Rotorman's Blog

25. Mai 2016
von Juergen
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Ein Herz fassen und Herz zeigen
Passagierspringen für gute Zwecke

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Hands up! Die rasante „Reise“ zurück zum Boden hat begonnen. Das Tandemgespann erreicht wenige Sekunden nach dem Ausstieg in 4.000 Metern Höhe Tempo 200. Foto: Skydive Westerwald

Der Anfang war zunächst wenig vielversprechend. Angesichts der tiefhängenden Wolkendecke über dem Siegerlandflughafen hatten die Breitscheider Fallschirmsportler schon ihre Felle davon schwimmen sehen und den ersten Aktionstag des Tandem-Charity-Events kurzerhand abgeblasen. Der zweite Durchgang sollte da schon deutlich besser werden. Was vermutlich auch daran lag, dass das Geschehen kurzfristig von der Lipper Höhe auf den Breitscheider Heimatplatz verlagert worden war. Der liegt nicht ganz so hoch und wartet, wie die Erfahrung lehrt, meist  auch mit einem für die Belange der Fallschirmspringer günstigeren lokalen Kleinklima auf.  Die Rechnung sollte aufgehen, die Bedingungen waren optimal. Weiterlesen →

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17. Mai 2016
von Juergen
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Coole Herzsprünge: Rasanter
Tandemspaß über der Lipper Höhe

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Rasanter Doppelspaß am Tandemschirm: Die vergnügte junge Dame weiß sich in guten Händen. „Hängepartie“ für gute Zwecke. Am kommenden Wochenende steht auf und über dem Siegerlandflughafen der 4. Tandem-Charity-Event an. Foto: Skydive Westerwald

Auf ein Neues. Wagen wir den Herzsprung! Die am Siegerlandflughafen beheimateten Fallschirmsportler bitten wieder zum Adrenalinspaß für die gute Sache. Passagierspringen über Burbach, und der Reinerlös fließt erneut sozialen Zwecken zu. Er ist für Menschen bestimmt,  denen das Schicksal nicht immer wohlwollend zugelächelt hat.  Weiterlesen →

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10. Februar 2016
von Juergen
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Gutmenschen, Pandas, Weltenretter: Die
Image- und Glaubwürdigkeitskrise des WWF

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Gerät der „World Wide Fund For Nature“ ins Schleudern? Jedenfalls ist der Kurs des „grünen“ Globalplayers alles andere als geradlinig.

 

Der Lack blättert. Für den „World Wide Fund For Nature“ (WWF), eine der größten und zugleich mächtigsten Natur-und Tierschutzorganisationen der Welt mit Hauptsitz in der Schweiz, wird es schwieriger, sein angeblich der Liebe zu Mitgeschöpf und Umwelt geschuldetes Saubermann-Image aufrecht zu erhalten. Der immer wieder von Skandalen erschütterte Global-Player mit Niederlassungen in mehr als 80 Ländern der Erde hat zunehmend (hausgemachte) Reputations- und Glaubwürdigkeitsprobleme. Weil hier nicht alles Gold ist, was glänzt, weil exponierte Repräsentanten zwar Wasser predigen, aber insgeheim und öffentlich Wein und Schampus saufen. Jene 11,5 Milliarden überwiegend durch Spenden finanzierte US-Dollars, die die Stiftung mit dem Panda-Logo seit ihrer Gründung 1961 eigenen Angaben zufolge in rund 13.000 über den Globus verteilte Projekte des Tier- und Landschaftsschutzes investiert hat, mögen ja ein durchaus eindrucksvolles Zeugnis für ihr weltumspannendes Engagement sein. Aber da sind eben auch einige schwarze Stellen auf der fleckiger werdenden weißen Weste.

Einige zum Erreichen bestimmter Ziele angewandte Praktiken würden beim ethisch-moralischen Elch-Test mit Pauken und Trompeten durchfallen. Und unter den Allianzen und Partnerschaften, die das „grüne Imperium“ schmiedete bzw. einging, waren, vorsichtig formuliert, einige auch von recht zweifelhafter und grenzwertiger Natur. Und wohl keineswegs immer mit der hehren, hauseigenen Philosophie kompatibel. Nachdem unlängst bekannt geworden ist, dass der WWF auf seinen eigenen Ländereien auch als Veranstalter von Drückjagden auftritt, sieht er sich einer neuen Welle der Empörung ausgesetzt. Weiterlesen →

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4. Februar 2016
von Juergen
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Im „Kackesel“ nach Malle, während die
„Notrutsche“ im „Schweinetrog“ Kaffee serviert

Von Hause aus, also seitens der Hersteller, werden Militärflugzeuge gerne mit Stärke und Kraft suggerierenden Zusatzbezeichnungen versehen. Da macht General Dynamics  F-16 „Fighting Falcon“ keine Ausnahme. Der Kampffalke ist in 25 Staaten im Einsatz. Bislang wurden 4.500 Stück davon gebaut. Foto: Wolfgang Block

Von Hause aus, also seitens der Hersteller, werden Militärflugzeuge gerne mit Stärke und Kraft suggerierenden Zusatzbezeichnungen versehen. Da macht General Dynamics F-16 „Fighting Falcon“ keine Ausnahme. Der Kampffalke ist in 25 Staaten im Einsatz. Bislang wurden 4.500 Stück davon gebaut. Foto: Wolfgang Block

Schon mal mit einem „Schüttelrochen“ unterwegs gewesen? Mit einem „Gurkenschneider“ geflogen? Oder in einer „Blechtrommel“ verreist? In Sachen Namenssuche und -findung für seine fliegenden Untersätze ist das Aero-Personal ziemlich kreativ – weltweit. Analog zur maritimen Fraktion – hier kennt man ja beispielsweise regional auch den „Schlickrutscher“, den „Hallighüpfer“, die „Mooskuh“ oder den „Neckaresel“ – ist es in himmlischen Kreisen Tradition, Flugzeugen Spitznamen zu verpassen. Da gibt es „Klappdrachen“, „Rübenschnitzler“, „Kaffeemühlen“, „Zwiebackfräsen“ und/oder fliegende „Ofenrohre“. Aber ebenso „Kackstühle“, „Heuwender“, „Luftschnecken“, „Eisenschweine“ und „Heckenscheren“. Und das ist nur die Spitze des Eisberges bzw. der Anfang der Landebahn. Durch diese oft augenzwinkernd benutzten „Nicknames“ werden bestimmte auffällige (negative wie positive) Eigenschaften des Fluggerätes versinnbildlicht. Weiterlesen →

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2. Februar 2016
von Juergen
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“Anwälte“, die ihre Mandanten erschießen
Blutbad in Wald und Flur: Die deutschen
Jäger liquidierten über 5 Millionen Tiere

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Mit oder ohne Zielwasser: Die deutschen Weidmänner und -frauen haben im abgelaufenen Jagdjahr 2014/15 über fünf Millionen Tieren in Wald und Flur das Lebenslicht ausgeblasen. Und sie sind stolz darauf. Foto: abschaffung-der-jagd.de

Mutter Teresa hätte es nicht besser formulieren können: „Wir finden Erfüllung in dem, was wir für die Natur und für Gottes Geschöpfe in dieser Natur tun“. Klingt gut. Nun war die aus Mazedonien stammende und von der Katholischen Kirche selig gesprochene  Friedensnobelpreisträgerin bestimmt keine Zynikerin. Im Gegensatz zu jenen, von denen das Zitat stammt: den in der Jägervereinigung Lauterbach organisierten Flintenmännern und –frauen. Für sich allein genommen könnte dieser denkwürdige  Satz ja gerade noch als augenzwinkernde, kabarettistisch durchwirkte Selbstironie durchgehen. Doch ist die grünberockte Zunft in Wahrheit von Selbstironie so weit entfernt ist wie die Erde von Alpha-Centauri.

Aber die Nimrods meinen es wirklich ernst mit dem, was sie da behaupten. Vor dem Hintergrund der unlängst veröffentlichten gesamtdeutschen Jagdstatistik für die Ballersaison 2014/15 – ein Jagdjahr umfasst jeweils die Zeitspanne zwischen dem 1. April und dem 31. März des Folgejahres -  gewinnt diese auf der Internetseite der Vogelsberg-Jäger platzierte Aussage aber noch einmal  eine ganz neue Bedeutungsschwere. 4.168.754 Tieren haben die deutschen Pirschgänger in besagtem Zeitraum offiziell und eigenen Angaben zufolge das Lebenslicht ausgeblasen. In dieser Summe sind die vom Himmel oder den Bäumen geholten Rabenkrähen und Elstern noch gar nicht enthalten. Deren Abschusszahl dürfte hochgerechnet noch einmal weit über eine Million Exemplare betragen, wenn man die Liquidierungsquoten aus Nordrhein-Westfalen (148.000) und Niedersachsen (130.000) als Berechnungsbasis heranzieht. Allerdings sind die Zahlen, die die Jäger an die für sie jeweils zuständigen Landesministerien melden, auch mit Vorsicht zu genießen. Dabei wird schon mal ganz gerne getürkt, geschummelt und manipuliert. Und es gibt ja auch noch den Begriff „Dunkelziffer“ als große Unbekannte…. Weiterlesen →

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21. Januar 2016
von Juergen
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JEANNE D’ARC: Eine tapfere Jungfrau
zwischen Gott, König, Schwert und Visionen

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Eine Weltpremiere im Taunus: Ab 25. Juni kämpft die Jungfrau von Orléans in Niedernhausen gegen die englischen Besatzer. Das Musical von Maricel (Wölk) wird die erste En-Suite-Produktion sein, seit hier 1998 auf dem „Sunset Boulevard“ die Straßenlaternen ausgingen.

Das unerschrockene, von vermeintlich göttlichen Visionen beflügelte Bauernmädel wurde gerade mal 19 Jahre alt.  Dann legte der Scharfrichter auf Geheiß der Engländer die Lunte an den Scheiterhaufen. Was übrig blieb, war ein Häufchen Asche. 20 Jahre später wurde daraus eine französische Nationalheldin und später sogar eine Heilige. Das kurze, bewegte und abenteuerliche Leben dieser bekanntesten Jungfrau des Abendlandes kommt nun als „JEANNE D’ARC  – das Musical“ auf die Bühne. Eine Weltpremiere. Der Vorhang hebt sich am 25. Juni im Musicaltheater in Niedernhausen – 20 Autominuten von der Mainmetropole Frankfurt entfernt. Weiterlesen →

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19. Januar 2016
von Juergen
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Wie die behördlichen Helfershelfer der
Jäger jagdfreie Grundstücke verhindern

Kein Zutritt

Gemessen an der bejagbaren Fläche in Deutschland, die immerhin 35 Millionen Hektar umfasst, sind die paar Enklaven, die inzwischen für Jäger zur „No-Go-Area“ erklärt worden sind, ein Mikrotröpfchen auf dem heißen Ozeanstein. Noch. Foto: Pixabay

Theoretisch ist es so, dass es kein Grundstückseigentümer mehr dulden muss, dass auf seinem Land auf Tiere geschossen wird. Mit seinem vom 26. Juni 2012 datierenden Urteil, demzufolge die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft gegen die Menschenrechte verstößt, sofern der Grundeigentümer die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte dahingehend eine kleine Lawine losgetreten. Nachdem auch die Bundesrepublik dies im Dezember 2013 in ihrem „Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ umgesetzt hat, beantragen immer mehr Landbesitzer die jagdrechtliche Befriedung ihrer Ländereien. Mögen sie sich derzeit auch noch fühlen wie die aufmüpfigen Bewohner jenes kleinen, gegen die römische Übermacht kämpfenden gallischen Asterix-Dorfes, ihre Zahl wächst. Weiterlesen →

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17. Januar 2016
von Juergen
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Die “Barnstormers” grillen in HiHai
Familientreffen der Nostalgie-Piloten

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Back to the Roots: Die Barnstormers kehren nach Hirzenhain zurück – zum Grillen und Fliegen. Vom 8. bis 10. Juli geben sie hier Piloten historischer Flugzeuge aus ganz Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland die Ehre. Fotos: biplanes.de

Die Bezeichnung “Grillfest” mag für diese Art von Veranstaltung etwas zu profan klingen und würde ihr auch weder konzeptionell noch inhaltlich gerecht. “Barnstormers Barbecue” hört sich da schon zünftiger an. Auch wenn’s  in etwa auf’s Gleiche hinausläuft. Aber was genau sich hinter diesem Begriff  verbirgt, erschließt sich dem Außenstehenden auf Anhieb auch nicht unbedingt. Wären da seit 2006 nicht fünf unter diesem Namen “segelnde” Ereignisse gewesen, die die Herzen der Fliegerfans in der Region hatten höher schlagen lassen. Da letzte seiner Art war anno 2013 über die Graspiste des LSC Montabaur gegangen. Zeit also für eine Neuauflage. Weiterlesen →

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15. Januar 2016
von Juergen
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Im Visier der Jäger: Vom völlig sinnlosen
Massen-Töten liebesblinder Füchse

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Holzauge sei wachsam! Sind die Buschschwänzigen normalerweise auch. Nur während der Paarungszeit werfen sie alle Vorsicht über Bord – und werden zur leichten Beute der Jäger. Foto: Mirko Fuchs

Ja, jetzt wird es noch mal richtig brenzlig für den Meister, den Reineke. In vielen Revieren, auch den heimischen an Lahn und Dill, liegen seine Verfolger auf der Lauer und haben durchgeladen. Das zeitige Frühjahr ist für die Jagd auf den Fuchs ideal. Dann sind die Buschschwänzigen liebesblind. Während der Paarungszeit  geben sich die ansonsten extrem misstrauischen Tiere weniger vorsichtig als sonst und werden dann zur leichten Beute. Ihr massenhafter Tod hingegen bewirkt nix und ist völlig sinnlos. Auch wenn die Jäger das Gegenteil behaupten. Weiterlesen →

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8. Januar 2016
von Juergen
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ADFC-Erlebnis-Tour durchs malerische Südtirol
Strampeln und Feiern im Obstgarten Italiens

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Herrliche Panoramen, grandiose Aussichten – und keinesfalls nur etwas für angehende Olympioniken: Bei den Erlebnis-Radtouren des ADFC durch Tirol geht es meist bergab. Das Angebot richtet sich sowohl an Touren-Fahrer, als auch an Mountainbiker. Foto: ADFC-Lahn-Dill

Ein Pedalspaß, bei dem sportliche Ambitionen und Dolce Vita im Einklang stehen. Warum nicht? Genau diese beiden nur auf den ersten Blick einander widersprechenden Komponenten vereinigt eine achttägige Radreise des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Lahn-Dill in die norditalienische Alpenprovinz, nach und durch Südtirol. Die Strecken in diesem klimatisch privilegierten Obst- und Weingarten des Stiefelstaates bieten nicht nur dem anspruchsvollen Zweirad-Athleten genügend Auslauf, sondern lassen auch weniger durchtrainierte Stahlrosslenker auf ihre Kosten kommen. Die vom 7. bis zum 15. Mai geplante Exkursion ist zugleich ein Novum. Sie kommt als Kombi-Paket daher und richtet sich sowohl an Tourenradler als auch an Mountainbiker. Für beide Seiten gilt das Motto: Getrennt marschieren/strampeln, vereint feiern. Weiterlesen →

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