Rotorman's Blog

28. Dezember 2013
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Hallo??? Open-End zwischen Fahnenstange,
Deadline, Frühschoppen und Wischmop

Hallo??? Open-End zwischen Fahnenstange,
Deadline, Frühschoppen und Wischmop

01-Open-End-2

Ich wer’d da einfach nicht richtig schlau draus!

Also, dieses Schild an der Türe einer Lokalität in Netphen – das Städtchen gilt ja als so eine Art von Pisa ausgegrenzte Sahelzone des Siegerlandes, die, am Südhang des Rothaargebirges gelegen, nordöstlich an das Wittgensteiner Land anschließt – hat mich schon ziemlich verwirrt und ins Grübeln gebracht. Irgendetwas stimmt da nicht! Aber was? Dass der Laden täglich ab 17 Uhr geöffnet hat, dieser Verheißung kann ich intellektuell und mental ja gerade noch folgen. Aber die Deadline? Geöffnet bis „Open End“?? Ich weiß nicht…! Das geht doch eigentlich gar nicht. Weiterlesen →

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26. Dezember 2013
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Leichter, schneller, wendiger: „Eichhörner“
mit neuer „Hardware“ am Kunstflug-Himmel

Leichter, schneller, wendiger: „Eichhörner“
mit neuer „Hardware“ am Kunstflug-Himmel

01-Eichhorn-6

Smoke on! Die EA’s sind mit modernen, leistungsstarken Rauchanlagen ausgerüstet. Damit lassen sich die einzelnen Flugmanöver noch effektvoller inszenieren.
Foto: Sven Vollert

Es lief gut dieses Jahr für Walter und Toni Eichhorn. Dabei hatte 2013 den beiden Kunstflug-Piloten aus dem Hessischen eine Zäsur von großer Tragweite beschert.  Die Bad Camberger haben ihre bulligen, 600 PS starken T-6, mit denen sie Jahrzehnte im europäischen Luftraum unterwegs gewesen, ausgemustert und durch  zwei Hochleistungsflugzeuge des Typs EXTRA EA 330 LT ersetzt – mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das tat ihrer Show gut, aber auch dem Geldbeutel. Die neuen Maschinen sind einerseits wesentlich sparsamer in der Unterhaltung, eröffnen andererseits ob ihrer Leistungsmerkmale auch ganz neue Perspektiven für die himmlische Choreografie.   Weiterlesen →

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26. Dezember 2013
von Juergen
9 Kommentare

Rumänien: Korruption, Massenproteste
und tausendfacher bestialischer Hundemord

1-Hunde-8jpg

Gewaltsamer Tod als Erlösung: Kranke Tiere werden in den völlig überfüllten rumänischen Zwingern mit gesunden eingepfercht und die Futterrationen so lange reduziert, bis sich die verzweifelten, vierbeinigen Leidensgenossen gegenseitig totbeißen.

Mal ehrlich: Mit Rumänien oder Rumänen assoziieren der gemeine Mitteleuropäer respektive der Deutsche Michel wenig Positives. Und dabei wollen wir den Karpatenstaatlern ihren Dracula noch nicht einmal  als Minuspunkt anlasten und aufs Brot schmieren. Egal, ob es jetzt der Langzahn aus Sam Brokers Vampir-Epos ist, oder die historische verbriefte Figur des Vlad III. Drăculea  (1431 – 1476), der, „Sohn des Teufels“ genannt,  ob seiner Grausamkeit traurige Berühmtheit erlangt hat. Seine Feinde und Gegner pflegte dieses sonnige Kerlchen nämlich vorzugsweise zu pfählen, während ihm vor lauter sadistischer Begeisterung der Saber aus den Mundwinkeln tropfte. Weiterlesen →

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24. Dezember 2013
von Juergen
Kommentare deaktiviert für (Markt-)Krieg in Greifenstein: Zwischen
Gemeinwohl, Neid und Kirchturmspolitik

(Markt-)Krieg in Greifenstein: Zwischen
Gemeinwohl, Neid und Kirchturmspolitik

01-markt (9)

Auf dem Areal in der Näher des ehemaligen Beilsteiner Bahnhofs hätte ein kombiniertes REWE-/ALDI-Einkaufszentrum entstehen können. Doch die Mehrheit der Gemeindevertretung ist an einer besseren Versorgung der Verbraucher offenbar nicht interessiert.

Von der verkorksten Gebietsreform Mitte der 70-er Jahre, die zusammen zwang, was nicht zusammen passte, hat sich das Willkür-Konstrukt Namens Gemeinde Greifenstein nie erholt. In diesem landschaftlich zwar reizvollen und insgesamt zehn Ortsteile umfassenden Gebilde am östlichen Abhang des Westerwaldes hat das Zusammenleben der Menschen von so unterschiedlicher Mentalität und lokal-geografischer Historie zu keiner Zeit wirklich richtig funktioniert. Eigentlich ist die von zwei ach so unterschiedlichen und eigenwilligen Volksstämmen bewohnte 6.800-Seelen-Kommune im essischen-RHeinland-Pfälzischen Grentzgebietv  Hessisch-Rheinland-Pfälzischen Grenzgebiet unregierbar. Von einem Gemeinschaftsgefühl oder einem Miteinander, wie es sich nach zum Teil heftigsten Geburtswehen in anderen Gemeinden zumindest rudimentär entwickelte, kann hier keine Rede sein  – und konnte es niemals. Man spricht noch nicht einmal die gleiche Sprache. Weiterlesen →

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22. Dezember 2013
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Wo sich Fuchs und Igel „Gute Nacht“ sagen
und Waschbär “Karl” aus dem Vollen schöpft

Wo sich Fuchs und Igel „Gute Nacht“ sagen
und Waschbär “Karl” aus dem Vollen schöpft

Futterstelle Garten

Tic, Tac und Toe kommen mal wieder zu spät. Futter alle (oben links) . Karlchen, der Waschbär, fremdelt etwas mit Ingo, dem Igel (oben rechts). Derweil hat sich Manfred , der Marder , längst satt gefressen (unten links).

Upps, jetzt weiß ich endlich, wer mich nachts immer heimsucht. Zunächst dachte ich ja, meine Frau würde im Schlaf mit sich selbst über die jüngste Folge von Rosamunde Pilcher („Flammende Herzen im romantischen Paradies der Sehnsucht“ oder so ähnlich) diskutieren, aber die Ursachen für die seltsamen Geräusche sind ganz anderer Natur. Dort, wo ich wohne, sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, sondern da liefert sich letzterer mit dem Igel auch die spannendsten Rennen. Da ist echt was los „uff de Gass“. Weiterlesen →

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21. Dezember 2013
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Gugge mal da: Waldorf, Statler und verbales
Passanten-Bashing in der Fußgängerzone

Gugge mal da: Waldorf, Statler und verbales
Passanten-Bashing in der Fußgängerzone

01-Thomas-1

Burnout-Kandidaten sehen anders aus. Foto: Thomas Holz

Nach Hektik, Stress und Senf an der Decke sieht das hier weniger aus. Kamerad Schnürschuh und sein Kollege von der Helly-Hansen-Fraktion scheinen ganz entspannt im Hier und Jetzt zu weilen. Burnout-Kandidaten sehen anders aus. Die beiden entschleunigten Herren fühlen sich wohl und sind eins mit sich und der Schöpfung, wie Körperhaltung und Beinstellung (unbewusst) signalisieren. Behauptet zumindest die Diplom-Psychologin meines Vertrauens. Die alleinerziehende Spaßbremse muss es wissen. Sie hat im inzwischen still gelegten Kernkraftwerk Großwelzheim mal einen Würgshop über nonverbale Kommunikation und Körpersprache gehalten. Ihre Zuhörer haben vor Begeisterung alle gestrahlt. Trotzdem: Lieber fernsehgeil als radioaktiv! Weiterlesen →

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20. Dezember 2013
von Juergen
1 Kommentar

„WellKamm“ bei den „creHaartiven“: Mit
der „Haarley“ in den „Madison Hair Garden“

Figaro-Schön Trinken

Wohl nicht ganz ernst gemeint, aber „SpektacoolHair“: Schild in der Scheibe eines Friseursalons in Strelitz.

„CreHaartiv“ und einfallsreich sind sie ja, unsere Damen und Herren Kopfgärtner. Nicht nur im Umgang mit Kamm, Schere, Gel und Heißluftgebläse zeigen die Vertreter aus der Fraktion der Hairstylisten Fantasie und Mut zum Außergewöhnlichen. Bei der Namensgebung ihrer Beauty-Studios und den entsprechenden Werbeslogans wachsen die Figaros und Figarinen – oder wie die sich auch immer nennen – teils über sich heraus.  Warum die Haar-Ladies nicht gerne als Friseuse bezeichnet werden, sondern die Bezeichnung „Friseurin“ bevorzugen, ist mir allerdings nicht ganz klar. Man sagt ja auch “Fritteuse” und nicht “Fritteurin”. Aber das ist wieder eine ganz andere Nummer. Weiterlesen →

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18. Dezember 2013
von Juergen
1 Kommentar

Schwanzlastig: Beim Sprung von Bäumen
nutzen Eichhörnchen ihre Rute als Fallschirm

01-Eichhörnchen im ersten Schnee

Hat irgendwer Lust auf eine Schneeballschlacht?
Foto: Siegbert Werner

Mit den beiden Meisterpiloten aus Bad Camberg hat das Eichhorn nur den Namen gemein. Aber gebräuchlich ist ja sowieso die verniedlichende Variante, also Eichhörnchen. Und diese putzigen Nager mit den süßen Knopfaugen gelten fast schon als „Everybodys Darling“. Wir mögen sie, ob ihres süßen Aussehens und drolligen Verhaltens. Dabei haben diese Katteker durchaus auch ihren dunklen Seiten. Weiterlesen →

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16. Dezember 2013
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Innehalten auf dem Renn-Parcours
Wo Fasan und Hase sich guten Tag wünschen

Innehalten auf dem Renn-Parcours
Wo Fasan und Hase sich guten Tag wünschen

01-Hase-Fasan-klein

Streiten um die Poolposition: Fasan und Hase diskutieren über das Regelment.
Foto: Helmut Weller

Nein, das war jetzt nicht das im Ausgang sowieso festgeschriebene Rennen zwischen Hase und Igel. Letzterer hatte, als diese Aufnahme entstand, seinen freien Tag. Kollege Fasan sprang freundlicherweise ein. Was die Beiden sich an der Ziellinie zu erzählen hatten, ist nicht überliefert, wenngleich der Gesichtsausdruck des Mümmelmanns darauf schließen lässt, dass er sich von dem bunten Beau irgendwie über den Tisch gezogen fühlt. Geh‘ fott! Weiterlesen →

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13. Dezember 2013
von Juergen
Kommentare deaktiviert für Muscial-Allrounder Chris Murray zwischen
Niklauskapp’, Rentieren und Schneegestöber

Muscial-Allrounder Chris Murray zwischen
Niklauskapp’, Rentieren und Schneegestöber

CHRIS_MURRAY_CD_300dpi  1

Musste das sein? Ja ! Wish you „A Very Murray Christmas“. 19 traditionelle und moderne Weihnachtslieder hat der Berliner Musicalheld auf seine neue CD gepackt.

Ob Eduard Ebels berühmter Schnee dann tatsächlich auch rieselt, und zwar leise, wird sich zeigen. Jedenfalls bimmelt und glöckerlt es ja bereits seit Wochen christfestmäßig an allen Ecken und Enden. Und kein Shopping-Tempel, der etwas auf sich hält, in dem der konsumsüchtige Kunde nicht entsprechend dauerberieselt wird. Da hat eine weitere CD mit Weihnachtsliedern, die gefühlte 1000. in der aktuellen Rudolf-Red-Noose-Saison,  gerade noch gefehlt. Musste das wirklich sein? Chris Murray meint ja! Weiterlesen →

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