Rotorman's Blog

4. Dezember 2014
von Juergen
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Luftfahrt ticken an meinem Handgelenk

Mein Gott, Walter! Zwei Legenden der
Luftfahrt ticken an meinem Handgelenk

Walter-Uhr

Tick-Tack: Wem die Stunde schlägt. Eine chronometrische Verbeugung vor zwei Legenden der Luftfahrt. Übrigens: Meine Frau sucht noch ein Weihnachtsgeschenk für mich…

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, niemals mehr als 7 oder 8 EUR für eine Armbanduhr auszugeben. Gibt’s ja in dieser Preislage ab und zu auch als Sonderangebot im Aldi oder bei Lidl. Ich will ja schließlich auch nur wissen, was die Stunde geschlagen hat, mehr nicht. Aber bei diesem Modell hier könnte man durchaus einmal schwach werden und alle guten Vorsätze in die Tonne kloppen. Weiterlesen →

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3. Dezember 2014
von Juergen
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Gifteinsatz gefährdet auch andere Wildtiere

Aus die Maus: Massenvernichtung durch
Gifteinsatz gefährdet auch andere Wildtiere

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Klein, drollig und verhasst. Weil der Mensch auch ihren natürlichen Feinden das Leben schwer macht, haben sich Mäuse mancherorts stark vermehren können und lassen es sich auf den Feldern der Landwirte gutgehen. Foto: Siegbert Werner

Keiner lässt sich gerne die Butter vom Brot nehmen, auch unsere Bauern nicht. Die suchen im aktuellen Fall aber weniger nach einer Frau, denn nach Zinkphosphid. Ein perfides Zeug, das in erster Linie dazu dient “schädliche Nagetierpopulationen zu verringern”. Das ist ein Euphemismus, eine beschönigende, verharmlosende Umschreibung für die Massenvernichtung von Mäusen auf breiter Front. Weiterlesen →

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2. Dezember 2014
von Juergen
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Disziplin und Ordnung am Vogelhäuschen

Tante Ursula übertreibt langsam doch etwas
Disziplin und Ordnung am Vogelhäuschen

Vogelhäuschen02-klein

Kein Pardon: Wer sich nicht dran hält, kriegt Lande- und Lokalverbot. Da kennt Tante Ursula keine Gnade.

Also, langsam übertreibt es Tante Ursula mit ihrem Ordnungs- und Sauberkeitsfimmel doch ein bisschen. Fehlt jetzt nur noch der Hinweis: Vöglein, vor dem Futternaschen, müsst ihr Euch die Hände waschen!

Tritt’ ein und lab’ Dich an dem (Fr)Essen,
doch eines darfst Du nicht vergessen,
hier ist nur für den serviert,
der auch die Regeln respektiert.

Ob Dompfaff, Sperling, Kleiber, Meise
Gedrängelt wird in keinster Weise,
selbst Star und Rotschwanz man schon sah,
es ist genug für alle da!

Wer  zankt und streitet, der fliegt raus,
Platzverweis am Vogelhaus,
wer Dreck macht, in die Ecke sch…
hat hier das letzte Mal gespeist.

Wenn Tante Ursula das sieht
weil stets um Disziplin bemüht,
der Täter kriegt, wie angedroht,
im Vogelhaus Lokalverbot!

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1. Dezember 2014
von Juergen
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über die raue Westerwald-Brandung

Schiff ahoi! Mit historischem Flugboot
über die raue Westerwald-Brandung

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Ein stattlicher Brummer: 15 Passagiere finden im Bauch des historischen Catalina-Flugbootes bequem Platz. Für Aero-Enthusiasten ist ein Mitflug ein Erlebnis, das an deren Seele rührt. Foto: Philipp Prinzing

Selbst  nach starken, lang anhaltenden Regenfällen dürfte der Pegel auf der Runway des Breitscheider Flugplatzes kaum hoch genug sein, um diesem “Oschi” eine Wasserlandung zu ermöglichen. Aber die Besatzung des mächtigen Flugbootes weiß sich zu helfen. Die historische Maschine ist zusätzlich mit einem konventionellen, ausklappbaren Fahrwerk ausgestattet, das ihr eine Niederkunft auf landgestützten Pisten ermöglicht. Und damit stünde einem Besuch dieses historischen Kleinodes auf bzw. über der “Hub” theoretisch nichts im Wege. Wobei “Klein” allerdings schon etwas untertrieben scheint. Weiterlesen →

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30. November 2014
von Juergen
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Kampf gegen die Nilgansplage am Aartalsee

Rehe als schlagkräftige Bio-Waffe im
Kampf gegen die Nilgansplage am Aartalsee

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Platzverweis: Rehe haben sich am Aartalsee als wirksame Waffe gegen die Nilgansplage erwiesen. Sie können das Federvieh bzw. dessen kotigen Hinterlassenschaften nicht riechen. Foto: Siegbert Werner

Das Problem, wie sich die kackenden Nilgänse am Aartalsee in die Schranken weisen lassen, scheint gelöst. Die Entenvögel mit den auffällig hohen Beinen haben sich zu einer echten Plage am Badestrand gemausert. Und nicht nur dort. Von anderen Hessischen Seen wird Vergleichbares berichtet. Im Sommer sorgten die kotigen Hinterlassenschaften für jede Menge Ärger unter den Gästen, was verständlich ist. Es gibt schönere Dinge, als barfüßig in ein Häuflein Bääh zu treten oder, Sonne anbetend, bäuchlings in einem solchen zu liegen. Weiterlesen →

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29. November 2014
von Juergen
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“Bodyguard” schützt Superstar im Müllsack

Die Pop-Diva und der Herr von der Security
“Bodyguard” schützt Superstar im Müllsack

Dome-klein

Der „blaue Müllsack“ kauert mit angeschalteten blauen Positionslichtern im Schatten des Kölner Domes. Letzterer ist zwar ein paar Jährchen älter als das 1996 errichtete Theaterzelt, dafür bietet dieses aber die bessere Unterhaltung. Foto: Detlef Krentscher

“Kölle am Roi” bekommt wieder eine En-Suite-Produktion und meldet sich damit auf der Landkarte der großen deutschen Musicalstandorte zurück. Und wo? Im guten alten Musical-Dome, der inzwischen auch schon 18 Jährchen auf den Planen hat, oft totgesagt wurde, aber als Theater-Spielstätte immer noch lokal konkurrenzlos und in Blüte dasteht. Und daselbst wird sich ab November des kommenden Jahrs ein wackerer Leibwächter um einen extravaganten Superstar kümmern. Weiterlesen →

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28. November 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für 400.000 Robben-Babys auf der Schlachtbank
Flauschige Pelze für faltige Hälse reicher Zicken

400.000 Robben-Babys auf der Schlachtbank
Flauschige Pelze für faltige Hälse reicher Zicken

bloody, skinned seal carcasses on the ice

Die Schlächter haben ihr blutiges Werk vollendet. Zurück bleiben die nackten Kadaver brutal gemeuchelter Robbenbabys , deren Anblick eine einzige Anklage gegen die Bestie Mensch sind. Foto: Sea Shepherd

Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte sich im Dunklen ausziehen. Hat meine Omma immer gesagt. Gilt auch in diesem Fall. Uns Deutschen ist es ja beispielsweise auch egal, welches Schicksal die Wurst im Kühlregal der Discounter in ihrem vorigen anonymen Leben hat erdulden müssen. Und welche Tortur das filetierte Lendenstück hinter sich hat, bevor es uns , bereits fertig gewürzt, aus der Auslage der Fleischereitheke im großen Supermarkt heraus anlächelt und das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. Gilt natürlich auch für den Hähnchenschenkel und die Putenbrust. Hauptsache billig. Geiler Geiz! Und dass der Metzger unseres Vertrauens den leibhaftigen, damals noch kompletten  Vorbesitzer jedes seiner gut abgehangenen Steaks angeblich persönlich und mit Vornamen  gekannt hat, möchten wir auch allzu gerne glauben. Deshalb steht  es uns eigentlich nicht zu, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Aber es muss sein. Weil hier Emotionen ins Spiel kommen, und Bilder, schreckliche Bilder. Aufwühlende Bilder. Das Robbenschlachten, zu dem die Kanadier in wenigen  Wochen wieder blasen, lässt keinen, der sich auch nur noch einen Funken Mitgefühl für seine Mitgeschöpfe bewahrt hat, kalt. Weiterlesen →

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27. November 2014
von Juergen
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unter fadenscheinigen Gründen: Halali!

Oh Wetzlar, Deine Füchse! Kriegserklärung
unter fadenscheinigen Gründen: Halali!

Fuchs2-klein_5902

Der Fuchs ist ein Kulturfolger. Wenn er in von Menschen bewohnten Siedlungen ein besseres Nahrungsangebot als in Wald und Feld vorfindet, bedient er sich halt da. Deshalb muss Reineke nicht gleich Tollwut oder den Bandwurm haben. Foto: Helmut Weller

Da scheint irgendwer an nicht ganz unexponierter Stelle der Wetzlarer Stadtverwaltung noch eine Rechnung mit Reineke offen zu haben. Der und die Seinen sind, im Sommer noch als ungefährlich eingestuft, binnen weniger Wochen zu einer Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und Volksgesundheit geworden. Und deshalb soll(te) es ihnen auch an den Pelz(Kragen) gehen. Ja, ja, die roten Wildhunde haben Überhand genommen im Stadtgebiet. Rotten sich grüppchenweise an Straßenecken und in Parks zusammen und belästigen unbescholtene Bürger. Eine Bande renitenter Halbstarker in den modischen Saisonfarben Rost-Braun. Und ansteckende Krankheiten haben die Buschschwänze auch noch. So geht das nicht! Da sah sich das städtische Ordnungsamt in der Pflicht, Recht und Ordnung wieder herstellen. Weiterlesen →

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24. November 2014
von Juergen
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und ein „Drache“ auf dem Co-Piloten-Sitz

Small-Talk im Adler-Horst: Scheunen-Babys
und ein „Drache“ auf dem Co-Piloten-Sitz

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Lasst uns ein Baby machen! Auf dem Dachboden der Gerberei Sonntag schusterten die Flugverrückten ihr erstes eigenes Flugzeug zusammen – ein Baby III.Die Materialkosten dafür betrugen umgerechnet 60 EUR: V.l.n.r.: Klaus Weiß, Friedhelm Weiß, Herbert Lange. Joachim Bärwald und Erich Weiß. Foto: lsg-Archiv

Die Bombenkrater auf der Breitscheider “Hub”, Resultat eines US-amerikanischen Fliegerangriffs, haben einige von ihnen, um den Flugplatz wieder nutzbar zu machen, noch eigenhändig mit Hacke und Schaufel zugeschüttet. Das erste Flugzeug, ein einsitziges “Baby III”, schusterten die Flugverrückten auf dem Speicher der Gerberei Sonntag in Haiger zusammen. Wobei die  Materialkosten, umgerechnet 60 EUR, die Kapazität der Kaffeekasse bei weitem sprengten. Also musste am Feierabendbierchen gespart werden. Aber das hölzerne Vöglein flog anschließend. Nicht so gut und elegant wie die “Superorchideen”, die heuer zur Standardausrüstung gehören, aber für den Anfang reichte es. Und um einen solchen handelte es sich. Weiterlesen →

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23. November 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Pech im Verkehr – Paar bumst zusammen
Wir greifen Zauneidechsen unter die Arme!

Pech im Verkehr – Paar bumst zusammen
Wir greifen Zauneidechsen unter die Arme!

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Stapelweise Wortwitz: Die Redakteure unsere Zeitungen und Zeitschriften greifen tagtäglich ganz tief in die Humorkiste – meist unfreiwillig. Foto: Jetti Kuhlemann/pixelio.de

Die schönsten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben. Und das tun mitunter ja auch jene Damen und Herren, die sich dazu berufen fühlen, es uns erklären, das Leben –  und nebenbei natürlich auch die Welt. Sie sitzen in den Reaktionsstuben der Zeitungen und gehen ihrer Passion mit viel Verve und Einfallsreichtum nach. Sie sind es, die dem geneigten Leser Orientierung in einer kaum mehr überschaubaren Welt geben und für ihn die nicht mehr zu überblickende Flut an Informationen sichten und gewichten. Gut, diese Profis  sind, was Stil, Ausdruck, Rechtschreibung und Grammatik anbelangt, auch nicht immer auf der Höhe der Zeit. Aber auch hierbei gilt schließlich: Nobody is perfect! Weiterlesen →

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