Rotorman's Blog

Schätze auf zwei Rädern: Die große
Show der „heißen Öfen“ als Magnet

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Sie standen vor 25 Jahren Pate bei der Gründung des Hirzenhainer Motorradclubs und sind nach wie vor und unverdrossen „on the Road“. Hintere Reihe Mitte MC-Vorsitzender Ulrich Kunz. Foto: Christof Hermann

Keiner kann natürlich genau sagen, wie viele Kilometer die Hirzenhainer Motobiker in den zurückliegenden 25 Jahren im Rahmen ihrer ungezählten Touren „abgerissen“ haben. Aaber einige Millionen dürften es schon gewesen sein. Und fernwehkrank sind die 70 Mitglieder des Motorradclubs nach wie vor. Insofern dürfte da auch im nächsten Vierteljahrhundert einiges an Kilometerleistung zusammen kommen. Am vergangenen Wochenende haben die Zweiradfreunde ausgiebig gefeiert – ihr Silberjubiläum. Der 25. Vereinsgeburtstag hatte die Dimensionen eines Dorffestes.  In der für den Durchgangsverkehr komplett gesperrten Bachstraße, in der sich auch das Clubheim befindet, war zwei Tage lang Partytime angesagt, mit Live-Musik, serviert vom Aartal-Duo, Geselligkeit, Essen, Trinken, guter Laune. Und dabei erwies sich vor allem die große Motorradausstellung als Publikumsmagnet. Unter den Exponaten waren etliche echte Hingucker.

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„Heiße Öfen“ im Fokus: Die große Motorradausstellung in der Bachstraße erwies sich als Publikumsmagnet. Ein Blick in die Alters- und Ehrenabteilung mit einer Triumph 200, Baujahr 1935 im Vordergrund. Foto: Christof Hermann

Historische „Öfen“ mit Teils über 70 Jahren auf Lenkern und Sätteln, aber auch aktuelle „Brummer“ aus den Hightech-Schmieden der internationalen Motorradindustrie. Ob das nun eine BMW S 100R war, die stattliche BMW 1200 GS „Adventure“ in Voll-Ausstattung, eine äußerst genügsame, mit Dieselkraftstoff betriebene indische Enfield oder eine Triumph 200 Baujahr 1935  aus dem Nostalgiestall von Hans Schmidt, hier gingen nicht nur passionierten Feuerstuhl-Freunden die Augen auf. Die NSU Max oder eine Adler 1951, das Hirzenhainer Nachkriegsmotorrad schlechthin, durften in dem stattlichen Aufgebot von mehr als 50 Modellen nicht fehlen. Hätten diese reden können, dabei wäre so manch spannende oder lustige Geschichte herausgekommen. Das „Storytelling“  besorgten in diesem Fall die stolzen Eigner. Und der ein oder andere von ihnen klopfte bei dieser Gelegenheit schon mal gewaltig auf den Busch.

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Die Harley-Davidson-Fraktion war ebenfalls stark vertreten. Foto: Christof Hermann

Bürgermeister Goetz Konrad und MC-Vorsitzender Ulrich Kunz oblag es, jene Freunde zu würdigen und auszuzeichnen, die vor einem Vierteljahrhundert geholfen hatten, den Club aus der Taufe zu heben. Das waren Dieter “Igel“ Baum, Martin Eitzenhöfer, Dirk Holighaus, Marco „Stuhl“  Baum, Uwe Holighaus, Christof Klein, Sven Wohnrade und der heutige Vorsitzende selbst gewesen. Doch mit Reden, langatmigen Rück- und Ausblicken mochte man sich gar nicht aufhalten. Deshalb gestaltete sich der „offizielle Teil“ auch kurz und schmerzlos. Schließlich war Feiern angesagt. Und die Zusammensetzung der Gäste und Gratulanten, beginnend bei Hinz, endend bei Kunz, zeigte einmal mehr, wie verankert die Motorradfreunde in der dörflichen Gemeinschaft sind.

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Garanten für gute Stimmung beim Biker-Fest: Das Aartal-Duo. Foto. Christof Hermann

Vom 1. bis 8. August heißt es wieder „on the road again“. Nauders in Südtirol ist das Ziel der Jahresfahrt 2015, während es Anfang September nach Bamberg geht. Ende November steht, Bustour, Hamburg auf dem Routenplaner. Die traditionelle Nikolausaktion, in deren Rahmen die MC’ler traditionell die Kinder des Ortes bescheren, sowie die Jahresabschlusswanderung (die Betonung liegt auf „Wanderung“) sind weitere Punkte auf der aktuellen To-do-Liste.

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Die indische “Enfield” des Angelburgers Rainer Sommavilla ist ein Sparfuchs. Mit einer Tankfüllung kommt der Lixfelder fast bis zum Nordkap. Foto. Christof Hermann

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