Rotorman's Blog

Immer wenn er Pillen nahm: Anti-Drepressiva
für den Zander, das Klo als Sondermülldeponie

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Mothers’s little Helper: Für jedes Wehwehchen gibt es das passende Gegenmittel. Und die Hersteller liefern sich einen harten Konkurrenzkampf. Gelegentlich entscheidet das Aussehen der Pharmareferentin darüber, welches Medikament der Onkel Doktor verschreibt. Foto: Pixabay

Von Jürgen Heimann

Psychopharmaka gegen Prüfungsangst und/oder Leistungsstress gibt es ja en masse. Solche zur Bekämpfung des inneren Schweinehundes kaum. Gilt auch für Pillen, die bewirken, dass Mathe oder Latein in der Schule interessanter werden oder solche, die Faulheit und Arbeitsunlust beheben bzw. die hässliche Nachbarin in eine Schönheit verwandeln. Aber ansonsten findet sich für wirklich alles ein passendes Mittelchen. 1391 Millionen Arzneipackungen sind allein 2014 über die Theken unserer Apotheken gewandert. Über 47 Milliarden Euro hat die deutsche Pharmaindustrie im vergangenen Jahr umgesetzt.  Der weltweite Umsatz belief sich 2014 auf 936,5 Milliarden Dollar!!! Und  wir alle steuern nach Kräften dazu. Wir werden dadurch zwar nicht unbedingt gesünder, aber darum geht es ja auch nicht. Die Wirksamkeit der entsprechenden Medikamente ist individuell unterschiedlich und auch nicht immer nachweisbar. Da ist stets viel Psychologie mit im Spiel. Man muss in gewisser Hinsicht auch dran glauben. Dann  wird schon alles gut, aber nix besser….

Viele Patienten scheinen aber nicht von der Wirksamkeit der ärztlich verordneten Gesundmacher überzeugt zu sein. Von diesen landen nämlich etwa zehn Prozent im WC (oder im Abfallcontainer). Das Klo gilt somit als größte Sondermülldeponie der Republik, weshalb der Rhein inzwischen ja auch ein Gesund- und Jungbrunnen ist. Dank des hohen Antibiotika-Anteils im Wasser sind die Fische hier weitestgehend gegen Grippe und Erkältungen resistent. Sollte ein debil grinsender Zander also einmal in Höhe der Loreley  wie Flipper auf der Schwanzflosse die  kräuselnden Wellen entlangsurfen, besser nicht fangen und braten. Das ist keine Showeinlage für Touristen oder eine tierischem Übermut entsprungene Geste. Der Hechtbarsch hat ganz einfach zu viele Stimmungsaufheller  intus. By the way: Bei den Österreichern sind Anti-Depressiva übrigens unter dem Begriff “Klagenfurt” bekannt.

Stoff für 3,39 Milliarden Euro in die Tonne gekloppt

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Etwa zehn Prozent aller Medikamente landen in der Tonne bzw. im Klo. Das stille Örtchen gilt somit als größte Sondermülldeponie der Republik. Foto: Pixabay

Ziehen wir mal das Jahr 2005 als Bemessungsgrundlage heran: Jedem bei den gesetzlichen Krankenkassen Versicherten spendierte der Onkel Doktor damals im Schnitt 8,8 Rezepte, was bei AOK, DAK und Co. Ausgaben in Höhe von 23,7 Milliarden Euro verursachte. Hinzurechnen muss man noch die Auslagen für nicht rezeptpflichtige Eigenmedikation in Höhe von 5,7 Milliarden Euro sowie die Rezepte für privatversicherte Patienten in Höhe von 4,5 Milliarden Euro. Macht zusammen 33,9 Milliarden Euro. Bei einer angenommenen Verlustrate von zehn Prozent ungenutzten Pharmamülls wäre in Deutschland also Dope im Wert von 3,39 Milliarden Euro in die Tonne gekloppt worden. Wer eine solche ausleckt, dürfte in Folge also gegen vieles gefeit sein. Diese Zahlen müssen inzwischen weit nach oben korrigiert werden. Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Medikamente betrugen 2016 bereits 34,1 Milliarden Euro, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 3,8 Prozent entspricht. Und für 2017 wird mit einer ähnlichen Zuwachsrate kalkuliert.

Aber das ist ein ganz anderes Thema, ebenso wie jenes als Medikamentenmissbrauch definierte Problem. Schätzungen zufolge sind rund 1,9 Mio. Menschen in Deutschland von Tablettensucht betroffen. Das gilt vor allem für Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel, von den frühen Rolling Stones bereits als „Mother‘s little Helper“ identifiziert und auf die Beschaffungsliste gesetzt.  Man/frau gewöhnt sich dran und meint nicht mehr ohne auskommen zu können, bei in der Regel sukzessiver Erhöhung der Dosis.

Vor dem Essen ist nach dem Essen

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Ob vor dem Essen, nach dem Essen, die Pillen darfst Du nicht vergessen. Wobei der auf den Beipackzetteln empfohlene Einnahmezeitpunkt durchaus noch Interpretationsspielraum bietet. Foto: Pixabay

Reden wir aber zunächst einmal nicht über die Verpackung und den Inhalt, sondern über die richtige Dosierung, den Zeitpunkt der Einnahme und die Wechselwirkungen mit anderen Stoffen, die auf den Beipackzetteln in den Medikamentenpackungen vermerkt sind. Schon dabei kann man viel falsch machen. Was bitteschön heißt denn, dass die Pille vor dem Essen geschluckt werden soll? Unmittelbar davor? Lange davor oder irgendwie zu einem Zeitpunkt zwischen unmittelbar und lange? Eventuell kurz nach dem Mittagessen aber lange vor dem Abendbrot. Gilt ein solches als vollständige Mahlzeit? Oder werden kleine Snacks zwischendurch mitgerechnet? Und wann beginnt die Zeitspanne, die mit “nach dem Essen” bezeichnet wird? Vielleicht gilt auch dabei: nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Vice versa. Wenn ein nüchterner Magen verlangt wird, muss ich, als dessen Chef, es dann auch sein? Diese Fragen beantwortet kein Beipackzettel. Aber es gilt: Die beste Basis ist immer noch eine solide Grundlage. Diese Anamnese behält ihre Richtigkeit ohne Ansehen der Person bis zum Verweis des verhaupteten Gegenweils. Eine eventuelle Bejahung dieser These lässt sich jedenfalls nicht von vorneheraus verneinen.

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Vielschreiber: Pro Patient stellen die Ärzte im Mittel jährlich 8,68 Rezepte aus. Das lässt gewisse Kassen klingeln und generierte für die Gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr Ausgaben in Höhe von 34,1 Milliarden Euro. Foto: Pixabay

Die Anwendungsbiete sind meist klar umrissen, unabhängig davon, ob die Krankheit nun eine ganz konkrete, klar defibrillierte Ursache hat oder psycho-aromatische Natur ist. Es kann aber vorkommen, dass ein zur Bekämpfung von schleimigem Reizhusten ausgelegtes Mittelchen nebenbei sogar gegen Hämorrhoiden hilft. Nur ist es dafür nicht zugelassen. Und wenn mein Arzt mir das dann trotzdem gegen penetrantes Jucken am bzw. im Hintern aufs Auge oder woanders hin drücken will, frage ich mich schon, wo er studiert oder welche Pharmareferentin ihm womöglich schöne Augen gemacht hat. Andererseits kann diese Medikamentation  durchaus ihre Berechtigung haben, aber das hat dann der Doc verantworten. Ich muss es lediglich ausbaden.

Kryptische Thriller aus der Apotheke

Beipackzettel sind spannende Thriller, deren Dramaturgie sich aber den wenigsten auf Anhieb erschließt. Sei es, dass es den Verbrauchern an der nötigen Vorstellungskraft fehlt, sei es, dass es ihnen an  Einsicht in elementare medizinische Grundsätzlichkeiten mangelt. Dabei gilt: Einer, der nichts weiß und weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als einer, der nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß. Ohne Einsatz von stark vergrößernden Sehhilfen sind die Anleitungen zumeist sowieso nicht zu entziffern – weil die Nutzer Dioptrie-mäßig auf der Schattenseite der Optik stehen und einen Knick in selbiger haben. Lesen Sie das Kleingedruckte! Das klingt in diesem Kontext oft sogar zynisch. Ohne Einsatz von stark vergrößernden Sehhilfen läuft da nämlich kaum etwas. Und wenn die Pamphlete in Kyrillisch gehalten sind, nutzt auch die stärkste Brille nix. Das deutet dann auch eher darauf hin, dass der Stoff vom Schwarzmarkt stammt.

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Lesen Sie das Kleingedruckte. Was ohne Sehhilfe gar nicht so leicht ist. Die Beipackzettel sind kryptische Thriller und erlauben tiefe Einblicke in die Leidensfähigkeit und -bereitschaft der menschlichen Spezies. Foto: Klaus-Peter Jung

Und was die Risiken und Nebenwirkungen angeht: Die Packungsbeilage zu fressen (und den Arzt oder Apotheker zu bekotzen) ist entgegen weit verbreiteter Ansicht gar nicht so ungesund. Gut: Der Schamane unseres Vertrauens oder der Medi-Dealer können einen solchen Ausraster mit einem vorübergehenden Haus- und Lokalverbot ahnden. Andererseits: Die Druckindustrie hat in den vergangenen Jahren giftige Schwermetalle in den von ihr verwendeten Farbkomponenten weitestgehend eliminiert. Die schwarzen Pigmente des gedruckten Wortes bestehen überwiegend aus Ruß. Der wiederum besteht bis zu 99,8 Prozent aus Kohlenstoff. In Maßen genossen kann da nix passieren. Und so ein Beipackzettel kommt ja auch nicht jeden Tag auf den Tisch. Wer dahingehend trotzdem mal über die Stränge geschlagen und zu viel des Guten verschlungen hat, dem helfen Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol, Esomeprazol, Lansoprazol, Omeprazol und Rabeprazol. Tetrahydrocannabinol, Interpol und Methanol sollen auch nicht schlecht sein.

Andererseits: Wer hat schon Zeit und Muße genug, ein solch ellenlanges, kryptisches Elaborat zu studieren? Meine Nachbarin (siehe oben) tut nichts anderes. Sie hat inzwischen das “Goldene Blatt” und das “Bild der Frau” abbestellt und verbringt die langen Abende schmökernd mit einer Tasse Hibiskus-Tee neben sich unter der Leselampe. In der Hand jeweils die neuesten Gebrauchsanweisungen für Paracetamol, Mucosolvan, Minostad oder Tebofortan. Und ich habe mich immer über ihren medizinischen Sachverstand gewundert und sie gleichzeitig ob ihres mit großer Geduld ertragenen Leidens bewundert. Zumal es kein Gebrechen und kein Siechtum gibt, vom dem dieses bedauernswerte Geschöpf noch nicht gebeutelt worden ist. Insofern frage ich zuallererst einmal sie, wenn es um eine „Abdominale Adhaesion“, um „Sondyloepiphysaere“ oder eine „Chronisch Pulmonale Histoplasmose“ geht.

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Zeit für einen Cocktail: Gefangen in der Medikamentensucht. 1,9 Millionen Menschen in Deutschland sind tablettenabhängig. Foto: Pixabay

Aber wir entfernen uns schweifend vom Thema zurück. Bleiben wir bei den Beipackzetteln: Die im entfalteten Zustand tapetengroßen Papiere, die alternativ auch schon mal als gebundenen Handbücher daher kommen, erlauben tiefe Einblicke in die Leidensfähigkeit und -bereitschaft der menschlichen Spezies. Gut, die Schriften sind genormt und in wesentlichen Teilen vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Um sich rechtlich abzusichern, müssen die Hersteller nämlich sämtliche Eventualitäten auflisten. Das gilt vor allem hinsichtlich der kontraimpulsiven Nebenwirkungen. Schließlich hat jedes Pro und Contra auch sein Für und Wider. Und dabei gilt: Am besten gar nicht hingucken. Wer hypochondrisch veranlagt ist, bekommt garantiert das volle Programm, von dem er soeben gelesen hat, geboten und in Folge auch am eigenen Leib zu spüren. Da perlt fröhlich der Angstschweiß auf und von der Stirn. Grund und Anlass, warum man sich das Zeugs überhaupt einwerfen soll, treten schnell und schweigend in den Hintergrund.

Kollateralschäden: Einschläfernd bis tödlich

Das Spektrum “Unerwünschter Arzneimittelnebenwirkungen” (UAW) reicht von relativ harmlosen Begleiterscheinungen (z. B. Müdigkeit) bis hin zu Wirkungen, deren Schaden den Nutzeffekt des Elixiers um ein Vielfaches übersteigt. Wobei sich schon die Frage stellt, was denn bitteschön „erwünschte Nebenwirkungen“ sein könnten? EU-weit sollen Jahr für Jahr 200.000 Menschen an Arzneimittel-Nebenwirkungen sterben, also in diesem Falle den unerwünschten. Studien aus Norwegen und Deutschland kommen zu dem Schluss, dass es bei uns in Germanien jährlich 50.000 Kranke sind, die deshalb über die Wupper gehen.

Gegenwärtig geht man davon aus, dass bei etwa fünf Prozent der medikamentös behandelten Patienten “UAW” auftreten. Meistens überleben sie das, also die Patienten. Was aber nicht immer der Fall ist. Der Preis für Gesundheit und Wohlbefinden ist somit hoch. Und das gilt nicht nur für den monetären Gegenwert der heilsamen Ware. Schon ein “harmloses” rezeptfreies Schmerzmittel, das das pochende Dröhnen in der Birne lindern oder das stumpfe, unterschwellige Aua in den strapazierten Gliedern erträglicher machen soll, kann es in sich haben. Da kann es passieren, dass der Kränkelnde im wahrsten Sinne des Wortes vom Regen in die Traufe kommt oder, anders formuliert, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben soll und statt im Bett vielleicht in der Holzkiste landet.Auf der Webseite des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte lässt sich die Probe aufs Exempel machen: http://nebenwirkung.bfarm.de

Schmerzlindernde Gesichtsfeldentgleisungen

Dort werden alle in und aus Deutschland gemeldeten Berichte zu zugelassenen Arzneimitteln aufgelistet. Schon am Beispiel eines gängigen, freiverkäuflichen entzündungshemmenden Schmerzstillers mit dem Wirkstoff Ibuprofen kann einem angst und bange werden. Da entpuppen sich die enthaltenen Film-Tabletten als schlechter (Horror)Film. Das Institut listet für diesen Stoff allein 218 Verdachtsfälle mit 653 unerwünschten Nebenwirkungen auf. Und die können sehr häufig, häufig, gelegentlich, selten, sehr selten, mitunter grundsätzlich oder eventuell und alternativ überhaupt nicht auftreten. Dies aber dann auch nur vereinzelt, gelegentlich und allenfalls sporadisch bis nie oder immer. Das fängt bei Bauch- und Magenschmerzen an, erstreckt sich über Ausschlag und Augenjucken und hört bei erhöhtem Blutdruck, Brustkorbbeschwerden, Übelkeit und Gesichtsfelddefekten noch lange nicht auf. Dazwischen darf es auch mal eine flotte Harnweginfektion, eine eloquente Nasenverstopfung oder charmantes Nierenversagen sein. Oder wie wär’s mit Schock, Schüttelfrost, Halluzinationen, Depressionen und Darmblutungen? Und was wir unter “Bradyphrenie”, “diastolischer Hypertonie”, einer “Dyspepsie” oder einer “Hyperurikaemie” zu verstehen haben, werden wir bei Gelegenheit mal googeln.

Fahruntüchtige Angelina mit Erektionsstörungen

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Das Geschäft mit dem Wohlbefinden. 936,5 Milliarden Dollar wurden 2014 weltweit mit Medikamenten umgesetzt. Auf rund 16 Milliarden Euro schätzt das Marktforschungsinstitut IMS Health den globalen Markt für Antidepressiva. 3,7 Milliarden Euro entfallen davon auf Europa. Warum sind viele Leute dann so schlecht drauf? Foto: Pixabay

„Procoralan“ wird vom Onkel Doktor u.a. bei symptomatischer (in)stabiler Ang(el)ina pectoris oder Herzleistungsschwäche verschrieben, boxt also schon in einer ganz anderen Gewichtsklasse. Entsprechend umfangreich (und krass) ist die Auflistung potentieller Begleiterscheinungen. 791 an der Zahl  werden von Patienten geltend gemacht. Und da sind Schlafstörungen, Reizbarkeit und Doppeltsehen noch die harmlosesten. Man/frau kann es sich aussuchen (oder eben auch nicht): akutes Leber- oder Nierenversagen, Erstickungsanfälle, Panikattacken. Hinzukommen können Fahruntüchtigkeit, Verwirrtheit, Erektionsstörungen, einseitige Lähmungen und geistige Beeinträchtigungen. Gut, viele (mir persönlich bekannte) Menschen zeigen diese Symptome, ohne dass sie das Zeugs geschluckt haben. Und was wir uns unter einem “Atrioventrikulaerer Block zweiten Grades”, “Aloezie”, “Asphydie” oder ” Atrioventrikulaere Dissoziation” vorzustellen haben, siehe oben. Die Jungs von Gockel (ww.gockel.de oder so ähnlich) wissen bestimmt Rat.

Wenn Schlafmittel Müdigkeit verursachen

Solche kryptischen Leitfäden zu deuten und richtig zu interpretieren, ist oft eine Wissenschaft für sich. Da lob ich mir doch ein klares Wort zu gegebener Zeit. Auf dem Etikett einer Hustensaft für Kinder enthaltenden Flasche fand sich der Warnhinweis: “Nach Einnahme der Medizin nicht mehr Auto fahren!” Und zu den möglichen Nebenwirkungen von Aspirin zählen laut Packungsbeilage auch Kopfschmerzen. Auf einer Schlafmittelverpackung stand schließlich Schwarz auf Weiß: “Achtung! Kann Müdigkeit verursachen“!  Schlaf soll ja sehr heilsam sein – auch ohne Rezept.

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