Rotorman's Blog

5. Juli 2014
von Juergen
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in Meister Reinekes Kinderstube

Der mit dem Fuchs tanzt: Zu Gast
in Meister Reinekes Kinderstube

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Hallo, ist da wer? Die beiden Fuchs-Welpen haben längst gewittert, dass Mama im Anmarsch ist. Foto: Uwe Schäfer

Er ist der Mann, der mit dem Fuchs tanzt – und spricht. Und dem letzterer auch schon mal aus der Hand frisst. Der Eibelshausener  Uwe Schäfer hat ein Faible für Reinecke und Co. Und das beruht offenbar auf Gegenseitigkeit. Ob’s an seiner zurückhaltenden Art und ruhigen Ausstrahlung liegt, oder am langen Geduldsfaden, wer weiß? Möglicherweise haben alle drei Komponenten nicht ganz unerheblichen Anteil am fotografischen Jagdglück des Mannes. Und so erhielt er erneut Zugang zur Kinderstube der scheuen und misstrauischen Rotröcke. In freier Wildbahn wohlgemerkt –nicht in irgendeinem umfriedeten Park. Weiterlesen →

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1. Juli 2014
von Juergen
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Mamas ganzer Stolz auf der Überholspur

Albtraum Betty: Unser Büro-Phantom
Mamas ganzer Stolz auf der Überholspur

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Gefühlte 25 mal pro Schicht – je nach Tagesform auch öfter – bringt Hilde ihre Tochter Betty ins Gespräch. Grafik: Artemtation

Sie heißt Bettina, Betty genannt, aber nicht Barclay mit Nachnamen. Und sie kann alles, weiß alles und hat alles schon mal (viel besser) gemacht. Sie organisiert mal eben aushilfsweise und am Telefon Unternehmensumzüge inklusive die der 2000 Mitarbeiter, jettet nach Bären zur Kanada-Jagd, nee, nach Kanada zur Bärenjagd, wo sie, um sich den Spaß zu finanzieren, nebenbei als  Animateurin im Streichelzoo von Winnipeg jobbt, um sich dort aufopferungsvoll um traumatisierte Silberfischchen zu kümmern. Und das Mädel hat die Kapitaldecke des regionalen Energieversorgers, bei dem es natürlich Prokura hatte, durch riskante Overnight-Geschäfte in Millionenhöhe gemehrt, ist mittlerweile bei einer großen, automobilen Edelmarke, deren Börsenkurs seitdem unentwegt nach oben klettert, im Management tätig und wartet, weil als Ladenhüter unverkäuflich, aber wählerisch, immer noch auf den Prinz mit dem weißen Pferd. Notfalls würde es, wenn alle Stricke reißen, auch ein blindes, hinkendes Maultier vom örtlichen Gnadenhof tun. Oder ein Bobby-Car mit abgelaufenem TÜV, dafür aber mit Vierradantrieb…. Weiterlesen →

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29. Juni 2014
von Juergen
1 Kommentar

„….lasst uns ein Projekt draus machen!“
Head-of‘s, Kick-offs und Blabla-Deutsch

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Kleines Meeting zwischendurch: „Beim Brainsharing mit dem Customer könnte man die Topics, Key Points und Top Issues der High-Level-Performer doch ein wenig easier targeten, um einen Standstill am Point of Sale zu evaden“. Foto: Pixabay/Gerd Altmann

Die postmoderne Arbeitswelt wird immer komplizierter – und verrückter. Auch, weil wir sie uns immer komplizierter und verrückter machen. Und dieses System ist selbstlaufend und seinem Wesen nach eine gigantische ABM-Maschinerie. Beflügelt vom universitären Zeitgeist moderner Wirtschafts- Management- und Ingenieurstheorien zimmern wir uns immer neue Strukturen und erdenken uns Abläufe, die sich nach außen (und innen) hin zwar in erster Linie und ausschließlich an dem Wohl des Unternehmens orientieren, tatsächlich aber nur dem Ego weniger dienen. Messbare, konkrete  Resultate gibt es in den seltensten Fällen. Das ist wie bei einer Mitarbeiterkonferenz, die ja neudeutsch „Meeting“ heißt. Da gehen auch viele Leute hinein und es kommt wenig dabei heraus.   Weiterlesen →

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26. Juni 2014
von Juergen
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Dem jungen Reineke ist alles Sch… egal

Cool und ganz entspannt im Hier und Jetzt
Dem jungen Reineke ist alles Sch… egal

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Sch… drauf! Meister Reineke macht ein Geschäft – auf der Straße mitten im Dorf am hellen Tag. Foto: Helmut Weller

Da haben wir unsere Wuffis  und Waldis mit Mühe stuben- und straßenrein erzogen, und dann kommen deren wilde Vettern und kacken auf die Gasse!  Auch ein Hippie muss mal Pippi. Aber hier musste es gleich das große Geschäft sein. In einem Ortsteil von Ehringshausen sorgt in diesen Tagen ein junges Füchslein für Aufsehen und Gesprächsstoff.  Der Bursche tut so, als sei er Herr im Ring, flaniert selbst am hellichten Tag völlig unbekümmert durch das Dorf und zeigt keinerlei Menschenscheu. Weiterlesen →

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24. Juni 2014
von Juergen
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Pharao gegen die Black-Stars aus Ghana

Zwölf Brüder und ein rockender
Pharao gegen die Black-Stars aus Ghana

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Final Countdown: Nach vielen Irrungen und Wirrungen beiderseits ist die Joseph-Family wieder vereint. Das knallbunte Bibel-Happening mit Alexander Klaws in der Titelrolle erlebt in Tecklenburg ein furioses Remake. Foto: Stefan Grothus

Dreaming-Joe is back! Elf Jahre nach seinem deutschen Open-Air-Debüt im Münsterland hat sich der  Traum-Typ mit dem bunten Mantel zurückgemeldet – an jenem Platz, an dem er einst erstmals unter freiem Himmel reüssieren konnte. Die Zeit war reif für ein Remake. Klappe, die Zweite. Mit „Joseph“, diesem grell-bunten Frühwerk des geadelten britischen Musical-Papstes Andrew Lloyd Webber, haben die Freilichtspiele Tecklenburg zur Sonnenwende einen rasanten Start in die neue, aktuelle Spielsaison 2014 hingelegt. Während „Robin Hood“ hier schon seit dem 25. Mai den Sherwood-Forrest unsicher macht,  sich aber vor allem an die Kinder wendet, markierte das Bibel-Happening den Auftakt des eigentlichen Festspielsommers. Am 25. Juli folgt mit „Sunset Boulevard“ dann ein weiteres Webber-Stück. Weiterlesen →

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16. Juni 2014
von Juergen
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Hineinriechen in die Welt der Fliegerei

Aus Fußgängern werden Piloten
Hineinriechen in die Welt der Fliegerei

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Aus Fußgängern werden „Himmelstürmer“: Die Luftsportgruppe Breitscheid lädt interessierte Aero-Freunde für kommenden Sonntag (22. Juni) wieder zu einem Schnuppertag auf die „Hub“ ein.

Ähnliche Aktionen hatten in den vergangenen Jahren stets große Resonanz gefunden und dem Verein zugleich zahlreiche neue Mitglieder beschert. Und genau das war und ist mehr oder weniger auch Sinn und Zweck des Ganzen: Fußgänger zum Wechsel auf die Seiten des fliegenden Personals zu bewegen. Deshalb wollen die Breitscheider LSG-Piloten auch 2014 interessierten Luftfahrtfreunden die Möglichkeit eröffnen, in die faszinierende Welt der Fliegerei hinein zu riechen – und das nicht nur als passiver Zuschauer. Weiterlesen →

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14. Juni 2014
von Juergen
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Aufstieg und Fall des Chris Murray
Himmlische Premiere in 4000 Metern Höhe

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Zu spät, sich es noch einmal anders zu überlegen. Exit in 4000 Metern Höhe: Chris Murray hat, mit Tandmaster Dirk Rewald im Kreuz, die Reise nach unten angetreten. Foto: Skydive Westerwald

So schnell kann man steigen und wieder ganz tief fallen. Der Mann hat, Aufhängen inklusive, schon so gut wie alles durch: Als Phantom spukte er durch die Katakomben der Pariser Oper,  lieferte Jesus für einen Beutel Silberlinge ans Messer, saugte als Dracula unbescholtene Mitmenschen aus oder ließ sich, der Liebe wegen, im Wüstensand begraben. Zwischendurch mutierte er vom Stinkstiefel zum Gutmenschen, ächzte als Häftling unter dem unmenschlichen Justizsystem des postrevolutionären Frankreichs und machte als fanatischer Priester der Heiligen Lisbeth das Leben zu Hölle: Chris Murray. Keine große Musical-Hauptrolle, die der in Braunschweig geborene US-Amerikaner mit Wohnsitz in Spree-Athen nicht schon getragen hat. Seine Welt sind die Bretter, die selbige bedeuten. Die jüngste Rolle, für die sich der umtriebige Künstler beworben hatte, sollte sich jedoch noch einen Tick aufregender erweisen als alle bislang  be- und überstandenen Bühnenabenteuer.Diese himmlische Premiere wird er nie vergessen! Weiterlesen →

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7. Juni 2014
von Juergen
1 Kommentar

Herzsprünge über Breitscheid: Im
Doppelpack mit 200 Sachen in die Tiefe

DCIM100GOPRO

Point of no return: Jetzt ist es zu spät, es sich anders zu überlegen. Aber das kann und möchte in diesem Moment auch keine(r) mehr. Mit 200 Sachen geht es der Erde entgegen. Tandem-Master Dirk Rewald ist Herr der Lage. Foto: Skydive Westerwald

Die ersten menschlichen Doppel-Pakete haben sich bereits heute Morgen aus der offenen Flugzeugluke gestürzt –  4000 Meter über Breitscheid. Und so soll es, wenn das nahezu perfekte Wetter anhält, bis einschließlich Pfingstmontag pausenlos weiter gehen. Die Westerwälder Skydiver scheinen mit dem „2. Tandem-Charity-Event“  wieder den Nerv „ihres“ Publikums getroffen zu haben. Passagierspringen für gute Zwecke, Adrenalin, Nervenkitzel und soziales Engagement in Kombination, die Mischung hat offenbar etwas. Der Publikums-Andrang auf der „Dropzone“ der Springer am Rande der „Hub“ ist enorm. Und der Aufmarsch besteht nicht nur aus Schaulustigen. Der erste Aktionstag war komplett ausgebucht. Weiterlesen →

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3. Juni 2014
von Juergen
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streiten heftig über ganzjährige Vogelfütterung

Sinnlose Rundumversorgung? Naturschützer
streiten heftig über ganzjährige Vogelfütterung

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Auch bei den Staren gibt’s hungrigen Nachwuchs: Da müssen Mama und Papa ganz schön ran, greifen aber nur selten auf die Futterangebote des Menschen zurück, sofern es ausreichend Insekten Regenwürmer, kleine Schnecken, Obst und Beeren gibt. Foto: Uwe Schäfer

Youh, das ist auch so eine Glaubensfrage, ein Punkt, an dem Meinungen,  Ideologien und Philosophien im Ringen um den richtigen, guten Weg (unversöhnlich) aufeinander prallen. Gut, es geht jetzt nicht um so existentielle Dinge wie Sein oder Nichtsein,  Krieg und Frieden, Klimaerwärmung, Hartz IV oder Uli Hoeness. Das profane Thema lautet: Vogelfütterung. Da scheiden sich die Geister, widersprechen sich die Experten.  Erst Recht, wenn es um die Frage geht, ob „wir“ die Piepmätze in unserem Garten über die zuletzt gar nicht mal so kargen Winter hinaus ganzjährig päppeln sollen/dürfen. Die Antworten sind widersprüchlich und gegensätzlich, was unter  Laien und gemeinen Tierfreunden zunehmend für Verwirrung sorgt.  Von den Hardcore-Darwinisten, die immer noch einer „natürlichen Auslese“ das Wort reden, soll hier in diesem Zusammenhang  erst gar nicht die Rede sein. Weiterlesen →

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30. Mai 2014
von Juergen
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rostige Reißzwecken reden könnten

Plakative Duftmarken, oder wenn
rostige Reißzwecken reden könnten

Pforte-2-klein

Zwischen Partybeats und Adrenalin: Anachronismus im von Facebook und Twitter dominierten Web-Zeitalter. Plakative Info-Boards wie dieses trotzen dem Zeitgeist und sind unverzichtbarer Bestandteil der dörflichen Struktur.

Die hölzerne Türe, was immer sich hinter ihr verbergen mag, ist (ziemlich) verwittert. Der Lack ist ab. Und wo nicht, da blättert er. Der aus erodierten Reißzwecken und Fix-Klammern resultierende Metallanteil der Pforte ist mindestens ebenso hoch wie der des hölzernen Grundmaterials selbst. Rostige Scharnierblätter halten das Teil beisammen und aufrecht. Generationen haben hier ihre plakativen Duftmarken hinterlassen und tun es bis heute. Privatleute, Vereinsvorständler, Parteien, Kirchengruppen, Händler und Gewerbetreibende. Es sind Nachrichten, Ankündigungen und Verheißungen von und zwischen vorvorgestern, heute und morgen – ganz frisch noch, oder von Sonne, Wind und Regen verwittert und gebleicht, mit etwas Phantasie aber gerade noch zu erkennen. Papierene Fetzen, die im Wind flattern, vergilbte Schnipsel, die, aus heutiger Sicht, von verpassten Chancen und tollen Events in der Region künden. Von Märkten, Burschenschafts-Abenden, Konzerten, VHS-Kursen und Weight-Watcher-Diäten. Weiterlesen →

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