Rotorman's Blog

13. November 2016
von Juergen
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mit falschen Illusionen in der Sanddüne

Miese Zukunftsprognosen für alte Greise
mit falschen Illusionen in der Sanddüne

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Düsenjet jetzt über einer Sanddüne. Der englische Begriff „Jet“ besagt bereits, dass der Airliner strahl-, also düsengetrieben ist. Und eine Düne besteht grundsätzlich aus Sand. Fotos: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Aus aktuellem Anlass: Amerika hat gewählt. Und das Chaos ist vorprogrammiert. Das Zusammenaddieren der abgegebenen Stimmen sollte schlussendlich zeigen, dass sich die Welt falschen Illusionen hingegeben hatte, als sie irrtümlich glaubte, die andere Alternative zur weiblichen Kandidatin hätte keine Chance. Das Ergebnis der Wahl, ein lästiges Ärgernis, lässt für den augenblicklichen Moment und die spätere Zukunft Schlimmes befürchten und es wahrscheinlich (er-)scheinen, dass sich ähnliche Desaster in anderen Staaten noch einmal wiederholen. Die Zukunftsprognosen sind mies. In der Rückerinnerung auf die Präsidentschaftsjahre von Barakse Ubumba, der bei der vorzeitig abgeblasenen Wahlparty seiner demokratischen Parteifreundin nicht persönlich anwesend war, werden viele diese Jahre noch mal als volksdemokratische Sternstunden hochstilisieren.   Weiterlesen →

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10. November 2016
von Juergen
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In der Frühe aufstehen, in der Späte in die
Heia und einmal wöchlich in die Apothek


In der Frühe aufstehen, in der Späte in die
Heia und einmal wöchlich in die Apothek

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Philosophische Grundsatzdebatte: Inhaltsschwere Dialoge zwischen „Youh“ und „Muss“.

Von Jürgen Heimann

Nicht jeder ist willens oder in der Lage, ernsthaft und auf hohem geistigen Niveau darüber zu sinnieren, ob es ein Shampoo gegen Nikoläuse gibt, wo Purzelbäume wachsen oder ob man auf Nebelbänken sitzen kann. Deshalb kreist die Zufallskommunikation, die sich in der Pause, an der Bushaltestelle oder an der Theke ergibt, auch meist um viel banalere Dinge. Wobei die Verzweiflung, einen Anknüpfpunkt zu finden, allgegenwärtig ist und als treibende Kraft am Anfang jedes bemühten Gedankenaustausches steht.   Weiterlesen →

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9. November 2016
von Juergen
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zwischen Hannibal Lecter und der CSU

Ein Hauptgefreiter mit kleinen Nüssen
zwischen Hannibal Lecter und der CSU

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„Männlein“, die nicht allein im Wald stehen. Hagebutten sind lecker und gesund – für Mensch und Tier. Foto: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Hoffmann von Fallersleben hat sie 1843 in seinem noch heute populären volkstümlichen Kinderlied besungen: “Ein Männlein steht im Walde”. Das Geheimnis, um welches einbeinige und so auffällig gekleidete “Männlein” es sich handelt, wird erst in der letzten Strophe gelüftet: Der Dichter, auf dessen Konto ja auch der Text des Deutschlandliedes geht, hatte damit der Hagebutte ein eingängiges Denkmal gesetzt. Die steht bzw. hängt zwar in der Regel nicht allein im Forst herum, sondern im Pulk zumeist an dessen Rand, in Feldgebüschen, in Gärten und Parks, aber so viel poetische Freiheit muss drin sein. In dem Film „Hannibal Rising” tauchte das Liedmotiv 164 Jahre später erneut auf, während die CSU keine Hemmungen hatte, es in leichter Modifikation für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen. Bei den Christsozialen hatte besagtes Männlein kein purpurnes Gewand an, sondern war “ganz grün und dumm”, was man dem Original allerdings nicht nachsagen kann. Weiterlesen →

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7. November 2016
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Ein gaG? Hinter dem reliefpfeileR im
lagerregaL von ottO steht ein retsinakanisteR

Ein gaG? Hinter dem reliefpfeileR im
lagerregaL von ottO steht ein retsinakanisteR

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Gehüpft wie gesprungen: Vorwärts oder rückwärts gelesen, Lagerregal bleibt Lagerregal. Es zählt neben dem Reliefpfeiler, den angeblich der Philosoph Artur Schopenhauer entdeckt hat, zu den bekanntesten deutschsprachigen Palindromen. Man könnte es aber auch so ausdrücken: “Regal mit Sirup pur ist im Lager”.

 

Von Jürgen Heimann

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Auch wenn es so ähnlich klingt, bei einem „Palindrom“ handelt es sich mitnichten um den privaten Rennparcours, über den Sarah Palin, die frühere Gouverneurin von Alaska, ihre Schlittenhunde scheucht. Wer schon einmal versucht hat, das Wort “Bierkasten” rückwärts zu formulieren, dürfte aussprachetechnisch schnell an seine Grenzen gestoßen sein. Es sei denn, er hätte den Inhalt des Schächtelchens zuvor selbst und im Alleingang  konsumiert. Bei “Retsinakanister” sieht das schon ganz anders aus. Unabhängig davon, dass der geharzte griechische Landwein deutlich mehr reinhaut als die Plörre aus den Braukesseln unserer Oettingers, Radebergers und Bitburger. Man kann es drehen und wenden wie man will, wahlweise von hinten nach vorne oder von vorne nach hinten buchstabieren, das Ergebnis ist immer das gleiche und ergibt dasselbe. Das ist beim angeblich von dem Philosophen Artur Schopenhauer “entdeckten” reliefpfeileR nicht anders, bei Hasseröder oder Krombacher aber schon…. Weiterlesen →

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5. November 2016
von Juergen
Kommentare deaktiviert für „Oetti“ for president! Wenn der „freie
Frank“ mal wieder im Fettnapf badet

„Oetti“ for president! Wenn der „freie
Frank“ mal wieder im Fettnapf badet

fettnapf

Jeder kann mal reintreten, aber unser aufstrebender EU-Kommissar badet am liebsten darin.

Von Jürgen Heimann

We shame us in ground and floor! „Oetti“ hat wieder zugeschlagen. Neben Prinz Philip, dem Gemahl von Lisbeth, der englischen Königin, zählt der multilingual versierte deutsche EU-Kommissar  („We are all sitting in one boat!“) ja mit uneinholbarem Vorsprung zu den Fettnäpfchen-Kings auf diesem Planeten. Auf diesem Gebiet ist er eine Koryphäe. Oder heißt es Konifere? Auf jeden Fall macht dem aus Gründen regionaler Schadensbegrenzung nach Brüssel abgeschobenen Schwaben, von dem ja auch der klassische Satz „Kultur findet auch dort statt, wo es keine Betten gibt“ stammt, da so schnell keiner etwas vor. Da kann ihm keiner das Wasser reichen: No one can reach him the water!  cUnlängst hat der Mann die Chinesen düpiert. Indem er sie  in einer öffentlichen Rede „Schlitzaugen“ nannte.   Weiterlesen →

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2. November 2016
von Juergen
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das Geheimnis der falschen Oliven

Schlehenfeuer: Fred Feuerstein und
das Geheimnis der falschen Oliven

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Schlehen sehen zwar appetitlich aus, sind aber erst nach dem ersten Frost zu genießen. Der saure-bittere Geschmack rührt von den in den Früchten enthaltenen Gerbstoffen her. Die werden zum größten Teil abgebaut, wenn das Thermometer unter den Gefrierpunkt fällt. Foto: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Schon Familie Feuerstein wusste die blauen runden Dinger zu schätzen. Zumindest legen entsprechende Funde in neolithischen Feuchtbodensiedlungen den Schluss nahe, dass diese Kernobstart bereits den Jungsteinzeitlern nicht unbekannt war. Mit daraus gewonnener Marmelade bestrichen hat eine kross gebratene Höhlenbärenkeule damals bestimmt gleich doppelt so gut geschmeckt. Um sich Wilmas Gekeife erträglich zu trinken, mussten Fred F. und Barnie Gerölleimer freilich zu anderen Mitteln greifen. Auf den Trichter, aus Schlehen Wein, Aufgesetzten, Likör oder Schnaps zu generieren, kamen die Menschen erst viele Jahrhunderte später. Die Früchte des Schleh- oder Schwarzdorns stehen als letzte im Jahresverlauf zur Ernte an. Nach dem ersten Frost ist es an der lohnenden Zeit, sie zu pflücken, um die Beute dann nach und nach einem ihrer vielseitigen Verwendungszwecke zuzuführen.   Weiterlesen →

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31. Oktober 2016
von Juergen
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sind Inszenierungen der Scheinheiligkeit

Was für ein Brimborium! Hubertus-Messen
sind Inszenierungen der Scheinheiligkeit

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Es gibt etwas zu feiern: In zahlreichen Hubertusmessen und -gottesdiensten landauf landab erbitten die Jäger in diesen Tagen wieder den Segen der Kirche für ihr Tun – und bekommen ihn auch. Fotos: Screenshot/abschaffung-der-jagd.de

Von Jürgen Heimann

In diesen Tagen dürfte der olle „Hubsi“ wieder wenn auch nicht in aller, so doch in vieler Munde sein. Hubertus von Lüttich, wie er korrekt heißt bzw. hieß, ist einer von mehreren tausend Heiligen, die die katholische Kirche als solche verehrt. Wie viele Namen dieser erlauchte, elitäre Kreis umfasst, weiß man im römischen Hauptquartier auch nicht so genau. So um die 6.500 sollen es aber inzwischen sein, die Seligen bzw. Seliggesprochenen mitgerechnet. Wie viele der posthum verehrten und erhöhten Kollegen hatte auch der frühere Bischof von Maastricht ein Spezialgebiet: die Jagd. Der er zwar letztendlich geläutert und reuig abschwor, was seine selbst ernannten Nachlassverwalter aber nicht daran hinderte, ihn zu ihrem Schutzpatron umzubiegen.   Weiterlesen →

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28. Oktober 2016
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Von „Goofy“ bis „Flicka“: Tierische Helden
in Film, Werbung, Comic und Literatur

Von „Goofy“ bis „Flicka“: Tierische Helden
in Film, Werbung, Comic und Literatur

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„Echte“ Filmhelden, weder gezeichnet, noch animiert. Obere Reihe von l.n.r.: „Skippy“, das Kanguruh, „Fury“, „Unser Charly“ und „Lassie“. Untere Reihe v.l.n.r.: „Clarence“, Daktaris schielender Löwe, „Flipper“ und „Rin-Tin-Tin“.

Von Jürgen Heimann

Ob als Protagonist oder Statist, dressiert, gezeichnet oder animiert, Hauptdarsteller, Sidekick, Identifikations- oder Randfigur, ohne sie läuft wenig in Literatur, Film, TV, Kunst oder Werbung. Tiere sind ein unverzichtbarer Bestandteil all dieser Genres, ob der Kontext nun ein dramatischer oder lustiger, spannender oder flacher ist, der Verkaufsförderung, der Unterhaltung, der Indoktrination oder der Pädagogik dient.  Weiterlesen →

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26. Oktober 2016
von Juergen
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ruft zur (passiven) Tierquälerei auf

Das Hess. Umweltministerium
ruft zur (passiven) Tierquälerei auf

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“Ungeziefer”: Waschbären haben nach Auffassung des Hessischen Umweltministeriums kein Lebensrecht. Wer einem verletzten oder hilflosen Tier begegnet, soll es verrecken lassen. Foto: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Albert Schweitzer (1875 – 1965) gilt im Hessischen Umweltministerium als Unperson. Die Thesen des Philosophen und Theologen stehen nämlich im krassen Widerspruch zur offiziellen Linie des von der Grünen Priska Hinz geführten Hauses. “Das Mitfühlen mit allen Geschöpfen ist es, was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht”, hatte Schweitzer einst formuliert. Wenn dem so ist, sitzen an exponierter Stelle in der Mainzer Straße 80 in Wiesbaden keine Menschen, sondern gewissenlose, schöpfungsverachtende und als Humanoiden getarnte Techno- und Bürokraten, die selbstherrlich und in blindem Gehorsam ein dubioses aus Brüssel stammendes Konvolut über das Lebensrecht diskreditierter Kreaturen stellen. Als Beamte maskierte Psychopathen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben dürften, sondern eher in Quarantäne gehören… Weiterlesen →

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25. Oktober 2016
von Juergen
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Angst der Bäume vor dem Verdursten

Herbstlicher Farbzauber und die
Angst der Bäume vor dem Verdursten

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Wie gemalt. Die Natur schwelgt in den buntesten Farben. „Der Herbst ist unsere beste Zeit“ schwärmte bereits Goethe. Möglicherweise meinte er aber den Herbst des Lebens. Foto: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Die Natur schwelgt im Farbrausch. Die Palette ist zwar im Wesentlichen auf Orange-, Gelb-, Braun- und in etwas geringerem Umfang auf Rottöne beschränkt, entfaltet aber in ihren vielschichtigen Schattierungen und Nuancen immense Leuchtkraft, wie sie nur der  oft poetisch verklärt und romantisch besungene Herbst hervorbringt – die vor allen anderen schönste und an Sinneseindrücken reichste Jahreszeit…. Weiterlesen →

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