Rotorman's Blog

Wo sich Fuchs und Igel „Gute Nacht“ sagen
und Waschbär “Karl” aus dem Vollen schöpft

Futterstelle Garten

Tic, Tac und Toe kommen mal wieder zu spät. Futter alle (oben links) . Karlchen, der Waschbär, fremdelt etwas mit Ingo, dem Igel (oben rechts). Derweil hat sich Manfred , der Marder , längst satt gefressen (unten links).

Upps, jetzt weiß ich endlich, wer mich nachts immer heimsucht. Zunächst dachte ich ja, meine Frau würde im Schlaf mit sich selbst über die jüngste Folge von Rosamunde Pilcher („Flammende Herzen im romantischen Paradies der Sehnsucht“ oder so ähnlich) diskutieren, aber die Ursachen für die seltsamen Geräusche sind ganz anderer Natur. Dort, wo ich wohne, sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, sondern da liefert sich letzterer mit dem Igel auch die spannendsten Rennen. Da ist echt was los „uff de Gass“.
Hier herrscht das pralle Leben. Und nachdem ich eine Überwachungskamera im Garten installiert habe, weiß ich auch, welches. Die Schar der nächtlichen Besucher, die mit schöner Regelmäßigkeit die Vogelfutterstelle plündern, ist bunt gemischt. Man kennt sich inzwischen und hat sich arrangiert. Da ist „Karl“, der Waschbär, ein ausgewiesener Feinmotoriker. Und „Ingo“, der Igel, den nix aus der Ruhe bringt. Mittlerweile hält et aber Winterschnarch. „Manfred“, der Marder, ist hingegen ein ziemlicher hektischer Typ und frisst alles in sich rein. (Irgendwann kriegt der noch mal ein Magengeschwür). Wenn „Tic“, „Tac“ und „Toe“ dann endlich aufkreuzen, haben die meist das Nachsehen. Das sind die drei Füchse. „Tac“ erkennt man sehr leicht am Muttermal unter der linken Augenbraue, während „Tic“ einen kleinen Sprachfehler hat und etwas stottert. Aber nur, wenn er aufgeregt ist. Sonst fällt das kaum auf.

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