Rotorman's Blog

23. Oktober 2014
von Juergen
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zwischen Hickengrund und Dillgebiet

Ein Aqua-Bomber als Postflugzeug
zwischen Hickengrund und Dillgebiet

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Exot auf der Lipper Höhe: Henner Juds „Aqua-Flugzeug“ passt nicht so recht in den Flottenbestand auf dem Siegerlandflughafen. Drei Jahre hat der Neunkirchener in den Bau der Maschine investiert.

Informationen, denen zufolge der Siegerlandflughafen die Anlage eines parallel zur existierenden Runway verlaufenden Wassergrabens plant, um dort auch Aqua-Flugzeugen das Landen und Abheben zu ermöglichen, hat Airport-Geschäftsführer Henning Schneider als unzutreffend bezeichnet. Klar: Eine solche Investition stünde auch in keinem Verhältnis zum erwarteten Verkehrsaufkommen derartigen Fluggerätes. Aber Spaß beiseite. Hinter den Toren der großen Hangars parkt, eine wahre Fundgrube,  gar manch außergewöhnliches Exponat. Und neuerdings, in einer dunklen Ecke von Halle B, auch ein veritables, mit großen Schwimmern ausgestattetes Wasserflugzeug. Hallo?  Da fragt man sich doch zunächst:  Wie kommt das “exotische” Teil dorthin und später wieder weg? Weiterlesen →

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21. Oktober 2014
von Juergen
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eines total verkorksten (Spät-)Sommers

Von den flüchtigen, lichten Momenten
eines total verkorksten (Spät-)Sommers

klein-Verregneter Herbst 1400 _Q8Q9349-Bearbeitet18. Oktober 2014

Momentaufnahme eines lichten Herbstaugenblicks. Foto: Siegbert Werner

Irgendwie  war das dieses Jahr ja nix Halbes und nix Ganzes. Die Lage ist noch nie so ernst gewesen wie immer. Eine in graue Tristesse gelötete emotionale Gemengelage zwischen Depression, Missmut und Verbitterung. Der Sommer, verregnet und ein Reinfall, der „ goldene Herbst“ so edelmetallveredelt auch wieder nicht. Und auf die alten Weiber (deren „Summer in the City“ und dem auf dem Land) kann man sich sowieso nicht mehr verlassen. Weiterlesen →

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20. Oktober 2014
von Juergen
Kommentare deaktiviert für „Kralles“ Flug in die Freiheit: Schmerzlicher,
nicht ganz tränenfreier Abschied auf Raten

„Kralles“ Flug in die Freiheit: Schmerzlicher,
nicht ganz tränenfreier Abschied auf Raten

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Boardingtime: Für ein letztes Erinnerungsfoto posierte Kralle geduldig auf einem Ast. Dann verabschiedete sich die kecke Eule in die sternenklare Nacht. Foto: Uwe Schäfer

Time to say Goodbye!  Ein schmerzlicher Abschied, dessen Stunde aber, früher oder halt später, sowieso gekommen wäre. Das stand von Anfang an fest. In dem aktuellen Fall war’s halt eben etwas früher. „Kralle“ hat im Hotel Mama in Eibelshausen ausgecheckt und sich in die freie Wildbahn verabschiedet. Kralle? Weiterlesen →

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20. Oktober 2014
von Juergen
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Gutes aus Kamera und regionaler Küche

Für’s Auge, den Gaumen und das Gemüt
Gutes aus Kamera und regionaler Küche

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Lebensraum Wald: Nicht Rotkäppchen, sondern Schwarzspecht. Auch der größte europäische Specht ist auf ein intaktes Umfeld angewiesen. Foto Helmut Weller

Naturfotografie einmal in einem ganz anderen Kontext. Exzellente Landschafts- und Tieraufnahmen  in Kombination mit Köstlichkeiten aus Küche und Keller –  und das Ganze dann auch für einen guten Zweck. Das käme auf einen  Versuch an. Und einen solchen  wird es geben – am  Sonntag, dem 16. November, in  Beilstein. Weiterlesen →

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19. Oktober 2014
von Juergen
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gut beschirmten Mädels durch das Jahr

„Parachute Girls“ 2015: Mit hübschen,
gut beschirmten Mädels durch das Jahr

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Da scheinen die reizenden Nikoläusinnen, die hier vor Kayflys flottem Jet-Ranger posieren, ihrer Zeit doch etwas voraus. Das passt dann doch eher aufs Kalenderblatt für den Dezember. Foto: Michael Wagner

Der Fallschirmsport ist längst keine reine Männerdomäne mehr. War es eigentlich auch noch nie. Die Damen fallen, es lebe die Emanzipation, gleichberechtigt neben den “Herren der Schöpfung”  vom Himmel. Und sie, die Ladies, sehen gut aus, blendend sogar. Den optisch sichtbaren Beweis für diese keineswegs kühne  Behauptung haben die in Breitscheid beheimateten Skydiver/innen antreten. Deren neuester Deal trägt den Titel: “Parachute Girls Kalender”. Weiterlesen →

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18. Oktober 2014
von Juergen
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als rettender Engel im Milka-Chic-Design

Feuerwehr-Nofalldienst: Süße Versuchung
als rettender Engel im Milka-Chic-Design

Letzte-Rettung-klein

Macht was her, keine Frage: Die Feuerwehr steigt in den Rettungsdienst ein. Die Einsatzfahrzeuge sind im dezenten Milka-Design gehalten. Die Namensgebung gilt aber noch als Provisorium.. Aufnahme: Artemtation

Die Feuerwehr steigt in den Rettungsdienst ein. Was sich andernorts bewährt  hat, soll nun auch im Lahn-Dill-Kreis  greifen.  Im Zuge der Neuorganisation des Rettungswesens  werden auch die Florianer in selbiges eingebunden, weil sie nachweislich mehr können als nur zu löschen. Erklärtes Ziel der Verantwortlichen ist es, in jeder Großgemeinde einen Standort, in der Regel die Feuerwehrgerätehäuser, vorzuhalten, der von den örtlichen Einsatzkräften bedient und personell bestückt wird. So soll es möglich sein, im Fall der Notfälle die Reaktions- und Eintreffzeiten auch in entlegenen Regionen – und davon gibt es ja hierzulande einige – noch einmal zu reduzieren. Wir reden jetzt von den Zeiten, nicht den Regionen. Weiterlesen →

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17. Oktober 2014
von Juergen
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Co. als gnadenlose Vogeljäger im Garten

Miez, Miez: „Schlummerle“, „Peterle“ und
Co. als gnadenlose Vogeljäger im Garten

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Auf dem Weg an die Vogelfront im Garten: Da ist der Tisch reich gedeckt – auch wenn „man“ eigentlich satt ist. Foto: Siegbert Werner

Ein Thema, bei dem man sich nur den Mund verbrennen kann. Nicht nur, weil es so komplex und vielschichtig ist, sondern vor allem deshalb, weil es ganz unterschiedliche Interessens-Bereiche tangiert, innerhalb derer die Sicht der Dinge meist mehr und sehr emotional, denn rational geprägt ist: Es geht um die Jagd, die unsere herumstreunenden, geliebten, teils auch verhätschelten Stubentiger tagtäglich draußen vor Tür und Katzenklappe in der Singvogelwelt veranstalten. Und es geht darum, was das in finaler Konsequenz für die Population der Gefiederten bedeutet. Weiterlesen →

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15. Oktober 2014
von Juergen
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das Kreuz mit den bröselnden Brücken

Peter Maffay, strickende Omas und
das Kreuz mit den bröselnden Brücken

Talbrücke Wetzlar-Ost-klein

Erst aus der Luft offenbart sich das gigantische Ausmaß der Arbeiten an der Lahnau-Talbrücke bei Wetzlar-Ost. Der Neubau wir erst 2017 abgeschlossen sein. Derzeit wird die neue Brückenhälfte in Fahrtrichtung Hanau erstellt. Danach, ab 2015, ist die Gegenseite an der Reihe. Foto: Siegbert Werner

Da lag der Maffay-Peter mit seinen sieben Brücken, über die man gehen müsse, aber mächtig daneben. Gut, strenggenommen waren es ja die Karat-Jungs „von drieben“, aus Dunkeldeutschland, die dieses Fass aufgemacht hatten. Und als solches ohne Boden erweist sich auch die Misere mit den bundesdeutschen (Autobahn)Brücken, über die wir zwar nicht wandern, aber fahren. Das Fernstraßennetz der Bundesrepublik verfügt über 38 700 davon;  ein Viertel,  9675 an der Zahl,  ist sanierungsbedürftig oder muss in den kommenden Jahren komplett erneuert werden. Ganz vorsichtige Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums gehen von einer Investitionssumme von zehn Milliarden Euro aus. Dafür muss eine Oma lange stricken. Weiterlesen →

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12. Oktober 2014
von Juergen
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das Diesseits mit dem Jenseits verbindet

Orte zwischen den Welten, wo sich
das Diesseits mit dem Jenseits verbindet

Friedhof-1-klein

Für die Ewigkeit angelegt: Alter jüdischer Friedhof in Frankfurt. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1272.

Von Jürgen Heimann

Man muss kein Gruftie oder “Goth” sein, um Friedhöfe zu mögen. Auch von jenen Kranken, die Nächtens bei Vollmond auf Grabplatten herum hopsen, sich Federn, getaucht in das Blut vor Ort geschlachteter Hühnchen, ins Ohr stecken und dabei “La Paloma” pfeifen, soll hier nicht die Rede sein. Begräbnisstätten sind von ganz eigenem Reiz. Der kann architektonisch bedingt,  aber auch atmosphärisch-emotionaler Natur sein. Ob Nekropole oder kleiner “Gottesacker”, über solchen Plätzen liegt meist ein ganz eigenartiger, eigentümlicher Hauch. Nicht unbedingt und allein der des Todes. Es sind Orte zwischen den Welten, wo sich das Diesseits mit dem Jenseits verbindet. Weiterlesen →

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11. Oktober 2014
von Juergen
1 Kommentar

Griff nach dem Riesenstern: Hessische
Skydiver über der Wüste auf Rekordjagd

Rekord26-klein

Elf großbäuchige, in enger Formnation fliegende Absetzflugzeuge bringen die Springer in Postion. Und dann geht es um Sekundenbruchteile. Foto: Skydive Dädalus

Die Deutschen Skydiver greifen nach den Sternen, oder besser, nach einem einzigen, einem mit 224 Zacken. Nationaler Formations-Weltrekordversuch über der Wüste Arizonas. Und sollte dieses spektakuläre Unternehmen glücken, wird auch ein klein wenig von dem Glanz  auf die im Hessischen Breitscheid beheimateten Freifaller abstrahlen. Zwei der ihren sind mit von der rasant-luftigen Partie, erfahrene “Hasen”, die immer dann “Hier” rufen,  wenn irgendwo auf der Welt eine besondere fallschirmsportliche Herausforderung wartet. Und das Projekt  “Eloy 2014, benannt nach der im Pinal County eine Autostunde südlich von Phoenix gelegenen Kleinstadt, an deren nordwestlichen Rand sich das größte Sprungzentrum der Welt befindet, ist eine solche.
Uwe Haagen (59) und Eric Postlack (45) zählen bei den Breitscheider Springern zu den verlässlichen Größen. Ersterer ist über der “Hub” bereits aus dem Flugzeug gehüpft, als es “Skydive Westerwald” in seiner jetzigen Form noch gar nicht gab, während der Wirtschaftsberater aus Wetzlar erst 2012 dazu stieß und vorher bei den Kollegen in Lützellinden aktiv war. Apropos: Aus „Lüli“ kommt der dritte Mittelhessen im rasanten Bunde: Markus Gulder. Weiterlesen →

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