Rotorman's Blog

10. April 2015
von Juergen
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Turnstunden über der Lipper Höhe

Geradeausfliegen geht gar nicht
Turnstunden über der Lipper Höhe

Training-1-klein

Das ist jetzt nicht gerade ein Landeanflug nach Schulbuch: Horizontale Fluglagen finden die Piloten, die derzeit über der Lipper Höhe trainieren, langweilig. Foto: Sven Vollert

Die Vernissage war bereits  am Dienstag nach Ostern erfolgt: Kunst am Himmel – und das quasi gratis. Die luftsport-affinen Besucher des Siegerlandflughafens dürften hier in dieser  Woche allemal auf ihre Kosten gekommen sein. Allerhand los auf und über der Lipper Höhe. Die kleine Airshow zum Nulltarif, offiziell als „Trainingslager“ deklariert, hat schon Tradition. Weiterlesen →

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9. April 2015
von Juergen
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Waschbärenmütter auf bestialische Weise

Entfesselte Tierhasser schlachteten
Waschbärenmütter auf bestialische Weise

X Waschbärin-1-kleinEin beispielloser Akt von unfassbarer Brutalität. Auf einem privaten Grundstück in einem Ortsteil von Lauterbach im Hessischen Vogelsbergkreis sind in der Nacht zum Ostersamstag zwei Waschbärinnen geschlachtet worden. Vorher mussten die Opfer ein entsetzliches Martyrium durchleiden. Die Muttertiere, vermutlich auf der Suche nach Essbarem, hatten gegen ihre Verfolger keine Chance. Die Jungen eines der Opfer haben es auch nicht. Sie, in irgendeiner Höhle einer der zahlreichen hier stehenden Bäume verborgen, dürften nach spätestens drei Tagen jämmerlich verhungert sein. (Und es gibt leider Menschen, viele Menschen, die das begrüßen.) Im zweiten Fall gelang es Tierfreunden, das Nest ausfindig zu machen. Die fünf wenige Tage alten Tierbabys fanden bei dem Besitzer des Grundstücks Aufnahme und werden zunächst mit Hilfe einer Spritze und dann mit der Flasche aufgezogen. Wenn alles gut geht, überleben die Waisen. Doch ihr Schicksal ist ungewiss. Später einmal in die Freiheit entlassen, könnte ihnen ähnliches drohen wie ihrer leiblichen Mutter. Weiterlesen →

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7. April 2015
von Juergen
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und inkonsequente weibliche Herrenbikes

Barmherzige Geschwister, Kondome
und inkonsequente weibliche Herrenbikes

Gender-Linz-klein

Da ist es wieder, das „Binnen-I“. Aber wenn man schon so viel Wert darauf legt, dass sich sowohl Männlein, als auch Weiblein von der Einbahnregelung angesprochen fühlen, warum dann nur ein Herrenrad als symbolische Abbildung? Foto: Roland Schmitt

Ein klein wenig lassen es unsere österreichischen Freunde ja hier an der finalen Konsequenz fehlen. Wenn schon, dann richtig. Die Debatte um Geschlechtergerechtigkeit in der Sprache wird auch im Land der Berge und Schluchten geführt, mal mehr, mal weniger heftig. In Linz, der an der Donau gelegenen Landeshauptstadt Oberösterreichs, ist man/frau da schon weiter als in anderen Teilen der rot-weißen Alpenrepublik. Vielleicht auch deshalb, weil sich die Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2009 nicht nur eine Frauenstadträtin leistet, sondern natürlich auch eine engagierte Frauenbeauftragte. Und den entsprechend feminin orientierten Netzwerken, deren Fäden sich wie die von Spinnweben über der Stadt ausbreiten, entkommt sowieso kein potentielles Opfer. Weiterlesen →

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6. April 2015
von Juergen
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ein mysteriöser, nie geklärter Mordfall

Donnernde Fichten, tote Kühe und
ein mysteriöser, nie geklärter Mordfall

01-Donnerfichte-a-klein

Der (traurige) Rest vom Niklas-Fest: Der höchste Baum des Schelderwaldes ist Geschichte.

Sie hat über fast zwei Jahrhunderte hinweg Wind, Hagel, Schnee und Regen getrotzt und so manchem Sturm widerstanden. Selbst „Kyrill“, der Jahrhundert-Orkan, konnte dem wuchtigen Gewächs Anfang 2007 nix anhaben, vermochte ihm allenfalls ein müdes Zweigerascheln zu entlocken. Doch dann kam „Niklas“ – und das war‘s dann. Tilt, game over! Die fast 40 Meter in den Himmel ragende „Donnerfichte“, imposant und umgebungsprägend im Grenzgebiet zwischen Nanzenbach und Hirzenhain thronend, hat sich als solche (in die Horizontale) verabschiedet. Der einst so stattliche Baum ist, einem Häuflein Elend gleich, nur noch ein Gewirr aus zersplitterten Ästen und wild durcheinander ragenden, verbogenen Zweigen. Ein gefallener Riese, einem gestrandeten Wal auf dem Trockenen nicht unähnlich. Das Ende einer „Ära“. Weiterlesen →

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4. April 2015
von Juergen
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Woche Wellness-Kur im Karotten-Hotel

Osterhase mit Burnout-Syndrom: Eine
Woche Wellness-Kur im Karotten-Hotel

Osterhase-klein

Sieht etwas erschöpft aus, der Osterhase. Die letzten Tage waren für ihn ganz schön heftig. Foto: Siegbert Werner

Uff, geschafft! War wieder ein ganz schöner Stress. Der Osterhase pfeift auf dem letzten Löffel. Die Plackerei der vergangenen Tage hat, man sieht es ihm deutlich an, doch Spuren hinterlassen. Der Rammler braucht jetzt dringend mal ‚ne Auszeit. Sein Haus- bzw. Nestarzt, Dr. med W. Mümmelmann, hat irgendetwas von „Burnout-Syndrom“ auf die Krankmeldung gekritzelt. Aber eine Woche Wellness-Urlaub in der Karotten-Sweet des mondänen Kohlkopf-Ressorts in Bad Karnickelhausen, Pfoten-Reflexmassage inklusive, und Meister Lampe ist wieder wie neu. Hat er sich verdient! Weiterlesen →

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4. April 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Season has started! Die Skydiver
lassen ihre Winterdepression hinter sich

Season has started! Die Skydiver
lassen ihre Winterdepression hinter sich

DCIM104GOPRO

Ob er seine Eier heil nach unten bekommt? Osterhasen-Selfie über Breitscheid. Meister Lampe kam standesgemäß aus der Luft. Jetzt wird’s langsam Zeit, den Schirm zu ziehen. Foto: Skydive Westerwald

Der Anfang ist gemacht! Oder, wie der Lateiner zu sagen pflegt: Season has started! Am Gründonnerstag hätte das ja noch niemand für möglich gehalten. Doch an Karfreitag war „Niklas“, dem unsäglichen Sturmtief, das uns in den Tagen zuvor in Atem gehalten hatte, endgültig die Puste ausgegangen. Und weil dem so war, konnten auch die Breitscheider Skydiver wieder ihre „Rucksäcke“ schnüren. Taten sie auch. Wie geplant. Die freifall-abstinente Zeit war ihnen zuletzt doch ziemlich auf den Keks gegangen und hatte bei dem ein oder anderen sogar zu Anflügen von Winterdepression geführt. Vergessen! Weiterlesen →

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3. April 2015
von Juergen
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und dem Niedergang journalistischer Kultur

Flug 4U9525: Vom Schmuddel-Boulevard
und dem Niedergang journalistischer Kultur

Cockpit-klein

Wie sind die Jungs im Cockpit wohl drauf ? Diese bange Frage werden sich Passagiere noch auf Monate hinaus vor Antritt ihres Fluges stellen. Der vom Co-Piloten offenbar bewusst herbeigeführte Absturz der German Wings-Maschine wird die Welt der zivilen Luftfahrt nachhaltig verändern. Foto: clipdealer

Flug 4U9525, der so jäh an den Felsen der südfranzösischen Alpen endete und 150 Menschen in den Tod riss, hat die Welt verändert. Oder zumindest die Sicht der Menschen auf gewisse Dinge. Der vermutlich bewusst herbeigeführte Crash an diesem 24. März 2015 hat Vertrauen zerstört, in Technik, Abläufe, Systeme – und vor allem in Menschen. Auch wenn es nicht das System war, das versagte, sondern wahrscheinlich letztlich ein einzelne Person. Dieses Trauma wird noch Jahre nachwirken – und die Zivilluft fahrt nachhaltig verändern. Es hat am Nimbus der Herren mit den goldenen Streifen an den dunkelblauen Uniformjacken gekratzt, und sie wissen das. Aber viel mehr noch hat die Reputation der Medien gelitten. Deren Ansehen ist nach einem Sturzflug auf einem Jahrtausend-Tiefstand angelangt. Das „Verdienst“ einiger sich vorgeblich dem Investigativen und der Aufklärung verpflichtetet fühlenden journalistischer Bluthunde, die durch ihr Vorgehen die Branche in Gänze in Verruf gebracht haben. Weiterlesen →

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2. April 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Kikeriki! Wenn Hähne Eier legen und
Hühnerinnen zu viel Korn intus haben

Kikeriki! Wenn Hähne Eier legen und
Hühnerinnen zu viel Korn intus haben

Also ich weiß nicht…. Möchte ja ungern den Klugsch… raushängen, aber wenn das hier ein Huhn sein soll, dann allenfalls eins, das bei einem verunglückten Gen-Experiment entfleucht ist. Wir wollen unserem im Mittelhessischen verorteten Gießener Regierungspräsidium ja auch nicht zu nahe treten, denn die Beamten, die uns die Eier hier so anschaulich schaukeln und erläutern, können vermutlich nix für den illustrativen Unfall. Sie kennen, das sei mal unterstellt, wahrscheinlich den Unterschied zwischen Gackern und Krähen, bzw. Männlein und Weiblein beim Federvieh sehr genau – im Gegensatz zu dem für den inkriminierten Investigativ-Bericht verantwortlichen Redakteur, der uns dieses Überraschungs-Gaga ins Nest gelegt hat. Weiterlesen →

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1. April 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Kill him!!! Der „Terror-Waschbär“ rüttelt
an den Grundfesten unserer Zivilisation

Kill him!!! Der „Terror-Waschbär“ rüttelt
an den Grundfesten unserer Zivilisation

Fadenkreuz-klein

Das personifizierte Böse. Da hilft nur eins: Abknallen. Feuer frei! In der vergangenen Jagdsaison wurden in Deutschland 75.762 dieser Tiere „neutralisiert“ Foto: Pixabay

Hierzulande ist der Waschbär ja auf dem besten Wege, den bösen, hinterlistigen Fuchs als „Public Enemy Nr. One“ abzulösen. Der zwielichtige „Schupp“ ist von Natur aus schlecht und stellt eine existentielle Bedrohung für unsere Zivilisation dar. Es gibt viele Gründe, ihm noch vehementer als bisher den Pelz über die Ohren zu ziehen. So sollen diese überwiegend nachtaktiven Räuber zum Beispiel auch für den Bestandsrückgang der europäischen Sumpfschildkröte verantwortlich sein, die es zwar nur noch in Brandenburg in einer Stückzahl von 70 Exemplaren gibt – und neuerdings auch als handverlesene Exponate im Uckersdorfer Vogelpark. Macht aber nix. Als Totschlagsargument, den Tieren bundesweit nachstellen zu müssen (und zu dürfen), und das noch exzessiver als bis dato, reicht das allemal. Weiterlesen →

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31. März 2015
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Hitze, Bakschisch und Skorpione
Schmerzfreie Areo-Freaks am Limit

Hitze, Bakschisch und Skorpione
Schmerzfreie Areo-Freaks am Limit

Caravan-12-klein

„Selfie“ 3000 Meter über dem bürgerkriegsgeschüttelten Sudan: )v.l.) Chrissi Richter, Thomas Reinke und Flugkapitän Francis Driessen. Foto: Skydive Westerwald

Von Jürgen Heimann

Noch steht der „Bomber“, seiner Verkleidung beraubt und die komplexen Innereien offenbarend, nackt in einem großen Werft-Hangar in Dunkeldeutschland. Daselbst, bei Finsterwalde unweit von Dresden, wird die stattliche, momentan einem gerupften Huhn aber nicht unähnliche Maschine aufgehübscht, aufgerüstet und ihrer künftigen Bestimmung entsprechend modifiziert. Läuft alles nach Plan, dürfte sie am vorletzten Aprilwochenende erstmals über dem Westerwald ihre Kreise ziehen. Weiterlesen →

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