sinne. Und wenn doch, dann allenfalls zu vorgerückter Stunde. Auch beim Fallschirmspringen gibt es, wie in (fast) jeder anderen sportlichen Disziplin, eine eigene Subsprache. Und im Idiom der Skydiver bedeutet „Boogie“ nichts anderes als ein gemeinschaftliches Ereignis, bei dem alle komprimiert ihrer Passion frönen können. In diesem Falle halt dem Hüpfen aus dem Flugzeug. Und nachdem die entsprechende „Hardware“ in Gestalt einer großen, 20 Passagiere fassenden Absetzmaschine zur Verfügung steht, kann ein derartiger „Event“ auch bundesweit ausgeschrieben werden. Ist auch geschehen.  Weiterlesen →

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19. Juli 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Keine Fische mit dem Lasso fangen
und Elche nicht aus dem Flugzeug stupsen

Keine Fische mit dem Lasso fangen
und Elche nicht aus dem Flugzeug stupsen

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Der deutsche Michel ist dahingehend zwar auch erfinderisch, aber beim Ersinnen abstruser Gesetze und Verordnungen sind unsere amerikanischen Freunde weltweit führend. Grafik: Artemtation

Gesetze sind für das Funktionieren menschlichen Zusammenlebens unabdingbar. Millionen Menschen auf diesem Planeten tun nichts anderes, als solche zu ersinnen, in Form zu gießen, zu interpretieren, zu überwachen und entsprechende Verstöße dagegen zu ahnden. Das ist ein Mega-Millions-Markt. Und diese Gesetze sagen viel über den Zustand eines Landes (und seiner Bewohner) aus, in dem sie erlassen wurden und gelten. Nun wird ja gerade dem deutschen Michel nachgesagt, auf diesem Feld besonders regulierungswütig zu sein. Stimmt. Werner Koczwara, der Erfinder des Justiz-Kabaretts, lebt seit Jahren gut von dem, was kluge und weniger kluge Juristen- und Paragrafen-Köpfe an Unsinnigem absondern. Aber unsere amerikanischen Freunde sind da auch ziemlich kreativ. Die können viel mehr als Angies Handy abhören. Was es jenseits des Teichs an in Gesetzen gegossenen Kuriositäten gibt, ist unglaublich. Weiterlesen →

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17. Juli 2015
von Juergen
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„Meisje“, das sich die Kerls zur Brust nimmt

Unterwegs mit Annick Heijboer: Ein flottes
„Meisje“, das sich die Kerls zur Brust nimmt

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Immer obenauf: Annick Heijboer hat sich wieder einen Kerl zur Brust genommen. Foto: Marcel Leicher

Es kommt schon vor, dass Kunden, zumindest die männlichen, sie anfangs nicht ganz für voll nehmen. Vor allem dann, wenn sie die kleine, zierliche Frau um Haupteslängen überragen.  Aber spätestens, wenn sich, bitte aussteigen, dann in 4000 Metern über Grund die Flugzeugtüre öffnet, wird auch der überheblichste Macho plötzlich ganz kleinlaut. Eine Situation, die Annick Heijboer schon wiederholt erlebt hat. Die 24-Jährige ist eine der ganz wenigen am Himmel Deutschlands operierenden weiblichen Tandemmaster. Zwischen Kiel und Konstanz, Aachen und Bitterfeld gibt es allenfalls eine Handvoll Damen, die sich diesen harten, körperlich anstrengenden und verantwortungsvollen Job antun. Die gebürtige Niederländerin erledigt diesen mit Verve und nicht nachlassender Begeisterung für und im Namen ihrer Freunde von „Skydive Westerwald“ und „Springwerk“ in Breitscheid. Weiterlesen →

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