Rotorman's Blog

11. Juni 2020
von Juergen
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Hirzenhain jetzt mit eigener Brauerei
Charity-Saufen zur Markteinführung

dav

Das Kleingartengelände „Auf dem Löhchen“ in Hirzenhain versteppt. Die Gemeinde will dort vier Bauplätze ausweisen. Dagegen regt sich Widerstand. Mit einer Charity-Auf-Aktion“ wollen engagierte Bürger das Vorgaben verhindern.

Zur Eröffnung gab’s Freibier für alle. Aber das Fass ist noch längst nicht leer. Hirzenhain hat jetzt auch eine eigene Brauerei. In der Rehgasse. Das „Hirzehoaner Hoawwer-Bäier“, das mit Felsquellwasser aus dem „Happer-Burn“ gebraut wird, gibt’s als klassisches Pils, als Drei-Radler und als Ganz-Alt. Eine alkoholfreie Variante ist nicht im Programm. Eine vom Betreiber in Auftrag gegebene Markt- und Absatzanalyse hatte ergeben, dass es dafür im Ort keinerlei Nachfrage gibt. Am Bahnhof hingegen schon. Weiterlesen →

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18. Mai 2020
von Juergen
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Himmelfahrts-Gottesdienst an den
Wilhelmsteinen diesemal virtuell


Damit ist es erst einmal vorbei. Zu den Himmelfahrtsgottesdiensten an den Wilhelmssteinen (hier eine Aufnahme aus 2019) versammelten sich in den vergangenen Jahren jeweils mehrere hundert Gläubige. Corona lässt die Veranstalter in diesem Jahr ins Internet ausweichen. Foto: Brück

Bilder wie diese sind erst einmal pas­sé. 400 bis 500 Gläubige an einem Ort versammelt, selbst unter freiem Himmel, geht gar nicht. In COVID-19-Zeiten viel zu riskant – und ob der derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln auch nicht erlaubt. Deshalb fällt der traditionelle  Himmelfahrts-Gottesdienst, der seit vielen Jahrzehnten an den Wilhelmssteinen gefeiert wird, auch aus – und doch wieder nicht. Er findet statt – wenn auch in etwas anderer Form. Und zwar online. Weiterlesen →

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15. Mai 2020
von Juergen
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Mal Klartext geredet: Von Verschwörungs-
Spastis und verwirrten Alu-Hütchenträgern

Hilfe! Wer rettet uns vor den Alu-Hüten-Spastis und ihren wilden Verschwörungstheorien?

Was ich angesichts all dieser Verschwörungs-Spastis und Alu-Hütchenträger schon immer mal loswerden wollte:

Eines voneweg: Grundsätzlich, wenn auch nicht immer, so doch hin und öfter, sollte es, wenn schon nicht überhaupt, dann aber doch ein für allemal! Dies allerdings unter Berücksichtigung gewisser außergewöhnlicher Vornewegs. Weiterlesen →

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12. Mai 2020
von Juergen
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Fo Verschwörungserotikern, Bill Gates
en annern schlaue Kammillebleckern

Aich soi ets aach dobei. Bei de Verschwörungstheoretiker ho se maich sufort ien Virstand beruffe – als Getränkewart.

Su, aich soi et’s aach bei de Verschwörungserotiker –  naa, stopp, dey haast annersch –Verschwörungstheoretiker moan aich. Alsu, bei dene soi aich ets oagekomme – als aktives Metglied. Met en oahne Glied. Dey Loi ho echt Durchblick. Goud, met Verschwörunge ho aich jo suwiesu koa Probleme. Domet kenn aich maich aus. Allerdings, woas de Theorie (en de Komma-Rejeln) oagitt, do muss aich noch droa aarwe. Weiterlesen →

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27. April 2020
von Juergen
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SFC HiHai: Bis zum 100-jährigen soll
die 300-Mitglieder-Grenze geknackt sein

Momentaufnahme aus besseren Tagen. Corona-bedingt ist auch der Flugbetrieb in Hirzenhain völlig zum Erliegen gekommen. Doch der SFC, der 2023 seinen 100. Geburtstag feiern kann, plant bereits für die Zeit nach der Pandemie.

Die Freunde von der Wasserkuppe waren damals, anno 1923, einen winzigen Tick schneller. Und deshalb blieb den Hirzenhainer Luftsportlern auch „nur“ Platz 2 im globalen Ranking um den Titel des ältesten Segelfliegerclubs der Welt. Aber dieser Rang ist ja auch schon eine stolze Hausnummer. 2023 feiern die HiHai-Piloten den 100. Geburtstag ihres SFC. Und bis dahin, so hat es Vorsitzende Sissi Schneider als Ziel formuliert, möchten sie die 300-Mitglieder-Grenze geknackt haben. Man/frau arbeitet daran. Weiterlesen →

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22. April 2020
von Juergen
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Hirzenhain: keine gute Idee! Zentrales
Klein-Gartengelände soll Bauland werden

Das Kleingartengelände „Auf dem Löhchen“ in Hirzenhain wird nur noch von wenigen bewirtschaftet. Die meisten Flächen liegen brach und verbuschen. Trotzdem: Es gibt kreativere Möglichkeiten der Nutzung als hier vier Bauplätze auszuweisen.

Von Jürgen Heimann

Die Gemeinde Eschenburg möchte auf dem Kleingartengelände „Auf dem Löhchen“ in Hirzenhain im Zuge eines Umlegungsverfahrens vier neue Bauplätze ausweisen. Ob das eine so gute (und vor allem durchdachte) Idee ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Gegen dieses Vorhaben regt sich (teils)  massiver Widerstand. Mehrere Anwohner und Parzellenbesitzer, deren Flächen die Kommune für dieses als „Vorhaben der Innenentwicklung“ deklarierte Projekt zwingend benötigt, sind nicht bereit, sich von ihrem Grund und Boden zu trennen und zu verkaufen. Aus durchaus nachvollziehbaren Gründen. Das Vorhaben dürfte bereits dann scheitern, wenn auch nur ein Grundbesitzer auf stur schaltet. Und  sei es drum, dass seine Liegenschaft allenfalls Badehandtuchgröße hat. Weiterlesen →

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19. April 2020
von Juergen
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Nicht reden, tun! Hans-Peter Hanusch
und das Hirzenhainer Soldatengrab

Vorher – nachher.

Epiktet hätte es gefallen, wenn’s ihn noch gäbe. Aber der antike Philosoph und Stoiker hat bereits vor 1.882 Jahren das Zeitliche gesegnet. Willi Ehrecke, der heimtückisch von US-Jagdflieger am Rettungsschirm erschossene deutsche Me 262-Pilot, liegt noch nicht ganz solange unter der Erde des von den Eingeborenen „Hesse-Lu“ genannten Hirzenhainer Friedhofs. 75 Jahre, um genau zu sein. Weiterlesen →

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14. April 2020
von Juergen
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Hirzenhain: Das Grab des toten Fliegers
Verwahrlost, verfallen und vergessen

Gepflegt geht anders. Die letzte Ruhestätte des in den letzten Kriegstagen am Rettungsschirm ermordeten deutschen Piloten Willi Ehrecke. Die Schrift auf dem Grabstein ist kaum mehr zu entziffern. Immerhin hat sich in den vergangenen Tagen jemand erbarmt und das zerfledderte, noch vom Volkstrauertag 2019 übrig gebliebene Bukett entfernt.

Von Jürgen Heimann

Für Soldatengräber gelten Liegefristen auf den Friedhöfen nicht. Diese Ruhestätten genießen quasi Bestandsschutz. Es sind Orte des Erinnerns und der Mahnung für Frieden, gegen Krieg und Gewalt. In Hirzenhain gibt es zwei davon. In einem dieser Gräber ist ein Jüngelchen von 21 Jahren aus dem Brandenburgischen Breitenfeld bestattet. Es war Opfer eines feigen Kriegsverbrechens geworden. Aus seinem brennenden Düsenjäger, einer Me 262, mit dem Rettungsschirm abgesprungen, hatten ihn drei US-amerikanische Jabo-Piloten am Himmel Hirzenhains unter Feuer genommen, als er hilflos der Erde entgegen schwebte. Viele Einwohner waren Zeuge dieser abscheulichen, barbarischen Tat. Niemand im Ort kannte Willi Ehrecke, aber fast das ganze Dorf war auf den Beinen, als der ermordete Flugzeugführer am 25. März 1945 zu Grabe getragen wurde. Weiterlesen →

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