Rotorman's Blog

28. September 2014
von Juergen
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im Betriebs-Urinal gegen die Grippe

Mit Fingerhakeln und weißer Magie
im Betriebs-Urinal gegen die Grippe

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Grippeschutz aus Eigennutz: Ein kleiner Pieks, und Influenza kann ruhig bei uns anklopfen. Allerdings: Etwas Hygiene außerdem wäre auch nicht schlecht. Zum Beispiel während und nach des Toilettengangs. Foto: jenaFoto24.de/pixelio.de

Influenza, diese dumme Nuss, kann ja irgendwie niemand so richtig ab. Wem diese grippale Xantippe um und an den Hals fällt, hat in Folge wenig zu lachen. Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Glieder(??)schmerzen, Übelkeit – das volle Programm. Unter diesen Voraussetzungen macht auch das Arbeiten nicht wirklich Spaß. Weil das so ist, und in Sorge um Wohl und Wehe der Belegschaften, werden in diesen Tagen und Wochen auch in fast allen Betrieben (wieder) präventive, kostenlose Grippeschutzimpfungen angeboten. Darüber hinaus kann der gemeine Arbeitnehmer aber auch selbst vorbeugend aktiv werden. Was mitunter, wie die folgenden, mitten aus dem realen Arbeitsleben gegriffenen Beispiele veranschaulichen, aber gar nicht so einfach ist … Weiterlesen →

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27. September 2014
von Juergen
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und die Vorzüge regionaler Vielfalt

Bob Dylan, frittierte Seepferdchen
und die Vorzüge regionaler Vielfalt

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Die Stärken der Region reduzieren sich nicht nur auf ihre landschaftliche Reize. Das Lahn-Dill-Bergland vereinigt wirtschaftliche und kulturelle Vielfalt, Tradition, Fortschritt und lokale Authentizität. Foto: Helmut Losert

Mit “Meggi’s Farm” ist jetzt nicht der einst von Bob Dylan wenig wohlwollend besungene Ort  gemeint, dem schleunigst den Rücken zu kehren sich der Folkssänger 1965 angeschickt hatte.  Außerdem schrieb sich der mit “a”, im Gegensatz zu dem hoch über Eschenburg-Eibelshausen thronenden hippologischen Zentrum, das “Pferdeflüsterer” Peter Pfister nach seiner Frau Meggi benannt hat und von dem aus sich einer herrlicher Panoramablick auf die Hügel- und Haubergslandschaft ringsum bietet. Daselbst, in der großen, neu errichteten Reithalle in Hermann-Löns-Straße 11 und dem weitläufigen Außenareal feiert und inszeniert sich das Lahn-Dill-Bergland am 5. Oktober selbst – am “Tag der Region”. Weiterlesen →

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26. September 2014
von Juergen
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Lost Places: der morbide Charme des Verfalls

Die Sehnsuchtsorte der Ruinen-Romantiker
Lost Places: der morbide Charme des Verfalls

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Hallo, ist da jemand? Aber das war nur der Wiederhall der eigenen Schritte. Der weiteläufige, verlassene Komplex, durchdrungen vom Hauch einer großen Vergangenheit, strahlt eine ganz eigenartige Atmosphäre aus. Die Phantasie bekommt Flügel. Foto: Markus Novak

Verwunschene Orte, geheimnisvoll, unheimlich, faszinierend. Gebäude, die aus der Zeit gefallen scheinen oder in denen selbige stehen geblieben ist. Schwarze Löcher der (jüngeren) Geschichte. Liegenschaften, einst angefüllt mit prallem Leben, inzwischen vom Zahn der Zeit angeknabbert, ihrem Schicksal überlassen, der einstigen Bedeutung beraubt und dem Verfall preisgegeben. Es gibt Hunderte davon, Tausende. Und diese Objekte üben eine magische Anziehungskraft aus, auf Abenteurer, Schatzsucher, Romantiker, Suchende, Träumer, Phantasten – und Fotografen. Man nennt sie  “Lost Places”. Weiterlesen →

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24. September 2014
von Juergen
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Tantalus nach Gelnhausen verschlagen hat

Wie es den altgriechischen Qualen-König
Tantalus nach Gelnhausen verschlagen hat

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Torsten Sauers „Tantalus“ leidet Höllenqualen, lässt sich aber nicht unterkriegen. Die Tantec GmbH auch nicht. Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei der Fertigung von auf dem „Ta 73“ basierenden Wärmeüberträgern, Apparaten und Bauteilen für die chemische und pharmazeutische Industrie. Foto: Klank-Media

Die phonetische Ähnlichkeit ist rein zufällig. Tantalus hat nix mit Ikarus zu tun. Auch nicht mit dessen Daddy Dädalus  oder, ganz andere Baustelle, mit Tetanus. Aber Tantalus wohnt jetzt in Gelnhausen, in der Tantalstraße. Bei Tantec. Unweit der “Tantal-Hills”. In “The new Home of Tantalum”. Damit wäre das schon mal erklärt. Der Hausherr, Georg Raab, eigentlich eher ein Seelenverwandter der altgriechischen Pilotenlegende, ist mit dem lydischen König aus der griechischen Mythologie weder in direkter Linie verwandt, noch verschwägert. Und er erleidet auch nicht die sprichwörtlichen, dem Sohn des Zeus und der Pluto einst von entzürnten Göttern auferlegten (Tantalus)-Qualen. Im Gegenteil: Dem Mann geht es gut! Weiterlesen →

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23. September 2014
von Juergen
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Glider-Nachwuchs sucht den Champion

Bundesfinale am Westerwald-Himmel
Glider-Nachwuchs sucht den Champion

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Das wird spannend: Die ambitioniertesten deutschen Segelflug-Nachwuchspiloten messen in Breitscheid ihre Kräfte. Nach den Bezirks- und Landesentscheiden in den Vorwochen ist die „Hub“ am kommenden Wochenende Schauplatz des Bundesfinales. Foto: lsg

48 der ambitioniertesten Segel-Nachwuchspiloten Deutschlands geben sich auf der Breitscheider “Hub” den/die Steuerknüppel in die Hand. Die hiesige Luftsportgruppe ist am kommenden Wochenende vom 26. bis 28. September zum zweiten Male nach 2009 Gastgeber der Bundesendausscheidung des Jugendvergleichsfliegens, einer Art Deutschen Meisterschaft der Glider-Junioren. Es ist übrigens die 30. in Folge. Weiterlesen →

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21. September 2014
von Juergen
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Das Fernsehen entdeckt den Fallschirmsport

Telegene Bilder zwischen Rasanz und Ästhetik
Das Fernsehen entdeckt den Fallschirmsport

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Die Breitscheider „Feierfly“er Matthias Kraft. Saskia Richter und Michael Wagner plauderten im SWR-Studio in Mainz aus dem Nähkästchen.

Die Medien entdecken das Fallschirmspringen. Fristete diese Luftsportart in der öffentlichen Wahrnehmung über viele Jahre hinweg ein Schattendasein, scheint sie sich inzwischen aus der Ecke der Nischen- und Randsportdisziplinen befreit zu haben. Und das liegt, wenn auch nicht nur, an den wesentlich verbesserten Möglichkeiten, das, was sich an athletischen Höchstleistungen zwischen Himmel und Erde abspielt, optisch einzufangen und zu dokumentieren. Weiterlesen →

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20. September 2014
von Juergen
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Spurensuche bei den Hessischen Rednecks

Aus Berlin in den Hinterwald: Die „taz“ auf
Spurensuche bei den Hessischen Rednecks

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Willkommen im „Dorf ohne besondere Eigenschaften“. Als solches hat die Berliner „taz“ den Siegbacher Ortsteil Tringenstein vorgeführt. Eine junge, nicht einmal besonders talentierte Journalistin arbeitet sich am Thema „Kuhdorf-Tristesse“ ab. Foto: Daniel Heimann

Hah, jetzt haben wir es Schwarz auf Weiß. Endlich mal jemand, der uns hinterwäldlerischen Provinzlern aus dem mittelhessischen Outback den Spiegel vorhält. Sonst glauben wir am Ende noch, wir wären normal und stünden gleichberechtigt und entwicklungstechnisch auf einer Evolutionsstufe mit dem doch überwiegend in Städten wohnenden fortschrittlichen Teil der bundesrepublikanischen Bevölkerung. Da muss erst eine pfiffige und aufgeweckte Journalistin aus der Hauptstadt kommen, um den “Rednecks” des Lahn-Dill-Berglandes den ihnen gebührenden Platz im Universum des Deutschen Michels zuzuweisen. Die Berliner Tageszeitung hat, “taz”-fatz, den Bewohnern des Siegbacher Ortsteils Tringenstein übel mitgespielt und sie in einem wenig schmeichelhaften „Porträt“ als Deppen gebrandmarkt.

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18. September 2014
von Juergen
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Jean-Pierre Blanchard und Käthchen Paulus

Scooby-Doo und Idefix auf den Spuren von
Jean-Pierre Blanchard und Käthchen Paulus

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Auf den Hund gekommen: “Scooby-Doo” ist mit Hilfe von Tandemmaster Steve Clebusch wieder sicher gelandet. Das Hessenfernsehen drehte bei den Skydivern auf der Breitscheider “Hub” für die geplante Entertainment-Doku: “50 Dinge, die ein Hesse lieben muss”. Und dazu zählt nun einmal Fallschirmspringen. Foto: Marcel Leicher

Zu den (50) Dingen, die ein Hesse einfach lieben muss, zählt, ganz klar, Fallschirmspringen. Behauptet zumindest das Hessische Fernsehen. Und um die Stichhaltigkeit dieser These zu begründen und zu dokumentieren, wagte ein TV-Team der “Onkel Ottos” auf und über Breitscheid den Selbstversuch. Dass der Kollege, den die Besucher aus dem Frankfurter Funkhaus für dieses Experiment ausgeguckt hatten, wie ein Hund aussah, möglicherweise auch wie ein solcher litt, als für ihn in 4000 Metern Höhe die Stunde der Wahrheit schlug, ist eine andere Geschichte. Weiterlesen →

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14. September 2014
von Juergen
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„Sunset Boulevard“ wieder Fußängerzone

„Träume aus Licht“: Tecklenburgs
„Sunset Boulevard“ wieder Fußängerzone

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Als die Bilder laufen lernten war sie ein Star, als sie anfingen zu sprechen, ging’s bergab. Film-Diva Nora Desmond hat die Wirklichkeit ausgeblendet: Die Brille stammt übrigens nicht von Ray Ban, erfüllt aber ihren Zweck. Die Krähenfüße bleiben so verborgen. Foto: Heiner Schäffer

Auf der kurzzeitig ins Münsterland verlegten und eigentlich durch Hollywood bis nach Santa Monica führenden Prachtstraße sind die gleißenden Lichter inzwischen längst wieder verlöscht. Der lokale “Sunset Boulevard” ist wieder auf sein ursprüngliche Maß zurechtgestutzt und zu dem geworden, was er ursprünglich war: Eine Fußgängerzone in Tecklenburg. Mit dem gleichnamigen Webber-Klassiker hatten die hiesigen Freilichtspiele in der abgelaufenen Spielzeit zum zweiten Mal auf die Sir Andrew Lloyd-Karte gesetzt. Nach dem beschwingten, leichten und bunt-knalligen Bibel-Happening “Joseph” des britischen Musical-Papstes präsentierte die Bühne, es lebe der Kontrast, als zweites saisonales Stück  20 mal in Folge dessen eher düsteres, schwermütiges und dramatisches Werk um die alternde Stummfilm-Diva Nora Desmond. Die Story basiert übrigens auf dem Billy-Wilder-Film “Boulevard der Dämmerung” aus dem Jahr 1950.

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13. September 2014
von Juergen
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„Kralle”, die Waldohreule, kam, sah und siegte

Cool, charmant, keck und knuddelig
„Kralle”, die Waldohreule, kam, sah und siegte

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Der Eschenburger Naturfotograf Uwe Schäfer kennt in diesen Wochen nur ein Motiv: „Kralle“. Dieser Schnappschuss gelang ihm per Fernauslöser. Dass die niedliche kleine Waldohreule die Maus nicht selbst gefangen hat, muss man ja niemand verraten. Foto: Uwe Schäfer

Es ist nicht so, dass sich der Mann um den Job, Ersatz-Papa und -Mama Personalunion für das kleine flauschige Etwas zu spielen, gerissen hätte. Aber was will man(n) machen? Plötzlich war das knuddelige Wesen da. Uwe Schäfers Ziehkind heißt “Kralle” und ist eine Waldohreule. Noch lässt sich das Geschlecht des Ästlings nicht gänzlich zweifelsfrei bestimmen. Aber bestimmte Zeichnungen und Muster im Gefieder lassen vermuten, dass es sich um eine “Sie” handelt. Aber ob Männchen oder Weibchen, hinsichtlich des Aufwandes, der erforderlich ist, eine entsprechende Rundumversorgung zu organisieren und zu gewährleisten, bleibt sich das egal. “Kralle” erhält selbstverständlich das Leistungspaket “All inclusive”. Zum Servicepersonal der „Pension Eule“ zählen noch Schäfers Freund Dieter Schmidt und dessen Enkel Noah Stenger. Alleine ließe sich eine solche Aufgabe gar nicht bewerkstelligen. Weiterlesen →

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