Rotorman's Blog

Herr Odenwald, wie fühlt es sich an,
in einem Verkehrsminister zu arbeiten?

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Staatssekretär

Meine Zeitung hat enthüllt: Der Maut-Alex verfügt über innere Werte!

Von Jürgen Heimann

Der Arbeitsplatz ist außergewöhnlich. Als der aufstrebende  Knabe 1979 in Heidelberg das Theologiestudium aufnahm, um aber dann wenig später ins Jura-Fach zu wechseln, hatte er wohl in seinen kühnsten Träumen nicht damit gerechnet, einmal dort zu landen, wo er heute ist. Der Mann heißt Michael Odenwald. Und die Mittelgebirgsregion gleichen Namens wirbt ja mit dem Slogan „Einfach sagenhaft“. Das ist Mikes Chefe jetzt nicht unbedingt. Aber der Arbeitsplatz, den Maut-Alex seinem exponiertesten, verbeamteten  Mitarbeiter bietet, kann zumindest als recht unorthodox durchgehen.   

Herr Hodenkalt, ähm, nee, Odenwald, ist nämlich „Staatssekretär im Bundesverkehrsminister“. Echt. So  war es zumindest in meiner Zeitung nachzulesen, wörtlich, schwarz auf weiß. In der Ausgabe vom 1. April. Und das war kein Scherz! Zumindest kein beabsichtigter. Ich stelle mir den Odenwald in seinem Minister gerade bildlich vor. Oder besser doch lieber nicht.

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Muss mal den Götz fragen, unseren Bürgermeister, wie das ausgesehen hat. Der soll die beiden laut Zeitungsbericht nämlich persönlich getroffen haben. Also den verbeamteten Micha und seinen Hausherrn, den Alexander von der CSU. Da ging es um die Reaktivierung der Dietzhölztalbahn. Ich hätte nie gedacht, dass Minister Dobrindt tatsächlich innere Werte hat. So kann man sich in einem Menschen täuschen. Unterstellen wir mal, dass sein in ihm implementierter Staatssekretär von der Straßenbenutzungsgebühr befreit ist, wenn er sich auf den Weg zu seinem Schreibtisch macht….

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