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Die besten Jungpiloten Hessens kämpften
und flogen in Hirzenhain um Sieg und Platz

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Stau ist nur hinten schlecht – vorne geht’s. Auf dem Sonderlandeplatz des SFC “HiHai” herrschte Hochbetrieb. Die besten Nachwuchspiloten Hessens kämpften hier um Sieg und Platz. Foto: SFC HiHai

Das drastisch erhöhte Verkehrsaufkommen am Himmel Hirzenhains hatte einen Grund: Ehrgeizige Nachwuchspiloten aus allen Teilen des Landes waren angetreten, hier auf der Höhe ihren Hessen-Champion zu küren. Der weitläufige Sonderlandeplatz des Segelflieger-Clubs “HiHai” war Austragungsort der Finalausscheidung des Hessischen Jugendvergleichsfliegens.

Insgesamt 30 ambitionierte Thermikjünger aus 19 Hessischen Flugsportvereinen ließen ihre schnittigen weißen Vögel über dem Ort kreisen. Zum Pflichtprogramm gehörten drei Wertungsflüge, die diverse Flugfiguren und eine Ziellandung in einem engen, genau definierten Feld vorsahen. Zehn Punktrichter, denen auch nicht der kleinste Lapsus entging, benoteten die Manöver.

Die Teilnehmer hatten sich zwei Wochen zuvor bei vier regionalen Vorentscheiden in Wetzlar, Vielbrunn, Schwalmstadt und Gelnhausen für das “Endspiel” qualifiziert. Henry Krenzer vertrat in Hirzenhain die Farben der Gastgeber und landete letztlich auf dem 26. Rang.

Der Ruhm schöpften andere ab. Daniel Bannert beispielsweise. Der junge Wellenreiter vom AC Langenselbold ließ die Konkurrenz hinter sich und durfte nach der großen Endabrechnung aufs Siegertreppchen steigen und den Manfred-Formhals-Wanderpokal in Empfang nehmen. Der “Pott” schmückt jetzt für die Dauer eines Jahres die Trophäen-Vitrine des AC-Clubheims. Dann steht er wieder zur Disposition.

Fliegen Hirzenhain-2

Auf dem Siegertreppchen: Daniel Bannert (Mitte), Simon Koch (links) und Daniel Kortell vertreten die Hessischen Farben in zwei Wochen beim Bundesfinale in Paderborn. Foto: SFC HiHai

“Silber” holte sich in Hirzenhain Simon Koch vom FSC Mümlingtal Vielbrunn, eine Bronzemedaille war noch für Daniel Kortell vom FSV Schwalm drin. In zwei Wochen messen die drei Hessen-Sieger ihre fliegerischen Kräfte mit den Kollegen auf Bundesebene. Auf dem “Haxterberg” bei Paderborn  geht es dann um alles.  An diesen schönen Flugplatz haben die Hirzenhainer die besten Erinnerungen. Dort hatte sich Thorsten Dobener vor 31 Jahren den Bundestitel erflogen. Seine Vereinskameradin Sissi Schneider wurde im gleichen Jahr Landesmeisterin, ihm selbst gelang dieser Triumph in 1989 und 1990 noch zweimal hintereinander.

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